Aktuelles zu Corona: 1321 neue Corona-Infektionen in Hessen +++ Corona-Kabinett tagt zu strengerer Maskenpflicht +++

Aktuelle Meldungen rund um die Auswirkungen des Corona-Virus in und auf Hessen lesen Sie in unserem Ticker.

  • 1321 neue Corona-Infektionen in Hessen - 118 Todesfälle
    (20.01. 8:43)

In Hessen haben sich innerhalb von 24 Stunden 1321 weitere Menschen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Damit stieg die Zahl der seit Beginn der Pandemie registrierten Fälle auf 160 738, wie aus Daten des Robert Koch-Instituts vom Mittwoch (Stand: 0.00 Uhr) hervorgeht. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 erhöhte sich um 118 auf 4190. Der Landkreis Fulda verzeichnete mit 257,2 Infizierten innerhalb der vergangenen sieben Tage pro 100 000 Einwohner weiterhin mit Abstand die höchste Sieben-Tage-Inzidenz.

  • Corona-Kabinett tagt zu strengerer Maskenpflicht
    (19.01. 4:30)

Das Corona-Kabinett der schwarz-grünen Landesregierung wird an diesem Mittwoch die neuen Maßnahmen für die Bevölkerung in Hessen zum Schutz vor einer Ansteckung mit dem Virus beschließen. Bei dem Treffen in Wiesbaden geht es darum, die in der Bund-Länder-Schalte beschlossenen Maßnahmen mit einer Verordnung für Hessen zu fixieren. 
Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) wird im Anschluss in Wiesbaden die geplanten Einschränkungen im Detail vorstellen und erklären. Die neue Verordnung soll ab kommendem Samstag (23.1.) gelten und zunächst bis Mitte Februar Gültigkeit haben.

  • Start der ersten Corona-Impfzentren in Hessen - weitere öffmem am 9. Februar
    (19.01. 10:11)

Im Kampf gegen die Corona-Pandemie starten in Hessen an diesem Dienstag sechs regionale Impfzentren mit ihrer Arbeit. In einem ersten Schritt sollen in Kassel, Gießen, Fulda, Frankfurt, Wiesbaden und Darmstadt zunächst Menschen in der höchsten Priorisierungsgruppe gegen das Virus geimpft werden. Das sind überwiegend Männer und Frauen im Alter von über 80 Jahren. In Darmstadt wollen sich am Vormittag (9.15 Uhr) Innenminister Peter Beuth (CDU) und Sozialminister Kai Klose (Grüne) ein Bild von der Arbeit der Impfzentren machen. 
Weitere 22 sollen dann am 9. Februar ihre Türen öffnen. Die Verfügbarkeit von Impfstoff bleibt laut Landesregierung ein "limitierender Faktor".

  • Stadt Frankfurt spendiert 30.000 Menschen eine Taxifahrt
    (19.01. 8:13)

Laut Sozialdezernentin Daniela Birkenfeld (CDU), habe nicht jeder Frankfurter über 80 das Privileg, dass ihn oder sie Angehörige zum Impftermin fahren und wieder abholen kann. Darüber hinaus stellt die Fahrt in öffentlichen Verkehrsmitteln ein zusätzliches Infektionsrisiko dar. Die Stadt Frankfurt zeigt sich spendabel und zahlt deshalb 30.000 Menschen die Taxifahrt zur Frankfurter Festhalle und wieder zurück nach Hause. So wird zusätzlich auch das finanziell angeschlagene Taxigewerbe unterstützt. Im vergangenen Jahr seien viele Fahrten von Gehbehinderten, für die gewöhnlicherweise die Stadt aufkommt, aufgrund der Corona-Pandemie nicht gemacht worden. Das dadurch eingesparte Geld kommt nun den impfbereiten Senioren zugute.

Von diesem Dienstag an können sich die Senioren unter der Telefonnummer 069/21245065 in der Zeit zwischen 8 und 16 Uhr registrieren.

  • Wieder Ausgangsbeschränkung in Schwalbach
    (15.01. 18:00)

Wegen hoher Corona-Zahlen gelten in Schwalbach zum zweiten Mal nächtliche Ausgangsbeschränkungen. Wie Landrat Michael Cyriax mitteilt, basieren die Regelungen auf dem gültigen Erlass des Landes Hessen vom 8. Januar. Die 7-Tage-Inzidenz – die Zahl der Neuansteckungen gerechnet auf 100.000 Einwohner – lag nach Kreisangaben am dritten Tag in Folge über 200, zuletzt am (heutigen) Freitag betrug sie 261. Die gesamte Inzidenz für den Main-Taunus-Kreis lag am Freitag bei 117. Die Schwalbacher dürfen ab dem (heutigen) Freitag um Mitternacht bis 5 Uhr morgens und danach jeden Tag zwischen 21 Uhr und 5 Uhr ihre Wohnung nicht verlassen. Ausnahmen sind zugelassen, etwa die Arbeit, Einsätze von Feuerwehr und Rettungsdiensten, Inanspruchnahme medizinischer Leistungen (wie Notfallfahrt ins Krankenhaus), Besuch bei ehelichen und nichtehelichen Lebenspartnern oder Verwandten in gerader Linie, Wahrnehmung des Sorge- und Umgangsrechts, Begleitung von unterstützungsbedürftigen Personen oder von Sterbenden. Ebenfalls Ausnahme ist die Teilnahme an Gottesdiensten zu besonderen religiösen Festen. Auch dürfen Tiere versorgt werden.

  • Alle Impftermine für Senioren in Hessen vorerst vergeben
    (15.01. 17:01)

Alle 60 000 Corona-Impftermine für Senioren im Alter von über 80 Jahren in Hessen sind vergeben. Diese Bürger können sich ab dem 19. Januar in den sechs regionalen Impfzentren im Land zum Schutz gegen das Coronavirus impfen lassen. Im Anmeldeverfahren bereits erfolgreich registrierte ältere Menschen, die aber keinen Termin erhalten konnten, bleiben nach Angaben des Innenministeriums von Freitag in Wiesbaden aber gespeichert. Die Terminvergabe könne jedoch erst wieder starten, wenn weitere Impfstofflieferungen in Hessen eintreffen. Wann das sein wird, ist noch unklar. Die Corona-Impfung soll ab Dienstag (19.1.) nächster Woche an den Impfstandorten in Kassel, Gießen, Fulda, Frankfurt, Wiesbaden und Darmstadt beginnen. Die wichtige Zweitimpfung erfolgt dann den Angaben zufolge in demselben Impfzentrum wie die Erstimpfung, in der Regel etwa drei Wochen später. Insgesamt kommen mehr als 400 000 Menschen, die 80 Jahre und älter sind, für einen Impftermin in Hessen in Frage.
Die Vergabe der Impftermine für die Über-80-Jährigen war begleitet von massiven technischen Störungen über das Internet und die Telefon-Hotline. Wegen des großen Ansturms auf die Termine gab es bis zum Schluss sehr lange Wartezeiten. In Hessen gibt es bereits Schutzimpfungen für Bewohner und Beschäftigte in Alten- und Pflegeheimen sowie Personal in Corona-Intensivstationen

  • Bouffier gegen gesetzliche Regelung für mehr Homeoffice
    (15.01. 15:31)

Der hessische Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) hat sich gegen gesetzliche Regelungen für mehr Homeoffice zur Reduzierung der Kontakte in der Corona-Pandemie ausgesprochen. Bei dem Thema gebe es noch Luft, von gesetzlichen Regelungen halte er aber gar nichts, sagte er am Freitag in einer Online-Pressekonferenz vor dem CDU-Parteitag. Selbst wenn man diese schnell verabschieden wolle, würden Wochen vergehen. Zudem gebe es eine ganze Reihe von Bereichen, in denen nicht von Zuhause gearbeitet werden könne.

  • Hessen macht sich für längeren Insolvenzschutz stark
    (15.01. 15:31)

Hessen macht sich angesichts der verzögerten Auszahlung staatlicher Corona-Hilfen dafür stark, den Insolvenzschutz für krisengeplagte Unternehmen um zwei Monate zu verlängern. Das Land habe sich entschlossen, im Bundesrat tätig zu werden und auf eine entsprechende Änderung des Covid-19-Insolvenzaussetzungsgesetzes hinzuwirken, sagten Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir (Grüne) und Finanzminister Michael Boddenberg (CDU) am Freitag. Die Minister begründeten ihren Vorstoß damit, dass verhindert werden solle, grundsätzlich gesunde Unternehmen durch die Coronakrise in die Insolvenz rutschen zu lassen. "Es wäre ja absurd, wenn ein Unternehmen einen berechtigten Antrag auf Hilfsgelder gestellt hat, dieses Geld die Insolvenz verhindern würde, aber es wegen der verzögerten Auszahlung trotzdem Insolvenz anmelden muss", warnten sie.

  • Impfstoff-Produktion in Marburg
    (15.01. 13:02)

Die Produktion des Corona-Impfstoffs von BioNTech in Marburg kann anlaufen. Das Regierungspräsidium Gießen hat heute die Genehmigung für die Produktion von SARS-CoV-2-Impfstoff in Marburg erteilt. Ministerpräsident Volker Bouffier und Staatsministerin Priska Hinz begrüßten das schnelle Genehmigungsverfahren: „Hessen wird mit der Impfstoffproduktion am Standort Marburg eine zentrale Rolle einnehmen bei der Bekämpfung des Infektionsgeschehens. Der Fortschritt beim Produktionsprozess in Marburg macht uns Mut und lässt uns zuversichtlich in die Zukunft blicken“, erklärte Bouffier. Über den tatsächlichen Beginn der Produktion entscheide nun die BioNTech Manufacturing Marburg GmbH.

  • Bilanz: 900 Anzeigen, 90.000 Euro Bußgeld für Verstöße
    (15.01. 10:52)

Seit Inkrafttreten der Corona-Schutz-Verordnungen sind dem Main-Taunus-Kreis mehr als 900 Verstöße gemeldet worden. Wie Kreisbeigeordnete Madlen Overdick mitteilt, wurde vor allem gegen die Kontaktbeschränkungen verstoßen. Die Zahlen stiegen weiter rasant. Gemeldet wurden die Verstöße von der Polizei und den Ordnungsbehörden der Städte und Gemeinden. Den Angaben zufolge trafen alleine im November und Dezember insgesamt 330 und in der ersten Januarhälfte weitere 140 Anzeigen beim Kreis ein. Mittlerweile wurden den Angaben zufolge in 370 Bescheiden rund 90.000 Euro an Bußgeldern festgesetzt. Davon wurden bisher rund die Hälfte bezahlt. In der Höhe der Bußgelder orientiert sich der Kreis an einem Katalog des Landes Hessen. In den meisten Fällen geht es Overdick zufolge um Verstöße von Privatpersonen gegen das Kontakt-verbot im öffentlichen Raum, die mit jeweils 200 Euro geahndet werden. Vor allem seien das Jugendliche, die das Bußgeld dann teilweise in Raten über mehrere Monate abbezahlen. Mängel seien aber auch beim Gewerbe angezeigt worden. Fehlende oder unzureichende Hygienekonzepte, fehlende oder unvollständige Gästelisten schlügen mit jeweils bis zu 1000 Euro zu Buche. Wenn Gaststättenpersonal keine Maske trage, würden bis 200 Euro fällig. Bei mehrfachen Verstößen würden die Bußgelder erhöht. Das höchste bislang festgesetzte Bußgeld seien 2418 Euro gewesen.

  • Kein "Abitur-light" trotz Pandemie
    (15.01. 09:32)

Die schriftlichen Abiturprüfungen sollen in diesem Jahr in Hessen vom 21. April bis 5. Mai stattfinden. Das teilte das Kultusministerium in Wiesbaden mit. Schon im vergangenen Jahr sei festgelegt worden, dass die Abi-Klausuren angesichts der Corona-Pandemie erst nach den Osterferien geschrieben werden. "Damit wurde ein zusätzlicher Zeitraum von zwei Monaten geschaffen, den Lehrkräfte gemeinsam mit ihren Schülerinnen und Schülern zum Nacharbeiten und Vertiefen prüfungsrelevanter Unterrichtseinheiten nutzen können", sagte Kultusminister Alexander Lorz (CDU). Außerdem werde den Schulen in jedem Prüfungsfach ein zusätzlicher Aufgabenvorschlag zur Verfügung gestellt. Lorz betonte aber: "Mit uns wird es keinen 'Abschluss light' geben." Alle Anpassungen verfolgten das Ziel, sicherzustellen, dass sich alle Schüler trotz der herausfordernden Bedingungen bis zum Beginn der schriftlichen Abiturprüfungen fundiert vorbereiten können.

  • 1626 Neuinfektionen, 63 Todesfälle
    (15.01. 08:16)

Das Robert-Koch-Institut meldete innerhalb 24 Stunden 1626 Neuinfektionen und 63 Todesfälle. Die landesweite 7-Tage-Inzidenz liegt bei 136,5. Die höchste Inzidenz hat aktuell der Landkreis Fulda mit einer Inzidenz von 313,7.

  • Testplicht für Pflegepersonal ausgeweitet
    (14.01. 13:06)

Ab dem 16. Januar müssen sich Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen von Alten- und Pflegeeinrichtungen mindestens zweimal die Woche auf das Coronavirus testen lassen. Dies geht aus einer Mitteilung von Gesundheitsminister Kai Klose hervor. Er fordert, dass Bewohner und Bewohnerinnen noch besser geschützt werden müssen. 

  • 1.657 Neuinfektionen, 64 Todesfälle
    (14.01. 08:40)

Das Robert-Koch-Institut meldete für Hessen eine erneute deutliche Steigerung der Infektionszahlen: innerhalb 24 Stunden wurden 1.657 Neuinfektionen gemeldet, sowie 64 Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19. Fünf Kreise liegen mittlerweile über dem kritischen Wert von 200 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen: Landkreis Fulda (308,3), Landkreis Vogelsberg (220,6), Waldeck-Frankenberg (212,9), Landkreis Limburg-Weilburg (212,3) und Gießen (200,6). Deutschlandweit meldete das RKI einen neue Rekordwert der Todesfälle. Innerhalb 24 Stunden sind 1244 Menschen gestorben. Außerdem wurden 25.164 Neuinfektionen gemeldet.

  • Oper und Schauspiel beginnen Spielbetrieb erst im April
    (13.01. 17:05)

Die Oper und das Schauspiel Frankfurt nehmen frühestens im April ihren Spielbetrieb wieder auf. Die Alte Oper und der Mousonturm beginnen Anfang März, wie die Stadt am Mittwoch mitteilte. Darauf hätten sich die Intendanten und Kulturdezernentin Ina Hartwig (SPD) geeinigt. Voraussetzung sei, dass das Infektionsgeschehen und die jeweils aktuellen rechtlichen Rahmenbedingungen dies zuließen. Der Werkstatt- und Probebetrieb liefen reduziert und unter Berücksichtigung der geltenden Hygienemaßnahmen im Schauspiel, der Oper und dem Mousonturm weiter. Zur Begründung hieß es, derzeit ruhe der Spiel- und der Veranstaltungsbetrieb bis 31. Januar, wie es danach weitergehe, sei noch nicht bekannt. Die Kulturinstitutionen und ihre Mitarbeiter bräuchten aber Planungssicherheit und könnten den Spielbetrieb nicht von Monat zu Monat anpassen.

  • Coronavirus-Mutation erstmals in Hessen nachgewiesen
    (13.01. 16:45)

In Hessen ist erstmals bei einem Patienten die womöglich ansteckendere Coronavirus-Variante B.1.1.7 nachgewiesen worden. Wie das Sozialministerium am Mittwoch in Wiesbaden mitteilte, wird der Mann in einer hessischen Klinik intensivmedizinisch behandelt. Angesteckt habe er sich durch direkten Kontakt zu einer Person, die aus Großbritannien nach Deutschland eingereist war. Die Viruslinie B.1.1.7 war in Großbritannien bei einer Routine-Überwachung des Virus entdeckt worden und hat sich dann sehr stark ausgebreitet.

  • Millionen FFP2-Masken an Risikogruppe verteilt
    (13.01. 11:33)

Die rund 1400 Apotheken in Hessen haben bereits mehrere Millionen FFP2-Masken kostenlos an Menschen aus der Corona-Risikogruppe verteilt. Seit dieser Woche müsse hierzu ein Berechtigungsschein der Krankenkasse vorgelegt werden, teilte der Hessische Apothekerverband (HAV) in Offenbach mit. Berechtigte Bürger erhielten per Post zwei Bezugsscheine, die sie in den Apotheken einlösen könnten.

Der erste Gutschein kann bis 28. Februar genutzt werden, der zweite vom 16. Februar bis 15 April. Die Eigenbeteiligung pro Gutschein liegt bei zwei Euro. Wer noch keinen Brief von seiner Kasse bekommen habe, solle sich gedulden - und nicht ohne Berechtigungsschein in die Apotheke gehen, erklärte der HAV-Vorsitzende Holger Seyfarth.

  • Studie: Start-ups aus Hessen leiden unter Corona-Krise
    (13.01. 8:30)

Start-ups aus Hessen haben die Corona-Krise im vergangenen Jahr zu spüren bekommen. Investoren steckten deutlich weniger Geld in die jungen Unternehmen, zeigt eine am Mittwoch veröffentlichte Studie der Beratungsgesellschaft EY. Demnach sank das Finanzierungsvolumen von 73 Millionen Euro 2019 auf 43 Millionen Euro - ein Rückgang von fast 42 Prozent. Auch die Zahl der Finanzierungsrunden fiel kräftig von 36 im Vorjahr auf 23.

  • Mehr als 1500 neue Corona-Infektionen gemeldet - 128 Todesfälle
    (13.01. 7:38)

Innerhalb eines Tages sind in Hessen weitere 1551 Corona-Infektionen gemeldet worden. Insgesamt liegt die Zahl der seit Beginn der Pandemie registrierten Fälle bei nunmehr
152 844, wie aus Daten des Robert Koch-Instituts in Berlin von Mittwoch (Stand 0.00 Uhr) hervorgeht. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus stieg um 128 auf 3716.

  • Ansturm auf Corona-Impftermin legt Buchungssysteme lahm
    (12.01. 16:00)

Der Ansturm auf das Onlineportal und die Telefonhotline für die Anmeldung zu einer Corona-Schutzimpfung für Senioren in Hessen hat zu massiven technischen Problemen geführt. Innerhalb kürzester Zeit habe es mehrere Millionen Zugriffsversuche gegeben, teilte das Innenministerium am Dienstag in Wiesbaden mit. Dadurch sei die Kapazitätsgrenze erreicht worden. Um eine dauerhafte Blockade des Online-Anmeldeverfahrens zu verhindern, musste das System dem Ministerium zufolge zwischenzeitlich heruntergefahren werden. Das habe sich auch auf die Buchungsmöglichkeiten in den Call-Centern ausgewirkt. Seit dem Nachmittag sei es aber wieder möglich, über die Telefonnummern 116 117 sowie +49 611 505 92 888 Termine zu buchen.

Der beauftragte IT-Dienstleister arbeite mit Hochdruck daran, auch die Webseite für das Online-Anmeldeverfahren (impfterminservice.de) wieder an den Start zu bringen, teilte das Ministerium mit. Wegen des sehr großen Interesses könne es aber zu weiteren Störungen kommen. Die Anmeldung für eine Impfung in den Impfzentren startete am Dienstag in Hessen für Bürger über 80 Jahre. Die Impfung soll dann von Dienstag nächster Woche an in den regionalen Impfzentren in Kassel, Gießen, Fulda, Frankfurt, Wiesbaden und Darmstadt erfolgen. In Hessen gibt es bereits Schutzimpfungen für Bewohner und Beschäftigte in Alten- und Pflegeheimen sowie Personal in Corona-Intensivstationen. Mehr als 400 000 Menschen, die 80 Jahre und älter sind, kommen dem Innenministerium zufolge bereits für einen Termin in Frage. Wegen der noch sehr geringer Mengen an Impfstoff könnten anfangs aber nur rund 60 000 Termine vergeben werden. Bislang seien 4000 Termine erfasst.

  • Anbieter weitet Corona-Tests an Flughäfen aus
    (12.01. 15:45)

Wegen geplanter neuer Vorschriften zur Einreise aus Risikogebieten weitet der Dienstleister Centogene seine Corona-Testangebote aus. An den Flughäfen Berlin, Düsseldorf, Frankfurt und Hamburg sowie in den Innenstädten von Berlin, Frankfurt und Wiesbaden erwartet das Unternehmen eine höhere Nachfrage. Geplant sind je nach Standort längere Öffnungszeiten oder größere Flächen, wie Centogene am Dienstag mitteilte. Zudem sollen verstärkt Antigen-Tests eingesetzt werden neben den präziseren PCR-Tests. Reisende aus Risikogebieten sollen künftig bei der Einreise verpflichtend einen negativen Corona-Test vorlegen müssen und danach eine Quarantäne einhalten.

  • Mehr als 500 neue Corona-Infektionen gemeldet - 75 Todesfälle
    (12.01. 7:55)

In Hessen sind innerhalb eines Tages weitere 524 Corona-Infektionen gemeldet worden. Die Zahl der mit Corona in Verbindung gebrachten Todesfälle stieg um 75 auf insgesamt 3588, wie aus Daten des Berliner Robert Koch-Instituts vom Dienstag hervorgeht (Stand 00.00 Uhr). Seit Beginn der Pandemie wurden demnach 151 293 Corona-Infektionen im Bundesland gezählt.

  • Corona-Schutzimpfung für Senioren über 80 Jahre rückt näher
    (12.01. 6:18)

Die Corona-Schutzimpfung für Frauen und Männer in Hessen im Alter von über 80 Jahren rückt näher. Ab diesem Dienstag können die Senioren oder ihre Angehörigen einen Termin dafür vereinbaren. Für die Anmeldung können zwei Wege gewählt werden: Eine telefonische Anmeldung über die Hotline 116 117 oder eine Onlineanmeldung über die Internetseite impfterminservice.de.

Die eigentliche Impfung startet dann eine Woche später (19. Januar) und findet in den ersten sechs regionalen Impfzentren in Hessen statt. Diese sind in Kassel, Gießen, Fulda, Frankfurt, Wiesbaden und Darmstadt. Die Impfung ist für alle Bürger kostenfrei und wird vom Staat übernommen. Angehörige oder Betreuer dürfen die Impfberechtigten ins Impfzentrum begleiten.

  • 561 Neuinfektionen, 30 Tote
    (11.01. 12:02)

Das Robert-Koch-Institut meldete für Montag 561 Neuinfektionen und 30 Tote. Die landesweite Inzidenz liegt bei 162,6. Im Landkreis Fulda stiegt die Inzidenz auf 346,0 und ist damit am stärksten betroffen. 

  • Lockdown geht in Verlängerung - Schulstart unter neuen Vorzeichen
    (11.01. 7:46)

Mit teils verschärften Regeln geht der Corona-Lockdown am Montag auch in Hessen in die Verlängerung. Für Schülerinnen und Schüler fällt der Unterricht im Klassenzimmer wegen der Pandemie bis Ende Januar weitgehend weg. Nach dem Beschluss des Corona-Kabinetts der Landesregierung müssen die Kinder der Klassen 1 bis 6 bis zum 31. Januar zum Lernen nicht an die Schulen kommen. Die Präsenzpflicht wird für diese Schüler ausgesetzt. Ab Klasse 7 wird mit Ausnahme von Abschlussklassen grundsätzlich Distanzunterricht in den nächsten drei Wochen angeboten.

Für jüngere Schüler ist der Gang zur Schule möglich, wenn Eltern arbeiten gehen müssen und sich nicht zu Hause um sie kümmern können. Die Kinder werden dann in der Schule in festen Lerngruppen unterrichtet, hatte Kultusminister Alexander Lorz (CDU) erklärt. Lehrerverbände hatten vor einem Chaos gewarnt, weil völlig offen sei, wie viele Kinder in der ersten Woche nach den Weihnachtsferien in die Schule geschickt werden.

  • Land Hessen informiert über Impftermin-Anmeldung
    (08.01. 18:16)

Ab dem 12. Januar 2021 können sich Personen aus der ersten Priorisierungsgruppe für ihren persönlichen Impftermin anmelden (bitte beachten Sie unsere Hinweise zu den Priorisierungsgruppen weiter unten). Dabei handelt es sich im Wesentlichen um Frauen und Männer, die 80 Jahre und älter sind. Darüber hinaus sind insbesondere Angehörige mobiler Pflegedienste aufgerufen, einen Termin zu vereinbaren. Das Personal der Rettungsdienste soll vornehmlich in Absprache mit den Impfzentren und Hilfsorganisationen den Schutz gegen das Virus erhalten. Eine Terminvereinbarung kann entweder telefonisch oder über das Internet erfolgen. Um Überlastungsspitzen ein Stück weit entgegenzuwirken, bietet Hessen jeweils zwei Möglichkeiten an:Anmeldung per Telefon über 116 117 oder 0611 505 92 888. Anmeldung im Internet-Anmeldeportal über: impfterminservice.de oder impfterminservice.hessen.de . Alle Wege führen gleichberechtigt zur Terminvergabe und beginnen am 12. Januar 2021 um 8 Uhr.

  • Moderna-Impfstoff: Große Lieferung erst im Februar
    (08.01. 17:52)

Auch in Hessen soll kommende Woche die erste Lieferung des neu zugelassenen Moderna-Impfstoffes eintreffen. Nach Informationen der Nachrichtenagentur dpa plant der US-Hersteller, bis Ende Januar in zwei Tranchen gut 154.000 Impfdosen nach Deutschland zu liefern. Die Länder sollen die erste Lieferung des Präparats am Dienstag kommender Wochen erhalten, wie ein Sprecher des Bundesgesundheitsministeriums am Freitag mitteilte. In Hessen sollen zunächst 4.800 Dosen eintreffen, zwei Wochen später 7.200 und zwei Wochen danach 16.800, wie aus einer der dpa vorliegenden Tabelle des Bundesgesundheitsministeriums hervorgeht. In der Woche ab 22. Februar sollen es 50.400 sein. Die EU-Kommission hatte den Moderna-Impfstoff am Mittwoch auf Empfehlung der Arzneimittelbehörde EMA zugelassen.

  • Falsche Polizisten versuchen Abzocke
    (08.01. 17:09)

Zwei falsche Polizisten haben in Sontra im nordhessischen Werra-Meißner-Kreis ein Auto aus dem benachbarten Eisenach (Thüringen) angehalten und Geld vom Fahrer verlangt. Die falschen Beamten hätten angegeben, Verkehrskontrollen wegen der pandemiebedingten 15-Kilometer-Einschränkung durchzuführen, teilte die Polizei mit. Wegen des ortsfremden Kennzeichens des Wagens forderten sie demnach 150 Euro von dem 45-jährigen Fahrer. Da dieser nicht genug Bargeld dabei hatte, hätten die Betrüger es bei einer "mündlichen Verwarnung" belassen.

  • Verkehrspolizei hilft bei Corona-Kontrollen in Frankfurt
    (08.01. 15:39)

Wird die Maske getragen, sind die Kneipen geschlossen, halten sich alle an Abstand und Alkoholverbot? Bei der Kontrolle der zahlreichen Corona-Regeln helfen in Frankfurt jetzt auch Beamte der Verkehrspolizei mit. Die Stadtpolizei des Ordnungsamts sei stark beansprucht, teilte die Stadt mit. Deshalb erhielten sie nun Unterstützung von 13 Freiwilligen aus den Reihen der städtischen Verkehrspolizei zunächst für drei Monate. Die ersten gemeinsamen Einsätze hätten bereits stattgefunden. Auch die Bundespolizei hilft bei Kontrollen in Frankfurt aus.

  • Lehrerverbände warnen vor Chaos
    (08.01. 14:04)

Lehrervertreter befürchten mit Blick auf den Schulstart nach den Weihnachtsferien unter Corona-Bedingungen ein Chaos an den Schulen. "Zum jetzigen Zeitpunkt weiß niemand, wie viele Kinder sich in der kommenden Woche in den Grundschulen und in den fünften und sechsten Klassen der weiterführenden Schulen aufhalten werden", erklärte die Vorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Hessen, Maike Wiedwald, in Frankfurt. "Auf dieser Grundlage kann man keinen guten Unterricht vorbereiten", sagte sie. Hessens Landesregierung sorge "mit ihrer konzeptionslosen Vorgehensweise für chaotische Zustände an den Schulen." Der Gesamtverband der Lehrerinnen und Lehrer an beruflichen Schulen in Hessen, die Arbeitsgemeinschaft der Unabhängigen Lehrer Hessen und der Verband der Lehrer Hessen schreiben in einer gemeinsamen Mitteilung, es sei damit zu rechnen, dass zwei Drittel bis drei Viertel der Kinder vom Präsenzangebot Gebrauch machen werden und in die Schule kommen.

  • Normale Taktung bei Busse und Bahnen
    (08.01. 10:55)

Busse und Bahnen werden auch mit Beginn der verschärften Corona-Regeln kommenden Montag fahrplanmäßig in Hessen unterwegs sein. Höchstens lokal könne es zu einzelnen Änderungen kommen, etwa im Schulbusverkehr bei Schulschließungen, teilte der Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) auf Anfrage mit. Auch im Nordhessischen Verkehrsverbund (NVV) werden die Fahrzeuge trotz geringer Nachfrage ohne Einschränkungen unterwegs sein, wie bereits mitgeteilt wurde: "Sämtliche Busse und Bahnen sind in Nordhessen verlässlich und mit ausreichend Platz unterwegs." Fahrgäste müssten um ihre Mobilität im öffentlichen Nahverkehr nicht bangen.

  • Neue Impfstoff-Lieferung trifft ein
    (08.01. 08:45)

Heute soll in Hessen die nächste Lieferung des Biontech-Impfstoffes eintreffen, gerechnet wird mit rund 49.000 Dosen. Ab dem 18. Januar soll der Impfstoff von Biontech dann wöchentlich nach Hessen geliefert werden, jeweils zwischen 43.875 und 48.750 Dosen. Die ersten Impfzentren in Hessen sollen am 19. Januar öffnen, Anmeldungen für die erste Impfgruppe sind ab dem 12. Januar möglich.

  • 2.003 Neuinfektionen, 71 Todesfälle
    (08.01. 08:40)

Dem Robert-Koch-Institut wurden für Hessen 2.003 Neuinfektionen und 71 Todesfälle gemeldet. Die landesweite Inzidenz liegt bei 131,5. Vier Landkreise liegen über dem kritischen Wert von 200: Landkreis Gießen (277,1), Landkreis Fulda (246,9), Vogelsbergkreis (230,0) und Landkreis Limburg-Weilburg (205,3). Deutschlandweit wurde ein neuer Rekord bei den täglichen Corona-Toten verzeichnet: 1.188 neue Todesfälle sowie 31.849 Neuinfektionen.

  • Hessische Skigebiete am Wochenende gesperrt
    (07.01. 18:59)

Der Landkreis Fulda und die Stadt Gersfeld sperren am kommenden Samstag und Sonntag Parkplätze und Zufahrten zur Wasserkuppe. "Angesichts der Pandemie-Situation und der gerade an Wochenenden und Feiertagen ausufernden Zahlen vor allem überregionaler Besucher und der damit verbundenen Verkehrsüberlastung mussten wir handeln", erklärten Landrat Bernd Woide und Gersfelds Bürgermeister Steffen Korell (CDU) in einer Mitteilung vom Donnerstag. Taunusstein (Rheingau-Taunus) bereitet sich zum kommenden Wochenende auf Schnee-Touristen vor: Wie die Stadt mitteilte, werden am Freitag bestimmte Zufahrten gesperrt. Schnee-Touristen sollen so von Tagesausflügen abgehalten werden, lediglich Anwohner und der Lieferverkehr sind von der Regelung ausgenommen. "Wir appellieren an Besucher von auswärts, die Höhenlagen nicht anzufahren", sagte eine Sprecherin der Stadt. Es stünden weder ausreichend Parkplätze noch sanitäre Anlage zur Verfügung, um mit den Besuchermassen umgehen zu können.

  • Hessen auf Platz drei bei Impfungen pro Einwohner
    (07.01.18:09)

Hessen liegt im Bundesländervergleich auf dem dritten Platz bei den Impfungen pro Einwohner. Das zeigt eine Statistik des Robert-Koch-Instituts (RKI) zu den Impf-Quoten der Bundesländer mit Stand Donnerstag 11 Uhr. In Hessen wurden demnach bisher 7 Personen je 1.000 Einwohner geimpft. Nur Mecklenburg-Vorpommern (13,5 von 1.000) und Sachsen-Anhalt (8 von 1.000) haben noch mehr geimpft. Insgesamt wurden in Hessen laut RKI bisher 44.122 Personen geimpft - und damit, trotz sehr knapper Impfstoffvorräte, 2.824 Menschen mehr als am Vortag.

  • Mehr Dosen pro Impfstoffampulle
    (07.01.17:13)

Ab diesem Donnerstag können sechs statt der bisher nur fünf Impfdosen aus den Ampullen des Herstellers Biontech/Pfizer gezogen werden. Das hat das hessische Innenministerium den Landkreisen und kreisfreien Städten mitgeteilt. Zuvor war Kritik laut geworden, dass die sechste Dosis nicht gezogen werden durfte - obwohl dafür ausreichend Impfstoff in den Ampullen sei. Mit der neuen Maßgabe soll verhindert werden, dass Impfstoff verschwendet wird, sagte ein Sprecher des Innenministeriums. Das Land Hessen folgt damit einer Empfehlung des Bundesgesundheitsministeriums aus Berlin. Die Europäische Arzneimittel Agentur hat für die Entnahme einer sechsten Impfdosis noch keine allgemeine Zulassung erlassen.

  • Flugaufkommen halbiert
    (07.01.16:00)

Im deutschen Luftraum sind im vergangenen Jahr so wenige Flieger unterwegs gewesen, wie zuletzt Ende der 80er Jahre. Wie die Deutsche Flugsicherung heute in Langen bekannt gab, kontrollierte sie 2020 knapp anderthalb Millionen Start, Landungen und Überflüge. Im Jahr zuvor waren es noch mehr als drei Millionen. Besonders der Passagierverkehr ist wegen der Corona-Pandemie zusammengebrochen, bei der Luftfracht ist der Rückgang deutlich geringer. Das Vorkrisenniveau wird laut Flugsicherung voraussichtlich erst im Jahr 2025 erreicht.

  • Soldaten helfen in Altenheimen aus
    (07.01.15:14)

Es gibt immer mehr Corona-Einsätze für die Bundeswehr in Hessen. Mehr als 360 Soldaten sind derzeit dafür abgestellt – vor allem in Gesundheitsämtern und für Impfzentren. Rund 40 Soldaten sind aber auch in Alten- und Pflegeeinrichtungen im Einsatz. Man könne sich vor Hilfsanfragen kaum retten, heißt es. Im Kreis Offenbach, im Kreis Fulda und im Schwalm-Eder-Kreis helfen die Soldaten derzeit in Pflegeeinrichtungen aus. Aus Fritzlar kam kurz vor Weihnachten der Hilferuf vom Gama Altenhilfezentrum. Zahlreiche Mitarbeiter waren in dem Altenhilfezentrum in Fritzlar wegen Corona ausgefallen.

  • Klagewelle gegen erste Corona-Entlassungen am Flughafen
    (07.01.14:51)

Die Gewerkschaft Verdi hat eine Klagewelle gegen die ersten Entlassungen am Frankfurter Flughafen in der Corona-Krise angekündigt. Er rechne damit, dass fast sämtliche Betroffene gegen die Kündigungen des Dienstleisters Wisag klagen werden, sagte der Verdi-Fachbereichsleiter Verkehr, Mathias Venema. Beim Frankfurter Arbeitsgericht hatten Wisag-Beschäftigte symbolisch ihre Klageschriften eingereicht. Laut Verdi hat die Wisag kurz vor Weihnachten etwa 225 ihrer 850 Beschäftigten betriebsbedingt gekündigt, ohne die weiter bis zum Jahresende 2021 mögliche Kurzarbeit anzustreben. Es sei völlig unverständlich, dass das Unternehmen die Zeit nicht nutze, um nach sozialverträglichen Lösungen zu suchen, so Venema.

  • In vielen Kreisen weniger als fünf Intensivbetten
    (07.01.13:20)

Im Landkreis Offenbach gab es am Donnerstag keine freien Intensivbetten, genauso wie im Main-Taunus-Kreis und in Groß-Gerau. In Darmstadt ist noch ein Bett frei, im Kreis Darmstadt-Dieburg und in der Wetterau sind es jeweils zwei. Insgesamt haben 13 Kreise fünf oder weniger freie Intensivbetten. Am Donnerstag war in Hessen jeder vierte Intensivpatient ein Covid-Fall, insgesamt 497 in ganz Hessen. Von den Covid-Intensivpatienten werden aktuell mehr als die Hälfte (53,3 Prozent) invasiv beatmet. In ganz Hessen sind noch 227 Intensivbetten frei, insgesamt gibt es 1.948.

  • Main-Kinzig Kreis kippt Ausgangssperre
    (07.01.10:00)

Der Main-Kinzig-Kreis hebt von diesem Donnerstag an die nächtliche Ausgangsbeschränkung auf - ausgenommen ist aber die Stadt Hanau. Dies sei kein Zeichen der Entspannung, teilte die Kreisspitze mit. "Wir folgen damit dem Eskalationskonzept der Landesregierung." Die Situation sei aber weiter angespannt. Die Stadt Hanau mit ihren rund 100.000 Einwohnern habe derzeit einen Sieben-Tages-Inzidenzwert von 214 Neuinfektionen. Im übrigen Kreisgebiet liege der Wert aber bei 148. Die Ausgangsbeschränkungen gelten von 21 bis 5 Uhr.

  • 2084 Neuinfektionen, 67 Todesfälle
    (07.01. 08:30)

Innerhalb 24 Stunden wurden dem Robert-Koch-Institut für Hessen 2084 Neuinfektionen und 67 Todesfälle gemeldet. Die landesweite Inzidenz liegt bei 126,3. Mehrere Kreise liegen über einem Wert von 200: Gießen (294,4), Limburg-Weilburg (216,4), der Vogelsbergkreis (206,4) und Fulda (200,3). Ab diesem Wert gilt künftig ein eingeschränkter Bewegungsradius von 15 Kilometer. Deutschlandweit wurden 26.391 Neuinfektionen sowie 1070 weitere Todesfälle gemeldet. 

  • Ciesek: Corona macht Defizite der Gesellschaft offensichtlich
    (07.01. 08:24)

Die Corona-Krise wird nach Einschätzung der Frankfurter Virologin Sandra Ciesek die Gesellschaft und die Wissenschaft nachhaltig verändern. "Die immer stärker werdende Spaltung der Gesellschaft, dass da gar kein Austausch mehr möglich ist, das finde ich sehr beunruhigend und auch enttäuschend", sagte die Direktorin des Instituts für Medizinische Virologie am Universitätsklinikum der Deutschen Presse-Agentur. Die Berichte aus Intensivstationen, das Leid der Patienten und die Belastung des Klinikpersonals machten sie "extrem traurig", sagte Ciesek, eine der profiliertesten Expertinnen für Sars-Cov-2. "Es macht mich traurig, nachdenklich, frustriert, wenn ich sehe, wie manche Menschen das fast ins Lächerliche ziehen".

Die Pandemie habe vieles offensichtlich gemacht, was in der Gesellschaft falsch laufe, sagte Ciesek. Ein Beispiel sei, dass das Virus manche Bevölkerungsgruppen stärker treffe als andere, etwa ausländische Arbeiter in Sammelunterkünften: "Das finde ich schon bitter." Dass die Meinung von Wissenschaftlern viel mehr gehört wird als vor der Pandemie, findet Ciesek nicht nur positiv. "Das ist auch eine Gefahr für die Wissenschaft, wenn sie falsch dargestellt wird, wenn Ergebnisse verkürzt werden. Das haben wir ja mehrmals erlebt 2020: Dass am Ende nur ein Satz zitiert wird - für Wissenschaftler ist das extrem frustrierend."

Andererseits habe sich die Wissenschaft in diesem Jahr mehr vernetzt. "Das habe ich extrem positiv wahrgenommen. Ich finde es wichtig, dass man immer offen ist für unterschiedliche Disziplinen. Ich hoffe, dass das nicht wieder verloren geht." Trotz aller Belastungen und Frustration für den Einzelnen sei die Corona-Pandemie wissenschaftlich gesehen "absolut spannend: ein Jahrhundertereignis, das wir so - hoffentlich - nie wieder erleben."

Quelle: dpa
  • Wirtschaft warnt vor vielen Insolvenzen wegen Lockdown-Verlängerung
    (06.01. 17:49)

Angesichts der Verlängerung des Lockdowns in Hessen dringt die Wirtschaft auf schnellere Finanzhilfen für Unternehmen. Es drohten «reihenweise Insolvenzen», wenn die Auszahlung nicht beschleunigt werde, teilte der Hessische Industrie- und Handelskammertag (HIHK) am Mittwoch in Wiesbaden mit. In vielen betroffenen Betrieben sei das Eigenkapital weggeschmolzen, sagte HIHK-Geschäftsführer Robert Lippmann. «Es gibt kaum Einnahmen, während viele Kosten weiterlaufen». Es vergehe zu viel Zeit, bis nach Einschränkungen Hilfen ausgezahlt werde. Der HIHK kritisierte zudem die Diskussion um die neuen Einschränkungen des Bewegungsradius in Corona-Hotspots. «Sie zielt faktisch nur auf Tagesausflüge, irritiert aber breite Teile der Wirtschaft». Die Politik habe damit «unnötig Unsicherheit geschürt». Es müsse sichergestellt werden, dass sich Personen und Waren im Wirtschaftsverkehr weiter frei bewegen könnten. Beschäftigte müssten zur Arbeit gelangen können und Dienstleister zu Kunden. Bund und Länder hatten sich bei der Verlängerung des Lockdowns bis Ende Januar am Dienstag auch darauf geeinigt, dass sich Menschen in Corona-Hotspots ohne triftigen Grund nur in einem Radius von 15 Kilometern um ihren Wohnort frei bewegen dürfen. Die Regelung soll künftig ab einer Sieben-Tages-Inzidenz von über 200 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohnern gelten. In Hessen liegen dem Robert Koch-Institut zufolge lediglich die Kreise Limburg-Weilburg und Gießen über dieser Grenze

  • GEW für Wechselunterricht an den Schulen in Hessen
    (06.01. 14:48
    )

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) fordert für die Schulen in Hessen Planungssicherheit, wie der Unterricht unter Corona-Bedingungen bis zum Ende des Schuljahrs erfolgen soll. Für die Bildungsgewerkschaft sei klar, dass es nach dem Lockdown an den Schulen nur mit einem Wechselmodell weitergehen könne, erklärte die Vorsitzende der GEW Hessen, Birgit Koch, am Mittwoch in Frankfurt. Mit dem Wechsel von Präsenz- und Distanzunterricht könne auch in den Klassenräumen der Abstand gewahrt werden.
Die Gewerkschaftsvorsitzende sprach sich auch für einen verbindlichen Stufenplan aus. Dieser sollte abhängig vom Infektionsgeschehen und den Inzidenzwerten vor Ort regeln, welches Unterrichtskonzept greift. Die Präsenzpflicht an den Schulen aufzuheben, wäre dagegen konzeptionslos und würde auch den Erfordernissen zur Eindämmung einer Pandemie nicht gerecht. 

  • 1.907 Neuinfektionen, 116 neue Tote
    (06.01. 08:27)

Das Robert-Koch-Institut meldet binnen 24 Stunde 1.907 Neuinfektionen, sowie 116 Todesfälle. In zwei Landkreisen liegt die Inzidenz über 200: Kreis Gießen (282,2) und Kreis Limburg-Weilburg (244,3). Deutschlandweit wurden 21.237 Neuinfektionen und 1019 Todesfälle gemeldet. 

  • Polizei beendet Geburtstagsparty in Gernsheim
    (05.01. 15:17)

Die Polizei hat in Gernsheim (Kreis Groß-Gerau) eine Geburtstagsparty mit etwa 25 Gästen aufgelöst. Die jungen Menschen seien beim Anblick der Beamten geflüchtet, hieß es am Dienstag in einer Mitteilung. Anwohner hatten die Party im Bereich einer Grillhütte im Rheinpark am Montagabend gemeldet. Zehn Personen zwischen 15 und 20 Jahren konnten an der Flucht gehindert werden. Die minderjährigen Jugendlichen wurden zu ihren Eltern gebracht.  Ein 15-jähriger Jugendlicher war beim Wegrennen gestolpert und hatte sich verletzt. Er musste in ein Krankenhaus gebracht werden. Die Polizei hat Verfahren wegen Verstößen gegen die Corona-Kontaktbeschränkungen eingeleitet. Die Ermittlungen zu den geflüchteten Partyteilnehmern dauerten an.

  • Ärztekammer: "Überwältigendes" Interesse an Mitarbeit in Impfzentren
    (05.01. 14:21)

Hunderte Ärzte, medizinische Fachkräfte und andere Helfer haben sich bislang auf Aufrufe gemeldet, in den hessischen Corona-Impfzentren mit anzupacken. Das Echo sei «überwältigend», sagte der Präsident der Landesärztekammer Hessen, Edgar Pinkowski, am Dienstag laut Mitteilung. Bis zum 4. Januar hätten sich rund 3000 Ärzte, 600 medizinische Fachangestellte, 190 Studierende und 220 weitere Helfer gemeldet. Nach Prüfung der Angaben etwa zur Qualifikation konnten demnach bisher insgesamt mehr als 1800 Personen an die Impfzentren gemeldet werden. Laufend gingen neue Meldungen von Interessenten ein, so Pinkowski. Auch das Deutsche Rote Kreuz (DRK) in Hessen berichtet von Hunderten Bewerbungen aus der Bevölkerung. «Diese werden und wurden - auch während der Feiertage - von den DRK-Mitarbeitenden bearbeitet und abtelefoniert», teilte eine Sprecherin mit. Dabei werde etwa die Qualifikation und das Arbeitsvolumen abgeklärt. «Größtenteils verfügen wir hessenweit über genug Bewerbungen für die offenen Stellen, allerdings fehlt es mancherorts noch an medizinischem Fachpersonal und Ärzten.» Da man von einer langen Betriebszeit ausgehe, werde es auch in den kommenden Monaten Bedarf an Personal aller Qualifikationen geben. Das DRK ist am Betrieb mehrerer hessischer Impfzentren beteiligt.

  • Arbeitsagentur: Corona-Flaute auf dem Arbeitsmarkt hält an
    (05.01. 12:15)

Wegen der andauernden Corona-Flaute rechnet die Arbeitsagentur mit weiter hohen Arbeitslosenzahlen in Hessen. In den meisten Branchen scheine dieses Jahr eine Rückkehr auf das Vorkrisenniveau "unrealistisch", erklärte Direktionschef Frank Martin am Dienstag bei der Vorstellung der Arbeitsmarktzahlen für den Dezember.
"Jeder weitere Tag des Lockdowns verringert die Chancen auf eine baldige Erholung des Arbeitsmarktes", sagte Martin. "Wir müssen uns noch länger auf hohe Arbeitslosenzahlen und ab Frühjahr ansteigende Insolvenzen einstellen."  Neben den Folgen der Pandemie sorgten Digitalisierung und technische Umstellungen beispielsweise in der Automobilindustrie für einen Strukturwandel mit deutlichen Auswirkungen auf die Arbeitswelt. Sorgen bereite auch der Ausbildungsmarkt, weil Betriebe und Bewerber unter den Bedingungen der Pandemie schwerer zusammenkommen könnten. 

  • Land informiert über 80-Jährige schriftlich über Corona-Impfung
    (05.01. 11:23)

Hessen will alle über 80-Jährigen im Land schriftlich über das Anmeldeverfahren für eine Corona-Schutzimpfung informieren. Innenminister Peter Beuth (CDU) und Gesundheitsminister Kai Klose (Grüne) kündigten am Dienstag in Wiesbaden an, dass es auch ein Erfassungsverfahren für häusliche Impftermine geben solle. "Es wird aufgrund der geringen Impfmengen noch einige Wochen in Anspruch nehmen, bis Hausbesuche durch mobile Impfteams in Hessen landesweit erfolgen können", teilten die Minister mit. Bislang ist geplant, dass ab 19. Januar die ersten sechs regionalen Impfzentren in Kassel, Gießen, Fulda, Frankfurt, Wiesbaden und Darmstadt öffnen. Menschen aus der ersten Priorisierungsgruppe der Corona-Impfverordnung können sich ab dem 12. Januar dort für ihren persönlichen Impftermin anmelden. Zu dieser Gruppe zählen Männer und Frauen im Alter von über 80 Jahren.

  • 641 Neuinfektionen, 104 Todesfälle
    (05.01. 08:20)

Die Zahl der Neuinfektionen ist um 641 gestiegen, so meldete es das Robert-Koch-Institut am Dienstag (Stand: 0 Uhr). Außerdem sind 104 Menschen an oder mit Corona verstorben. Die landesweite Inzidenz liegt bei 131,1.

  • So viel Präsenzunterricht wie vertretbar
    (04.01. 16:15)

Die hessische Landesregierung spricht sich dafür aus, den Kindern und Jugendlichen in der Corona-Pandemie so bald wie möglich wieder Unterricht in der Schule zu erlauben. Hessen setze sich natürlich für so viel Präsenzunterricht wie infektiologisch vertretbar ein, erklärte ein Sprecher von Kultusminister Alexander Lorz (CDU) am Montag auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur in Wiesbaden. Das gelte aber nicht um jeden Preis und in einem ersten Schritt vor allem für jüngere Jahrgängen sowie für die älteren im Wechselmodell.

Der Schul-Lockdown war von Bund und Ländern Mitte Dezember als Teil des Herunterfahrens des gesamten öffentlichen Lebens bis Ende dieser Woche vereinbart worden. Vor der nächsten Beratung der Regierungschefs der Länder mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) an diesem Dienstag waren die Kultusminister zu einer Schaltkonferenz zusammengekommen, um über eine mögliche Verlängerung der Schulschließungen zu beraten.

Der hessische Landesvorsitzende des Verbands Bildung und Erziehung (VBE), Stefan Wesselmann, forderte klare und verlässliche Aussagen, um den Schulbetrieb planen zu können. Dem Verband sei bewusst, dass es einen schwierigen Spagat zwischen Bildungsgerechtigkeit und Gesundheitsschutz für alle Personen in der Schule zu meistern gebe. Wenn man aber am Präsenzunterricht festhalten, gleichzeitig Kontakte reduzieren und Abstände garantieren wolle, dann führe am Wechselmodell kein Weg vorbei.

  • Landkreis Hersfeld-Rotenburg hebt Ausgangssperre auf
    (04.01. 16:11)

Nun hebt auch der Landkreis Hersfeld-Rotenburg die nächtliche Ausgangssperre auf. Auch hier ist der Inzidenzwert rückläufig und deutlich unter 200. Jedoch empfehlen die Behörden, weiterhin Kontakte zu meiden. Die Situation in den Kliniken des Landkreises ist weiterhin angespannt. 

  • Landkreis Darmstadt-Dieburg hebt Ausgangssperre auf
    (04.01. 15:56)

Weil der Inzidenzwert seit mehreren Tagen unter 200 liegt, hebt der Landkreis Darmstadt-Dieburg die nächtliche Ausgangssperre mit Beginn des morgigen Dienstags (05. Januar, 0 Uhr) auf. Trotzdem appelliert der Krisenstab, Kontakte weiterhin auf ein Minimum zu reduzieren. Die Inzidenz liegt aktuell bei 131. 

  • Weiterer Corona-Impfstoff soll am Freitag in Hessen ankommen
    (04.01. 14:10)

Hessen erwartet am kommenden Freitag (8. Januar) eine nächste Lieferung von Corona-Impfstoff. Das sagte ein Sprecher des Innenministeriums in Wiesbaden am Montag auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur. Der Bund habe rund 49 000 Dosen für Hessen in Aussicht gestellt. Die Lieferung war zunächst für Montag (4. Januar) erwartet worden. Das Land habe bislang 100 000 Dosen erhalten, von denen die Hälfte für die wichtige zweite Impfung zurückgehalten wird.

Etwas mehr als 33 000 Impfdosen seien bislang verabreicht worden - auch über die Feiertage, sagte der Sprecher. "Impfen geht weiter." Aktuell konzentrierten sich die Schutzimpfungen auf die Bewohner und Mitarbeiter in Alten- und Pflegeheimen sowie das Personal in Corona-Intensivstationen. Die ersten Impfzentren in Hessen sollen am 19. Januar öffnen, Anmeldungen für die Corona-Impfung sind ab dem 12. Januar möglich.

Als erstes starten die regionalen Impfzentren in Kassel, Gießen, Fulda, Frankfurt, Wiesbaden und Darmstadt - 6 von insgesamt 28. Wer der höchsten Priorisierungsgruppe angehört, kann sich ab Mitte Januar telefonisch anmelden. Das geht entweder über die Hotline 116 117 oder online unter www.impfterminservice.de. Zur ersten Gruppe gehören vor allem Menschen über 80 Jahre. Weitere Zentren könnten erst öffnen, «wenn eine erhöhte Impfstoffproduktion und weitere Zulassungen für wirksame Impfstoffe in Europa erfolgen», hatte das Innenministerium mitgeteilt.

  • Erste Impfzentren sollen ab 19. Januar 2021 öffnen
    (04.01. 13:30)

Laut den Informationen des Hessischen Sozialministeriums sollen ab dem 19. Januar 2021 die sechs zentralen Impfzentren in Hessen öffnen, sofern Impfstoffe in ausreichendem Maß vorhanden sind. Diese Regional-Impfzentren werden in den Städten Kassel, Gießen, Fulda, Frankfurt, Wiesbaden und Darmstadt sein. Diese sechs der insgesamt 28 Impfzentren übernehmen die Schutzimpfung für die eigene Gebietskörperschaft und die umliegenden Kreise.

Abhängig von den Impfstofflieferungen können dann schrittweise die weiteren 22 hessischen Impfzentren hochgefahren und geöffnet werden. Wenn alle 28 Impfzentren unter Volllast betrieben werden, können täglich etwa 30.000 Corona-Schutzimpfungen in Hessen erfolgen. Für das Impfzentrum Hattersheim bedeutet das bis zu 1.200 Impfungen täglich.

Ab dem 12. Januar wird für die Gruppe mit der höchsten Priorität eine Anmeldung möglich sein. Unter der Hotline 116 117 sowie online über die Homepage www.impfterminservice.de können dann Impftermine vereinbart werden. Zur höchsten Priorität zählen die Mitarbeiter*innen der Rettungsdienste und der ambulanten Pflegedienste sowie alle weiteren Personen ab dem 80. Lebensjahr, die nicht bereits in den Alten- und Pflegeheimen durch die mobilen Teams geimpft wurden. Mit der weiteren Verfügbarkeit an Impfstoff folgt dann sukzessive eine Terminvergabe für die weiteren Gruppen.

Weitere Informationen zum Thema sind auf den Corona-Info-Seiten des Landes Hessen und des Bundesgesundheitsministeriums zusammengefasst:

https://www.hessen.de/fuer-buerger/aktuelle-informationen-zu-corona-hessen

https://www.zusammengegencorona.de

  • Ausgangssperre im Wetteraukreis aufgehoben
    (04.01. 13:10)

Im Wetteraukreis galt seit dem 15.12.2020 eine nächtliche Ausgangsbeschränkung sowie ein öffentliches Alkoholverbot. Gemäß Vorgaben des Eskalationskonzepts des Landes Hessen mussten diese Maßnahmen eingeführt werden, nachdem die Inzidenz im Wetteraukreis an drei Tagen in Folge über dem Schwellenwert von 200 lag. Aufgehoben werden soll die Ausgangssperre, wenn die Inzidenz fünf Tage in Folge unter 200 liegt.

Nach den offiziellen Angaben liegt die Inzidenz im Wetteraukreis bereits seit mehreren Tagen wieder unter dem Wert von 200 Neuinfektionen pro Hunderttausend Einwohnern (7-Tages-Inzidenz).

Demnach liegt der Wetteraukreis mit dem heutigen Montag den fünften Tag in Folge unterhalb des Schwellenwerts. Entsprechend wird die 6. Allgemeinverfügung zur Verhinderung der Ausbreitung des Corona-Virus im Wetteraukreis mit Wirkung ab Dienstag, den 5. Januar 2021 aufgehoben.

  • 407 Neuinfektionen, 29 Todesfälle
    (04.01. 08:31)

Das Robert-Koch-Institut meldet für Hessen 407 Neuinfektionen und 29 neue Todesfälle (Stand: 0 Uhr). Die 7-Tage-Inzidenz pro 100 000 Einwohner liegt bei 133,5. Die Zahlen sind jedoch nur bedingt aussagekräftig, da die Feiertage zu berücksichtigen sind, an denen möglicherweise weniger getestet und nicht alle Daten übermittelt wurden. 

  • Bar in Groß-Gerau öffnet trotz Corona
    (30.12. 10:01)

Der Kneipenbesuch ist aufgrund der aktuellen Corona-Lage nicht möglich, eine Bar in Groß-Gerau hat das aber wohl nicht verstanden. Laut der Polizei hatte die Bar am Dienstagabend nicht nur geöffnet, sondern es waren auch Gäste anwesend. Der Frau und den fünf Männern, die an den Spielautomaten saßen, wurde ein Platzverweis erteilt. Außerdem kommen sowohl auf sie als auch auf den Lokalbesitzer Ordnungswidrikeitenanzeigen wegen Verstoß gegen die Coronaregeln zu. 

  • 1.271 Neuinfektionen, 129 Todesfälle
    (30.12. 08:30)

In Hessen ist die Zahl der registrierten Neuinfektionen innerhalb eines Tages sprunghaft angestiegen. Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldete 1.271 Neuinfektionen und 129 Todesfälle. Deutschlandweit haben die gemeldeten Todesfälle zum ersten die Marke von 1000 überschritten und damit einen neuen Höchststand erreicht. Insgesamt meldete des RKI 1129 neue Todesfälle, sowie 22 459 Neuinfektionen. 

  • Virologin Ciesek: "Verbesserung im Frühsommer"
    (30.12. 08:23)

Die Direktorin des Instituts für Medizinische Virolgoie am Universitätsklinikum Frankfurt, Sandra Ciesek, rechnet damit, dass die Einschränkungen im nächsten jahr weniger werden - allerdings nur langsam. "Ich rechne damit, dass sich die Situation im Frühsommer verbessert", sagte die Wissenschaftlerin, die auch die hessische Landesregierung berät, der Deutschen Presse-Agentur: weil dann vieles wieder draußen stattfinden könne und weil dann die Impfungen erste Wirkung in der Hochrisikogruppe zeigen könnten. Wie lange wir noch mit Einschränkungen leben müssen, hänge vor allem von diesen Tagen ab. "Die größte Gefahr ist, dass es nach Weihnachten und Silvester noch mal einen deutlichen Anstieg an Infektionen gibt. Die zweite Gefahr ist, dass nicht genug Menschen bereit sind, sich impfen zu lassen." In diesem "worst case"-Szenario wäre Corona noch lange nicht überwunden. Im "best case"-Senario "lassen sich fast alle impfen und halten sich ab jetzt an die Regeln". Dann würde die Lage "spätestens im Sommer" deutlich besser als sie momentan ist. Aktuell seien auch noch viele wissenschaftliche Fragen offen, beispielweise ein Arzneimittel gegen eine Infektion oder die Spätfolgen von Corona. 

  • Medizinische Fachangestellte in Hessen besonders häufig wegen Corona krankgeschrieben
    (29.12. 13:13)

Laut einer Analyse der Arbeitunfähigkeitsdaten der AOK-Mitglieder durch das Wissenschaftliche Institut der AOK waren von März bis Oktober 2020 medizinische Fachangestellte am stärksten von Krankschreibungen im Zusammenhang mit Covid-19 betroffen. Mit einem Wert von 3.104 Betroffenen je 100.000 Beschäftigte, ist dieser Wert fast dreimal so hoch wie der hessische Durchschnittswert (1.094 je 100.000 Beschäftigte). Auch Lehr- und Erziehungspersonal war oft betroffen. 

  • 400 Neuinfektionen, 71 Todesfälle
    (29.12. 08:17)

In Hessen sind innerhalb eines Tages 400 weitere Corona-Neuinfektionen nachgewiesen worden, die Zahl der Toten stieg mit 71 neuen Todesfällen auf 2582. Die Inzidenz für ganz Hessen liegt bei 139,1.

  • 370 Neuinfektionen, 27 Todesfälle
    (28.12. 08:21)

Das Robert-Koch-Institut meldete 370 Neuinfektionen und 27 Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus. Die landesweite Inzidenz liegt bei 152,4. Die gemeldeten Zahlen sind jedoch nur bedingt mit der Vorwoche vergleichbar, da das RKI während der Feiertage und dem Jahreswechsel mit einer geringeren Testanzahl und weniger Meldungen von Gesundheitsämtern rechnet. 

  • Hessen will mehr Corona-Tests bei Einreise aus Risikogebieten
    (23.12. 17:07)

Hessen setzt auf verstärkte Corona-Tests bei Einreisen aus Risikogebieten. "Jetzt sollten wir schnell wieder verstärkt testen, wenn jemand aus Risikogebieten einreist, und ihn nicht erst in Quarantäne schicken", sagte der Chef der Staatskanzlei, Axel Wintermeyer (CDU), der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". Dies könne auch helfen, mutierte Viren fernzuhalten, wie sie zuletzt in England und Südafrika aufgetreten sind. Es gehe um eine weitere Sicherung der Außengrenzen. Aus Großbritannien kämen täglich neun Flüge in Frankfurt an, aus Südafrika bis zu drei. "Es war wichtig, dass die Bundesregierung schon am Sonntag die Einreise gestoppt hat." Bei den Regelungen über die Weihnachtsfeiertage hänge viel vom Verhalten jedes Einzelnen ab. "Wir werden jedoch mit den Zahlen eine Achterbahnfahrt erleben", sagte der CDU-Politiker der Zeitung. Über die Feiertag werden die Gesundheitsämter nach seinen Worten weniger Infektionszahlen melden und es werde auch weniger getestet. So komme es zunächst zu niedrigeren und dann zu höheren Werten. "Bis zur nächsten Ministerpräsidentenkonferenz am 5. Januar, die wir vorbereiten werden, hoffe ich auf valide Zahlen, die eine Basis für weitere Entscheidungen sein werden."
Mit Blick auf die nun beginnenden Impfungen glaubt Wintermeyer, dass es eine Herdenimmunität von mindestens 60 bis 70 Prozent wahrscheinlich nicht vor Ende September geben wird, auf jeden Fall aber bis Ende nächsten Jahres. «Dass es dauert, liegt nicht an der zu geringen Anzahl der Menschen, die sich impfen lassen wollen, oder an fehlenden Impfzentren.» Je mehr Impfdosen, desto schneller werde es gehen. Die Zahl der entschlossenen Impfgegner schätzte er auf 20 Prozent.

  • Vorbereitungen für Impfstart in Hessen laufen auf Hochtouren
    (23.12. 13:17)

Die Vorbereitungen für die langerwarteten Impfungen gegen das Coronavirus laufen in Hessen auf Hochtouren. Mit Blick auf den Impfstart am Sonntag werde «unter Hochdruck» gearbeitet, es sei noch vieles in der Abklärung, sagte die Sprecherin des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) in Hessen, Gisela Prellwitz, am Mittwoch in Wiesbaden. Die Einsatz der DRK-Mitarbeiter sei vielfältig: Mal nehmen sie die Impfdosen entgegen, fahren die mobilen Impfteams zu ihren Einsatzorten oder helfen bei Verwaltungsaufgaben. Das DRK wirkt in Hessen an 25 von 28 Corona-Impfzentren mit. Zunächst sind die mobilen Teams dieser Zentren im Einsatz, um Menschen in Alten- und Pflegeheimen zu impfen. Hessen bekommt voraussichtlich am Samstag eine erste Lieferung von knapp 10 000 Impfdosen. Die Hälfte der Einheiten soll direkt verimpft werden. Die übrigen 5000 Dosen werden zwischengelagert, um in jedem Fall die wichtige zweite Impfung sicherzustellen. Zuerst kommen Menschen in Pflegeeinrichtungen sowie medizinisches Personal auf Covid-Intensivstationen dran.

  • 2.411 Neuinfektionen, 96 Todesfälle
    (23.12 08:27 Uhr)

Das Robert-Koch-Institut meldet 2.411 Neuinfektionen und 96 Todesfälle (Stand: 0 Uhr). Die landesweite Inzidenz stieg auf 207,7. Deutschlandweit lag die Zahl der Neuinfektionen bei 24.740 und erreichte mit 962 Todesfällen einen neuen Höchststand. 

  • Impfungen in Hessen starten Sonntag - zunächst knapp 10 000 Dosen
    (22.12 14:31 Uhr)

Hessen bekommt in einem ersten Schritt knapp 10 000 Dosen des Impfstoffs gegen das Coronavirus und wird ab kommendem Sonntag (27. Dezember) mit dem Impfen beginnen. Das sagte Innenminister Peter Beuth (CDU) bei einer Pressekonferenz in Wiesbaden. Die Hälfte dieser Dosen werde an dem Sonntag auch schon verbraucht. Eintreffen wird der Impfstoff in Hessen Beuth zufolge am Samstag. 

  • Wirkung von Impfstoff gegen Virus-Mutation wahrscheinlich
    (22.12. 08:17)

Nachdem in Großbritannien und Südafrika eine Mutation des Corona-Virus aufgetaucht ist, stellt sich die Frage, ob der Impfstoff auch gegen die Mutation wirkt. Der Chef des Impfstoff-Herstellers Biontech ist zuversichtlich, aus wissenschaftlicher Sicht sei die Wahrscheinlichkeit dafür hoch. Man habe den Imfpstoff schon gegen rund 20 andere Virusvarianten erfolgreich getestet. In zwei Wochen sollen Ergebnisse zur Mutation vorliegen. Biontech baut aktuell in Marburg eine Produktionsstätte für den Impfstoff. 

  • 676 neue Infektionen, 53 Todesfälle
    (22.12. 08:14)

Das Robert-Koch-Institut meldete für 676 neue Infektionen und 53 Todesfälle (Stand: 0 Uhr). Damit stiegt die Zahl der Todesfälle auf 2200. Die Inzidenz für ganz Hessen ist leicht gesunken auf 199,5.

  • Erster Corona-Impfstoff in EU zugelassen
    (21.12. 18:33)

In der Europäischen Union ist der erste Impfstoff gegen das Coronavirus zugelassen worden. Die EU-Kommission erteilte dem Präparat des Mainzer Unternehmens Biontech und seines US-Partners Pfizer die bedingte Marktzulassung, wie EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen sagte. Somit können die Impfungen gegen das Coronavirus jetzt auch in der EU beginnen.

  • EU-Arzneimittelbehörde Ema erlaubt Impfstoff-Zulassung
    (21.12. 15:22)

Die EU-Arzneimittelbehörde Ema empfiehlt die bedingte Zulassung des Corona-Impfstoffs der Hersteller Biontech und Pfizer. Die finale Entscheidung muss nun von der Europäischen Kommission gefällt werden. Ihre Zustimmung gilt als sicher. Unmittelbar nach Bekanntgabe der Empfehlung twitterte Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen, sie erwarte eine Entscheidung noch im Tagesverlauf. "Nun werden wir schnell handeln." In Deutschland müssen die Impfchargen nach Angaben von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn noch vom zuständigen Paul-Ehrlich-Institut geprüft, freigegeben und schließlich ausgeliefert werden. Dann sollen ab Sonntag zunächst die über 80-Jährigen, Personal und Bewohner von Pflegeheimen sowie auch Gesundheitspersonal mit sehr hohem Infektionsrisiko geimpft werden.

  • Kommunen verzeichnen ähnlich starkes Minus wie in der Finanzkrise
    (21.12. 12:56)

Die hessischen Kommunen haben in den ersten drei Quartalen des Corona-Jahres 2020 ähnlich große finanzielle Einbußen verzeichnen müssen wie während der Finanzkrise 2010. Insgesamt haben die Kommunen bis Ende September rund 1,5 Milliarden Euro weniger eingenommen als im Vergleich zum Vorjahr, wie das Statistische Landesamt am Montag in Wiesbaden mitteilte. Der Finanzierungssaldo der ersten drei Quartale dieses Jahres zeige, dass die Ausgaben um sieben Prozent gestiegen, die Einnahmen aber um vier Prozent gesunken seien. Den Statistikern zufolge ist vor allem ein starker Rückgang der Gewerbesteuereinnahmen in Folge der Corona-Pandemie für das Defizit verantwortlich. Nach Angaben des Landesamtes hat die Stadt Frankfurt mit mehr als einer halben Milliarde Euro den stärksten Einbruch bei den Einnahmen insgesamt verzeichnet. Die Mainmetropole sei allein für ein Drittel des gesamten Defizits aller Kommunen verantwortlich. Ein weniger deutliches Minus verzeichneten den Statistikern zufolge Wiesbaden, Darmstadt und Offenbach, die zusammen rund 166 Millionen Euro weniger einnahmen. Landesweit hätten nur 26 Prozent aller Kommunen einen Überschuss von zusammen rund 353 Millionen Euro erzielt, hieß es.

  • Ausgangssperren in Hessen
    (21.12. 09:11)

In 17 Kreisen und Städten gelten aufgrund hoher Inzidenzen nächtliche Ausgangssperren. Außer in Ausnahmefällen darf niemand zwischen 21 und 5 Uhr die Wohnung verlassen. Betroffen sind der Main-Kinzig-Kreis (11. Dezember bis 10. Januar), Stadt Offenbach (12. Dezember bis 23. Dezember), Kreis Offenbach (12. Dezember bis 10. Januar), Kreis Limburg-Weilburg (12. Dezember bis 22. Dezember), Kreis Fulda (12. Dezember bis 29. Dezember), Kreis Gießen (13. Dezember bis 12. Januar), Wetteraukreis (15. Dezember bis 24. Dezember), Odenwaldkreis (15. Dezember bis 23. Dezember), Rheingau-Taunus-Kreis (16. Dezember bis 30. Dezember), Kreis Hersfeld-Rotenburg (16. Dezember bis 23. Dezember), Schwalm-Eder-Kreis (17. Dezember bis 10. Januar), Stadt Hattersheim (12. Dezember bis 3. Januar), Stadt Schwalbach (16. Dezember bis 17. Januar) und der Vogelsbergkreis (seit 17. Dezember - endet bei Inzidenz unter 200 an fünf aufeinanderfolgenden Tagen). Ab heute ist auch der Kreis Bergstraße (bis 18. Januar), Kreis Waldeck-Frankenberg (bis 4. Januar) und der Kreis Darmstadt-Dieburg (bis 8. Januar) betroffen.

  • Flugverkehr von Großbritannien nach Deutschland gestoppt
    (21.12. 08:17)

In Großbritannien ist eine Mutation des Corona-Virus aufgetaucht, die deutlich ansteckender ist als die bisherigen Varianten. Deshalb sind nach einer Verfügung des Bundesverkehrsministerium ab Mitternacht Landungen aus Großbritannien untersagt, ausgenommen sind Frachtflüge - dies gilt auch für den Frankfurter Flughafen. Auch die Niederlande und Belgien habe den Flugverkehr aus Großbritannien gestoppt. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) kündigte an, dass heute eine weitere Verordnung folgen soll, die das Einreisen aus Südafrika einschränkt. Auch hier ist die Mutation des Virus aufgetaucht. Auch in Italien ist bereits bei einem Corona-Patienten die mutierte Virus-Variante nachgewiesen worden.

  • 1.246 Neuinfektionen, 26 Tote
    (21.12. 08:13)

Das Robert-Koch-Institut meldete am Montag (Stand 0 Uhr) 1.246 Neuinfektione und 26 Tote. Damit steigt die Zahl der Toten auf 2.147. Im Odenwaldkreis stieg die 7-Tage-Inzidenz auf 356,8, gefolgt vom Kreis Waldeck-Frankenburg (313,3) und Limburg-Weilburg (307,7). Landesweit stieg die Inzidenz auf 209,1.

 

  • Deutsche Bahn will FFP2-Masken an ältere Fahrgäste verteilen
    (18.12. 17:11)

Die Deutsche Bahn will über die Weihnachtsfeiertage an 14 Bahnhöfen sogenannte FFP2-Masken vor allem an ältere Fahrgäste verteilen. Die Masken, die einen höheren Schutz für den Träger gewährleisten sollen als Stoff- oder OP-Masken, würden ab sofort an den Bahnsteigen vor dem Einsteigen ausgehändigt, teilte ein Sprecher mit. Das Alter werde dabei nicht kontrolliert, hieß es. Die Ausgabe erfolgt demnach nach Augenmaß. Auch jüngere Menschen, die etwa gesundheitlich vorbelastet sind, sollen eine Maske erhalten können. Bei den Bahnhöfen handelt es sich um die Hauptbahnhöfe in Berlin, Bremen, Dortmund, Frankfurt am Main, Hamburg, Hannover, Karlsruhe, Kassel, Köln, Leipzig, Mannheim, München, Nürnberg und Stuttgart.

  • Weitere Landkreise verlängern Ausgangssperre
    (18.12. 17:01)

Der Main-Kinzig-Kreis und der benachbarte Kreis Offenbach haben wegen der anhaltend hohen Infektionszahlen in der Corona-Pandemie die Ausgangssperren bis zum 10. Januar verlängert. «Die aktuellen Infektionszahlen im Main-Kinzig-Kreis lassen bis auf eine Öffnung an den Weihnachtsfeiertagen keine weiteren Lockerungen zu», heißt es bei der Verwaltung in Gelnhausen am Freitag. Ebenso argumentierte der Kreis Offenbach. Die Ausgangssperre wird nur für die Weihnachtszeit gelockert. An Heiligabend gilt die Regelung in beiden Kommunen erst ab Mitternacht, an den beiden folgenden Feiertagen ab 22.00 Uhr. Zum Jahreswechsel gibt es keine Ausnahme. Ohne gewichtigen Grund darf ab 21.00 Uhr die Wohnung nicht verlassen werden. Der Kreis Offenbach gab für Freitag die aktuelle Zahl der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohnern in sieben Tagen mit 216 an, der Main-Kinzig-Kreis mit 302,

Der Landkreis Gießen verlängert wegen der anhaltenden Infektionsgefahr mit einer neuen Verfügung die Ausgangssperre bis zum 12. Januar. Sie trete nach dem Auslaufen der derzeit gültigen Verfügung ab dem 23. Dezember in Kraft und könne nur aufgehoben werden, wenn die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen an fünf Tagen in Folge unter 200 falle.

  • Hunderte von Ärzten bieten Arbeit in Corona-Impfzentren an
    (18.12. 16:04)

In Hessen haben sich mehr als 1.000 Ärzte gemeldet, um in den Corona-Impfzentren mitzuarbeiten. Eine erste Liste mit 850 Kontakten sei am Freitag an sämtliche Zentren ausgegeben worden, teilte die Landesärztekammer in Frankfurt mit. Täglich würden Hunderte von weiteren Medizinern dem Aufruf der Kammer folgen. Die Zentren entstehen derzeit an zahlreichen Orten. Insgesamt sollen es laut Landesregierung 28 werden, untergebracht sind sie etwa in Sport- oder Gewerbehallen, in Frankfurt beispielsweise in einer Messehalle, oder in Kongresszentren wie in Darmstadt oder Wiesbaden. Wie viele Ärzte insgesamt dort arbeiten sollen, ist noch unklar.

  • Ansturm auf Testcenter am Flughafen
    (18.12. 15:34)

Lange Schlangen, über vier Stunden Wartezeit: Das Corona-Testcenter des Frankfurter Flughafens verzeichnet einen vorweihnachtlichen Ansturm. Um wie viel die Nachfrage nach PCR- und Schnelltests genau gestiegen ist, konnte eine Sprecherin des Betreibers Centogene nicht sagen: "Wir bekommen die genauen Zahlen zu den durchgeführten Tests immer erst ein paar Tage später." Es sei aber ein deutlicher Anstieg spürbar.

  • Bundesrat beschließt Verkaufsverbot für Silvesterfeuerwerk
    (18.12. 12:06)

Wegen der Corona-Pandemie dürfen in diesem Jahr vor Silvester keine Böller und Raketen mehr verkauft werden. Der Bundesrat beschloss auf Bitten der Bundesregierung eine entsprechende Änderung der Sprengstoffverordnung. Das Verkaufsverbot soll die Zahl der Unfälle vor und in der Silvesternacht reduzieren und dafür sorgen, dass sich Krankenhäuser vor allem um die Corona-Patienten kümmern können. Außerdem soll es dazu beitragen, dass Menschen nicht auf der Straße ausgelassen feiern.

  • Bundesgesundheitsminister Spahn unterzeichnet Impfverordnung
    (18.12. 09:56)

Als Rechtsgrundlage für eine Priorisierung bei der Corona-Impfung hat Bundesgesundheitsminister Jens Spahn heute eine Impfverordnung unterzeichnet. In einer ersten Stufe sollen demnach Alten- und Pflegeheimbewohner und Menschen über 80 Jahre geimpft werden.

  • 1475 Neuinfektion, Todeszahlen steigen über 2.000
    (18.12. 08:25)

Das Robert-Koch-Institut meldete binnen 24 Stunden 1.475 nue Corona-Infektionen, 40 Menschen starben. Damit steigt die Zahl der Toten auf 2.004. Die landesweite Inzidenz liegt bei 178,3. Für ganz Deutschland meldete das Robert-Koch-Institut 33.777 Infektionen. In der Zahl sind jedoch noch 3500 Nachmeldungen aus Baden-Württemberg enthalten, die gestern wegen technischer Probleme nicht übermittelt werden konnten. Die Zahl der Todesfälle erreicht den zweithöchsten Wert seit Beginn der Pandemie mit 813 Toten.

  • Hospize erhalten 500 Tablets
    (17.12. 15:18)

Von ambulanten und stationären Hospizen begleitete schwerkranke und sterbende Menschen sollen in Hessen über Tablets Kontakt mit Angehörigen halten können. Die Landesregierung stellt dafür den mehr als 120 Diensten im Land ab sofort insgesamt 500 Tablets zur Verfügung. Zwar könne digitaler Kontakt persönliche Nähe nie vollständig ersetzen, dennoch könnten sie die Bindung zwischen Schwerstkranken oder Sterbenden und ihren Begleitern aufrechterhalten, sagte Sozialminister Kai Klose (Grüne). "Auch wenn sie sich eben nicht physisch begegnen können." Die Auslieferung soll in den kommenden Tagen abgeschlossen sein, sodass alle Hospize die Geräte während der Weihnachtsfeiertage bereits einsetzen könnten.

  • Finanzielle Hilfe für Tafeln
    (17.12. 13:10)

Die Landesregierung unterstützt im Rahmen einer Sonderaktion die Tafeln. Als Zeichen des Dankes und der Wertschätzung für besonderes Engagement erhält jede der insgesamt 57 Tafeln des Dachverbandes „Tafel Hessen e. V.“ 500 Euro.
Ministerpräsident Bouffier teilte mit, dass die Tafeln durch ihr unermüdliches Wirken – auch unter erschwerten Corona-Bedingungen – dafür sorgen, dass hessenweit mehr als 100.000 Menschen unterstützt werden.

  • Frankfurter Festhalle als Impfzentrum
    (17.12. 12:40)

Impfungen statt Konzertbesuche: Das Frankfurter Impfzentrum in der Festhalle am Messegelände ist betriebsbereit. Mit 44 Impfstationen, rund 250 Mitarbeitern und einer Kapazität von etwa 4.000 Impfungen pro Tag ist es nach Angaben der Stadt das größte Impfzentrum Hessens. Am Donnerstagmorgen hatten Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) und der Gesundheitsdezernent Stefan Majer (Die Grüne) das neue Impfzentrum besucht. Sie appellierten zur Impfbereitschaft. "Lassen Sie sich impfen, wir werden es auch tun", sagten die Politiker. Zudem sei zunächst Geduld gefragt: "Vorrang haben diejenigen, denen das Virus besonders gefährlich werden kann – und das ist richtig so."

  • Betretungsverbot in Krankenhäusern auch über Weihnachten
    (17.12.  11:05)

Wie bereits angekündigt, werden die Corona-Allgemeinverfügungen für Wiesbaden bis zum 10. Januar verlängert. Das bedeutet, dass das Betretungsverbot in Krankenhäusern und die Besuchsbeschränkungen in Alten- sowie Pflegeheimen weiter bestehen bleiben, auch über die Weihnachtsfeiertage. „Wir wissen, dass Weihnachten für viele Menschen eine besondere Zeit ist. Trotzdem sind diese einschneidende Maßnahmen notwendig, um die Ausbreitung der Corona-Pandemie wieder zu verlangsamen, Menschen aus Risikogruppen zu schützen und sicherzustellen, dass in Kliniken weiterhin ausreichend Behandlungskapazitäten vorhanden sind“, sagt Bürgermeister und Gesundheitsdezernent Dr. Oliver Franz.

Die Krankenhäuser in Wiesbaden dürfen bis mindestens 10. Januar nicht betreten werden. Ausnahmen werden gemacht für Geburten und Sterbefälle, für die Übermittlung einer schwerwiegenden Diagnostik, für Elternbesuche bei minderjährigen Kindern sowie für spezielle Berufe, zum Beispiel Seelsorger oder Notare. Personen, die in Alten- und Pflegeheimen leben, dürfen ab Montag, 21. Dezember, maximal zwei Mal (aktuell drei Mal) pro Kalenderwoche für jeweils eine Stunde Besuch bekommen. Es dürfen außerdem maximal zwei Personen zu Besuch kommen. Die kompletten aktuellen Allgemeinverfügungen mit sämtlichen Detailregelungen stehen unter wiesbaden.de/coronavirus zur Verfügung. Nicht verlängert werden die Maskenpflicht im Bereich des Berufsschulzentrums und in den Grundschulen, da diese Bildungseinrichtungen wegen der Weihnachtsferien bis zum 12. Januar geschlossen sind.

  • Feldberg: An Feiertagen für Autos gesperrt
    (17.12.  10:25)

Das Plateau des Großen Feldbergs wird über die kommenden Weihnachtsfeiertage für den Individualverkehr gesperrt. Vom 24. bis einschließlich 27. Dezember sowie am Silvester- und Neujahrstag ist die Zufahrt zum Plateau nur für den öffentlichen Nahverkehr möglich, teilte der Hochtaunuskreis bereits am Mittwoch mit. Die Sperrung für Autos betreffe die Abzweigung zum Gipfel ab der L3024. Sofern eine Überlastung der angrenzenden Verkehrswege eintrete, werde die Sperre erweitert. Damit reagieren die Anrainer-Kommunen auf die hohen Besucherzahlen der vergangenen Wochenenden. Neben dem damit verbundenen Verkehrschaos leide auch die Umwelt unter den Besuchermassen, so der Kreis. Zusätzlich seien die Corona-Abstandsregeln mitunter schwierig einzuhalten. "Der Taunus bietet so viele Attraktionen, dass man auch problemlos auf andere Alternativen ausweichen kann", sagte die stellvertretende Geschäftsstellenleiterin des Naturpark Taunus, Carolin Pfaff.

  • Hanau nutzt Kühlcontainer für Todesfälle
    (17.12. 09:55)

Angesichts einer steigenden Zahl an Toten im Zusammenhang mit dem Coronavirus muss erstmals ein in Hanau stehender Kühlcontainer genutzt werden. Der Container auf dem Hauptfriedhof werde für zwei Menschen gebraucht, die mit oder an den Folgen der Krankheit Covid-19 gestorben sind. Die Kühlkapazitäten in beiden Hanauer Krankenhäusern seien erschöpft, teilte Oberbürgermeister Claus Kaminsky (SPD) am Mittwoch mit. Er sprach von einer weiter verschärften Pandemielage. Der Kühlcontainer war bereits im April dieses Jahres vom städtischen Eigenbetrieb Hanau Infrastruktur Service aufgestellt, aber bislang nicht genutzt worden.

  • Personalnot: Altenheime fordern Unterstüzung
    (15.12. 09:25)

Seit Mittwoch gilt die neue Corona-Verordnung für Alten- und Behinderteneinrichtungen in Hessen. Sie soll Risikogruppen mehr Schutz bringen. Laut Verordnung sollen Mitarbeiter einmal die Woche getestet werden und "zu jeder Zeit" eine von der Einrichtung gestellte FFP2- oder KN95-Maske tragen, heißt es in der Verordnung. Besuch dürfen Heimbewohner zweimal pro Woche empfangen. Doch Praktiker warnen: Die Verordnung verschärfe die angespannte Lage bloß.

 

  • Querdenken-Großdemo bleibt verboten
    (11.12. 17:25)

Die für Samstag geplante "Querdenken"-Großdemonstration in Frankfurt bleibt verboten. Das Verwaltungsgericht hatte am Freitag einen Eilantrag des Versammlungsleiters zurückgewiesen das Verbot der Stadt für rechtmäßig erklärt. Das Ordungsamt hatte die Demonstration, zu der rund 40.000 Teilnehmer erwartet wurden, am Dienstag verboten. Das Gericht stellte nun fest, dass die Annahme der Stadt richtig sei, dass die zwölf dezentralen Kundgebungen angesichts der Pandemielage nicht vertretbar seien

  • Hessens Handel warnt vor Lockdown zwischen den Jahren
    (11.12. 16:55)

Der hessische Handelsverband warnt vor den Folgen von erneuten staatlich angeordneten Geschäftsschließungen wegen der Corona-Pandemie. "Ein erneuter Lockdown des Non-Food-Handels hätte fatale Folgen für die Überlebensfähigkeit vieler kleiner und mittelständischer Handelsunternehmen und gefährdet damit tausende Arbeitsplätze", sagte Präsident Jochen Ruths. Schließe man zwischen Weihnachten und Neujahr Geschäfte, die keine Lebensmittel verkauften, liefen deutschlandweit Umsatzausfälle von bis zu einer Milliarde Euro pro Tag auf.

Der Handelsverband Hessen fordert für den Fall eines Lockdowns staatliche Hilfsprogramme. Für Dezember sollten dieselben Konditionen wie für die Gastronomie gelten, die sich seit Anfang November im Teil-Lockdown befindet.

 

  • Frankfurt und Offenbach starten Werbekampagne für Corona-Regeln
    (11.12. 13:45)

Mit einer gemeinsamen Kampagne wollen die beiden benachbarten Städte Frankfurt und Offenbach für die Einhaltung der Corona-Regeln werben. Dabei erzählen unter anderem fünf lokale Prominente in kurzen Filmen ihre Sicht auf das Leben mit dem Virus, wie die beiden Städte am Freitag mitteilten. Mit der Aktion "Willste - Musste" sollen vor allem junge Menschen angesprochen werden.

"Wir sind zu der Erkenntnis gelangt, dass es Menschen gibt, die über klassische Kommunikationsformen wie Fernsehen, Radio oder Zeitung nur bedingt zu erreichen sind", begründeten die beiden sozialdemokratischen Oberbürgermeister und Peter Feldmann (Frankfurt) und Felix Schwenke (Offenbach) die Entscheidung. Die Filme sollen im Wochentakt über die Internetseiten der Städte sowie über soziale Netzwerke verbreitet werden.

  • Bouffier ruft zu bundesweit einheitlichen Corona-Regelungen auf
    (11.12. 10:35)

Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) hat eindringlich zu bundesweit einheitlichen Corona-Regelungen im Fall eines harten Lockdowns aufgerufen. Dabei gehe es vor allem um die mögliche Schließung von Schulen und Geschäften sowie die Kontakte an Weihachten, sagte Bouffier am Freitag im hessischen Landtag in Wiesbaden. Gerade für ältere Menschen müsse sehr genau überlegt werden, ob es menschlich vertretbar sei, wenn diese gerade an Weihnachten überhaupt keinen Kontakt mehr zu ihrer Familie hätten. Nach seiner Einschätzung komme für den Start des harten Lockdowns das Wochenende vor oder das Wochenende nach den Weihnachtsfeiertagen in Frage, sagte der Regierungschef.

Er halte zunächst eine Frist bis zum 10. Januar für den richtigen Zeitraum. Es müsse aber immer die Möglichkeit gegeben sein, auf die aktuelle Corona-Entwicklung mit neuen Entscheidungen zu reagieren.
Die Bevölkerung brauche eine entschlossene Antwort der Länder und der Bundesregierung auf offenen Fragen zu den Wirtschaftshilfen, für die Schulen und die Kontaktregeln, betonte der Ministerpräsident. Kleinpolitischer Streit sei dagegen das Letzte, was die Menschen in dieser Zeit brauchten. Nach Angaben von Bouffier steht noch nicht fest, ob es an diesem Sonntag eine Bund-Länder-Schalte mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) kommen wird. Es liefen derzeit noch Gespräche, wann oder wo eine solche Konferenz stattfinden wird.

  • Fast 2000 weitere Corona-Fälle und 58 Tote in Hessen registriert
    (11.12. 07:34)

In Hessen hat sich die Zahl der neu registrierten Corona-Infektionen und der Todesfälle im Vergleich zum Vortag deutlich erhöht. Die Zahl der bestätigten Neuinfektionen stieg am Freitag um 1.917. Damit gibt es seit Beginn der Pandemie 102.817 bestätigte Fälle, wie aus Zahlen des Berliner Robert Koch-Instituts (RKI) hervorgeht (Stand: 00.00 Uhr). Die Zahl der Todesfälle, die mit dem Erreger in Verbindung gebracht werden, erhöhte sich binnen eines Tages um 58 auf insgesamt 1.659. Die Zahl von Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen betrug 151,7.

  • Keine flächendeckenden Schulschließungen bei hohen Infektionszahlen
    (10.12. 17:30)

Auch bei regional anhaltend hohen Corona-Infektionszahlen in Hessen können Schulen nicht generell und flächendeckend geschlossen werden. Eine Schließung wird demnach jeweils im Einzelfall geprüft, wie das hessische Kultusministerium am Donnerstag in Wiesbaden mitteilte. Träger der Schulen sind die Städte und Kreise.

Hintergrund ist, dass das mehrstufige Eskalationskonzept des Landes Hessen zu steigenden Corona-Infektionszahlen in dieser Woche um eine Stufe erweitert wurde. Die neue Stufe gilt für den Fall, dass der Wert von 200 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner in den letzten sieben Tagen an mindestens drei Tagen in Folge erreicht wird. Gleich mehrere Kommunen in Hessen haben diese Marke inzwischen überschritten.

  • Impfzentrum in Hanau startklar
    (10.12. 14:55)

Wo sonst Konzerte und Sportveranstaltungen abgehalten werden, sollen sich bald erste Bürger ihre Corona-Impfung abholen können: Der Main-Kinzig-Kreis hat am Donnerstag eines von zwei Impfzentren im Landkreis vorgestellt, für das eigens die August-Schärttner-Halle in Hanau umfunktioniert wurde. Bis zu 1000 Menschen pro Tag könnten dort geimpft werden, die Zentren seien von 7.00 Uhr morgens bis 22.00 Uhr geöffnet, sagte eine Sprecherin des Landkreises. "Wir sind startklar." Als Hessens bevölkerungsreichster Landkreis mit mehr als 400 000 Einwohnern verfügt der Main-Kinzig-Kreis noch über ein weiteres Impfzentrum in Gelnhausen, während es in anderen Landkreisen teils nur ein solches Zentrum geben wird. Insgesamt entstehen 28 Impfzentren in Hessen.

  • Ausgangssperre kommt auch im Landkreis Limburg-Weilburg
    (10.12. 12:35)

Ab Samstag gilt im Kreis Limburg-Weilburg eine nächtliche Ausgangssperre und ein ganztägiges Alkoholverbot im öffentlichen Raum. Das hat Landrat Michael Köberle (CDU) am Donnerstag erklärt. Der Kreis habe eine Allgemeinverfügung erlassen, die zunächst bis 22. Dezember gelte. Demnach dürfen die Bürgerinnen und Bürger im Landkreis ihre Wohnungen zwischen 21 und 5 Uhr nur noch aus besonderen Gründen verlassen. Wer nicht im Kreis wohnt, darf sich während dieser Zeit auch nicht im Landkreis Limburg-Weilburg aufhalten. Außerdem ist unter anderem das Trinken von Alkohol auf öffentlichen Plätzen den ganzen Tag über verboten. "Wir hoffen, mit den nun getroffenen Maßnahmen das Infektionsgeschehen bei uns im Landkreis insgesamt wieder nach unten drücken zu können, um unser Gesundheitssystem zu entlasten", so Köberle 

  • Minister: Hessen ist auf Corona-Impfungen bestmöglich vorbereitet
    (10.12. 12:00)

Hessen ist auf die Corona-Impfungen der Bevölkerung bestmöglich vorbereitet. Das hat Innenminister Peter Beuth (CDU) am Donnerstag im Landtag in Wiesbaden betont. "Unser Ziel ist es, am 15. Dezember 2020 die volle Einsatzbereitschaft für die größte Impfaktion in der Geschichte unseres Landes zu melden." Die 28 Impfzentren im Land sollen dann an sieben Tagen in der Woche von sieben bis 22 Uhr betrieben werden und jeweils rund 1000 Impfungen pro Tag durchführen können.

Wann der Impfstoff konkret zur Verfügung stehen werde, sei noch nicht abschließen klar, teilte der Innenminister mit. Das werde voraussichtlich Ende Dezember oder Anfang nächsten Jahres sein. Zunächst sollen ältere Menschen und Angehörige des Gesundheits- und Pflegesektors eine Schutzimpfung gegen Corona erhalten können. Die Reihenfolge der besonders priorisierten Gruppen werde auf Basis der Empfehlungen der Ständigen Impfkommission durch den Bund erfolgen. Die Impfung werde für alle Bürger kostenlos sein, betonte Beuth. Für die Anmeldung zu den Impfungen soll es ein Onlineportal sowie eine Hotline zur Terminvereinbarung geben, kündigte der Innenminister an.

  • Junge Leute und Corona: Viele haben Angst vor der Zukunft
    (10.12. 10:40)

Noch ist kein Ende der Corona-Pandemie in Sicht - viele junge Menschen erleben sie als Zeit großer psychischer Belastung. Knapp 46 Prozent der im Rahmen einer bundesweiten Studie befragten 15- bis 30-Jährigen stimmten der Aussage voll beziehungsweise eher zu, Angst vor der Zukunft zu haben. Besonders junge Menschen, die nicht mehr zur Schule gehen, klagten über Einsamkeit, finanzielle Sorgen und andere Nöte. Das sind erste Ergebnisse der Studie "JuCo 2" des Forschungsverbunds "Kindheit - Jugend - Familie in der Corona-Zeit". Mehr als 7000 Jugendliche und junge Erwachsene beantworteten die Online-Fragebögen von Wissenschaftlern der Universitäten Hildesheim und Frankfurt.

Bereits im Frühjahr hatte eine erste Studie des Forschungsverbundes ergeben, dass sich viele junge Leute mit ihren Sorgen in der Corona-Zeit nicht gehört fühlten. Weiterhin hätten sie den Eindruck, dass ihre Bedarfe von der Politik nicht wahrgenommen würden, teilten die Hochschulen am Donnerstag mit.

  • RKI: 1.340 weitere Corona-Fälle in Hessen registriert
    (10.12. 08:32)

In Hessen hat sich die Zahl neu registrierten Corona-Infektionen am Donnerstag im Vergleich zum Vortag um 1.340 erhöht. Damit gibt es seit Beginn der Pandemie 100.900 bestätigte Fälle, wie aus Zahlen des Berliner Robert Koch-Instituts (RKI) hervorgeht (Stand: 00.00 Uhr). Die Zahl der Todesfälle, die mit dem Erreger in Verbindung gebracht werden, erhöhte sich um 23 auf insgesamt 1.601. Die Zahl von Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen betrug 151,4.

  • "Querdenker" in Hessen aktuell nicht vom Verfassungsschutz beobachtet
    (09.12. 17:20)

Anders als in Baden-Württemberg wird die "Querdenken"-Bewegung in Hessen derzeit nicht pauschal vom Verfassungsschutz beobachtet. Die Voraussetzungen dafür lägen aktuell nicht vor, sagte ein Sprecher des Innenministeriums am Mittwoch in Wiesbaden auf dpa-Anfrage. "Die sogenannte Querdenker-Bewegung ist sehr heterogen, es tummeln sich dort aber nicht nur Kritiker der Corona-Regeln, sondern zum Teil auch handfeste Rechtsextremisten und Reichsbürger", erklärte Innenminister Peter Beuth (CDU) . "Diese Extremisten hat unser Landesamt für Verfassungsschutz jetzt schon im Blick und bewertet immer wieder neu, ob sie maßgeblichen Einfluss auf die gesamte Querdenker-Bewegung in Hessen ausüben", teilte der Minister mit. "Zugleich stellt sich die Frage, ob die wirren Theorien der Querdenker selbst zum Fall für den Verfassungsschutz werden." Das Coronavirus sei eine unumstößliche Realität, betonte Beuth. Wer das leugne, leiste Verschwörungserzählungen Vorschub.

  • Ausgangssperre in Offenbach wegen Corona-Pandemie
    (09.12. 15:14)

Nach der Entscheidung der hessischen Landesregierung für Ausgangssperren in Corona-Hotspots hat die Stadt Offenbach die strengen Regelungen ab diesem Samstag angekündigt. Ab Samstag gelte eine Ausgangssperre zwischen 21.00 und 5.00 Uhr, teilte die Stadt am Mittwoch mit. Auch der Konsum und Verkauf von Alkohol im öffentlichen Raum sei dann den ganzen Tag verboten. Eine solche Maßnahme sei dringend nötig, um die Zahlen vor den bundesweit verabredeten Lockerungen vor Weihnachten zu senken.

Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) hatte die Ausgangssperre und das Alkoholverbot am Dienstag in einer Regierungserklärung angekündigt. Ausnahmen für die Ausgangssperre gebe aus beruflichen Gründen, wegen notwendiger medizinischer Versorgung oder auch zur Wahrnehmung des Sorgerechts. Die Stadt meldete am Mittwoch 73 neue Infektionsfälle. Die sogenannte Inzidenz, der Wert der Neuinfektionen binnen einer Woche pro 100 000 Einwohner, liege bei 283.

  • Frankfurter Messe macht dreistelligen Millionenverlust
    (09.12. 14:30)

In der Corona-Pandemie sind Umsatz und Ertrag der Frankfurter Messegesellschaft eingebrochen. Man werde im laufenden Geschäftsjahr bei einem gedrittelten Umsatz von rund 250 Millionen Euro einen dreistelligen Millionenverlust realisieren, sagte Messechef Wolfgang Marzin am Mittwoch. 2019 hatte die umsatzstärkste deutsche Messegesellschaft noch 736 Millionen Euro Umsatz ausgewiesen, woraus sich nach Rückstellungen unter dem Strich ein Gewinn von 48 Millionen Euro ergab.

Mit einer Rückkehr auf ein derartiges Niveau rechnet Marzin wegen der fortschreitenden Pandemie inzwischen nicht mehr vor dem Jahr 2024. Man werde weiter in die Zukunftsfähigkeit des Geschäftsmodells, die weltweiten Veranstaltungen, in Gelände und Services investieren, erklärte der Messechef. Das von der Stadt Frankfurt und dem Land Hessen getragene Unternehmen will am Kapitalmarkt zusätzliche Kredite aufnehmen und Entlassungen vermeiden. Derzeit werden frei werdende Stellen nicht extern besetzt und die Kurzarbeit genutzt.

Laut einer Betriebsvereinbarung verzichten die Beschäftigten zudem bis 2023 auf variable Bestandteile ihrer Gehälter. Mit ihren Tochtergesellschaften beschäftigt die Messe rund 2500 Menschen. Die Frankfurter Messe hat nach eigenen Angaben im laufenden Jahr trotz Corona weltweit mehr als 150 Veranstaltungen organisiert. Im kommenden Jahr soll es 137 Veranstaltungen geben, wie der Aufsichtsratsvorsitzende und Frankfurter Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) berichtete. Elf dieser Ereignisse fänden rein digital statt, die übrigen würden von entsprechenden digitalen Angeboten begleitet.

  • Hessens Metall- und Elektroindustrie rechnet mit weiterem Jobabbau
    (09.12. 12:50)

Hessens Metall- und Elektroindustrie wird in den kommenden Monaten tausende Jobs abbauen. Der Verband Hessenmetall rechnet nach eigenen Angaben bis zum Frühjahr mit dem Verlust von weiteren rund 10 000 Stellen in Folge des wirtschaftlichen Einbruchs in der Corona-Pandemie. Man sei sehr dankbar für die erweiterten Möglichkeiten der Kurzarbeit, erklärte Hauptgeschäftsführer Dirk Pollert am Mittwoch bei der Vorstellung der Herbstumfrage des Verbandes in Frankfurt.

Nun müsse aber jedes Unternehmen für sich schauen, ob es dauerhaft noch so viele Arbeitskräfte benötige wie vor der Krise. Ende September waren in der Branche in Hessen noch gut 208 000 Menschen beschäftigt, bereits rund 12 000 weniger als in der Hochphase im September 2018. Dieser Abbau habe aber im wesentlichen schon vor der Pandemie stattgefunden und hänge eng mit strukturellen Veränderungen in der Auto- und Zulieferindustrie zusammen.

  • RKI meldet weitere 1658 Corona-Fälle in Hessen
    (09.12. 7:54)

In Hessen haben sich innerhalb eines Tages weitere 1658 Menschen mit dem Coronavirus angesteckt. Damit wurden seit Beginn der Pandemie 99 560 Infektionen nachgewiesen, wie aus Zahlen des Berliner Robert Koch-Instituts (RKI) vom Mittwoch hervorgeht (Stand 00.00 Uhr). Die Zahl der Todesfälle, die mit dem Erreger in Verbindung gebracht werden, stieg gegenüber dem Vortag um 49 auf insgesamt 1578. Die sogenannte Inzidenz - also die Zahl von Neuinfektionen auf 100 000 Einwohner in den zurückliegenden sieben Tagen - betrug 157,8.

  • Das hessische Corona-Ampelsystem mit neuer Stufe "schwarz"
    (08.12. 18:50)

Das hessische Eskalationskonzept im Kampf gegen die Corona-Pandemie ist um eine sechste, schwarze Stufe erweitert worden. Bislang sah die Corona-Ampel fünf Stufen von "Gelb" (ab einer Inzidenz von 20) bis "Dunkelrot" (ab 75) vor. Die neue Stufe gilt, wenn eine Region eine Inzidenz von über 200 erreicht hat und diese Inzidenz drei Tagen in Folge anhält. Die Kommunen müssen die Vorgaben ab kommenden Freitag (11. Dezember) umsetzen. Die Stufe "Schwarz" greife bei einem "diffusen Infektionsgeschehen", das nicht auf einen überschaubaren und begrenzten Ausbruchsherd beschränkt sei, teilte das Sozialministerium mit. Die Maßnahmen können erst dann wieder aufgehoben werden, wenn die Inzidenz fünf Tage in Folge unter 200 gesunken ist.

Ab Stufe "Schwarz" gilt:
- Verhängung einer nächtlichen Ausgangssperre zwischen 21.00 Uhr und 5.00 Uhr früh. Das Verlassen der eigenen Wohnung ist dann nur aus gewichtigen Gründen erlaubt, dazu zählt der Weg zur Arbeit oder zum Arzt.
- Der Konsum von Alkohol im öffentlichen Raum und die Abgabe von Alkohol zum Sofortverzehr ist ganztags untersagt.

  • Ausgangssperre und Alkoholverbot in hessischen Corona-Hotspots
    (08.12. 15:30)

In hessischen Regionen mit dauerhaft hohen Corona-Infektionszahlen wird es eine nächtliche Ausgangssperre und ein Alkoholverbot in der Öffentlichkeit geben. Das kündigte Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) am Dienstag in seiner Regierungserklärung im hessischen Landtag in Wiesbaden an. Als Grund für diese verschärften Regeln zum Schutz vor einer Ansteckung mit dem Virus nannte der Regierungschef die in den betroffenen Regionen weiter steigenden Infektionszahlen.

Diese Entwicklung sei etwa in der Stadt Offenbach, dem Landkreis Offenbach, dem Main-Kinzig-Kreis oder dem Kreis Groß-Gerau festzustellen, sagte der Ministerpräsident. In diesen Regionen werde der Wert von als 200 Coronavirus-Neuinfektionen binnen einer Woche pro 100 000 Einwohner dauerhaft erheblich überschritten. Die Landesregierung habe deshalb beschlossen, dass es in den betroffenen Gebieten eine Ausgangssperre von 21.00 Uhr abends bis 05.00 Uhr morgens geben werde, erklärte Bouffier.

Ausnahmen seien nur in wichtigen Gründen erlaubt. Außerdem sei der Konsum von Alkohol im öffentlichen Raum ganztags untersagt. Die Regeln gelten nach Angaben des Ministerpräsidenten ab diesem Freitag (11. Dezember) bis vorläufig zum 10. Januar nächsten Jahres. Wegen der anhaltend hohen Infektionszahlen sind in Hessen die Kontakte im öffentlichen Raum derzeit landesweit auf fünf Personen aus zwei Hausständen beschränkt. Dazugehörige Kinder unter 14 Jahren sind ausgenommen. Für die Weihnachtsfeiertage wolle die Landesregierung aber an der Ankündigung festhalten, dass sich Familien und Freunde wieder in einem etwas größeren Kreis treffen können, sagte Bouffier.

  • Frankfurter Bühnen bis Ende Januar geschlossen
    (08.12. 13:25)

In Frankfurt bleiben die Alte Oper und die Städtischen Bühnen coronabedingt bis mindestens 31. Januar geschlossen. Das teilte das Kulturdezernat der Stadt am Dienstag mit. Frankfurt folgt damit der hessischen Landesregierung, die eine Aussetzung des Bühnen- und Spielbetriebs für die Staatstheater des Landes Hessen bis Ende Januar 2021 beschlossen hatte. Kulturdezernentin Ina Hartwig bedauere das weiterhin ausbleibende Kulturangebot, aber befürworte die Schließung angesichts der unverändert hohen Infektionszahlen, hieß es. Zudem bringe der Schritt eine Planungssicherheit für alle Beteiligten.

  • Weniger Firmenpleiten in Hessen im Corona-Jahr 2020
    (08.12. 11:45)

In Hessen sind 2020 trotz der Corona-Krise weniger Firmen in die Pleite gerutscht als ein Jahr zuvor. Gemessen an den Insolvenzen je 10 000 Unternehmen sank die Zahl von 55 auf 52 Fälle. Nach Berechnungen der Wirtschaftsauskunftei Creditreform hat Hessen damit dennoch die sechsthöchste Insolvenzquote der 16 Bundesländer.

Die meisten Firmenpleiten je 10 000 Unternehmen gibt es nach den am Dienstag veröffentlichten Daten der Auskunftei in Bremen (98 Fälle), auf den zweithöchsten Wert kommt Berlin (78). Die niedrigste Insolvenzquote weist wie schon im Vorjahr Thüringen auf (30). Bundesweit werden nach einer Hochrechnung von Creditreform auf Basis der Daten bis einschließlich November im Gesamtjahr 2020 insgesamt 16 300 Unternehmen den Gang zum Insolvenzrichter antreten. Das wären 13,4 Prozent weniger als 2019 und es wäre der niedrigste Stand seit 1993 (15 150). Staatliche Hilfsgelder und Erleichterungen im Insolvenzrecht entspannten die Lage 2020, Ökonomen gehen von deutlich steigenden Pleitezahlen im nächsten Jahr aus. Die Zahl der Insolvenzen wird von mehreren Anbietern erfasst. Amtliche Zahlen für das Gesamtjahr 2020 veröffentlicht das Statistische Bundesamt voraussichtlich im März.

  • Corona in Hessen: 1262 weitere Infektionen, 51 Todesfälle
    (08.12. 7:25)

Binnen 24 Stunden sind in Hessen 1262 neue Coronavirus-Infektionen gemeldet worden. Damit haben sich seit Beginn der Pandemie 97 899 Menschen nachweislich mit dem Virus infiziert. Dies geht aus den Zahlen des Berliner Robert Koch-Instituts (RKI) vom Dienstag hervor (Stand 00.00 Uhr). 1529 Todesfälle werden inzwischen hessenweit mit dem Erreger in Verbindung gebracht, das sind 51 mehr als am Vortag. Die sogenannte Inzidenz - also die Zahl von Neuinfektionen auf 100 000 Einwohner in den zurückliegenden sieben Tagen - betrug 153,0.

  • Gaststättenverband: Warten auf Hilfe und Existenzängste
    (07.12. 18:25)

Das besonders von Corona-Beschränkungen betroffene Gastgewerbe wartet nach Angaben des Branchenverbandes Dehoga dringend auf eine schnelle Auszahlung der staatlichen Hilfen. 81 Prozent der hessischen Betriebe hätten die sogenannte Novemberhilfe beantragt, teilte der Dehoga Hessen am Montag in Wiesbaden mit und verwies auf eine Umfrage des Bundesverbandes. 64,8 Prozent hätten allerdings noch nicht einmal Abschlagszahlungen erhalten. "Verzweiflung und Existenzängste in Hotellerie und Gastronomie nehmen zu", hieß es.

"Jeder Tag, der vergeht und an dem keine Hilfen fließen, ist ein Tag, an dem Schulden, laufende Kosten, Vertragsverpflichtungen wachsen. Die Last droht die Betriebe zu erdrücken", sagte Gerald Kink, Präsident des hessischen Gaststättenverbandes. 73 Prozent der knapp 600 befragten Betriebe in Hessen sehen sich demnach wegen der Umsatzverluste in ihrer Existenz bedroht. Nach Angaben des Bundeswirtschaftsministeriums sind mit Stand Montagvormittag bisher 138 620 Anträge auf "Novemberhilfen" eingegangen.

  • Bouffier bereitet Menschen auf mögliche Corona-Ausgangssperren vor
    (07.12. 15:20)

Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) hat die Menschen in Regionen mit hohen Corona-Infektionszahlen auf mögliche nächtliche "Ausgangssperren" vorbereitet. Er halte es für richtig, dass dort auch eine "Ausgangssperre" verhängt werde, sagte der Regierungschef bei einem Besuch des neu eingerichteten Corona-Impfzentrums in Wiesbaden am Montag. "Das machen wir am besten gemeinsam - Land und die jeweilige Kommune." Und er kündigte an: "Wir würden es sehr bald machen."

Leider seien die Corona-Zahlen immer noch zu hoch - insbesondere dort, "wo wir einen dauerhaft sehr hohes Infektionsgeschehen haben", sagte Bouffier mit Blick auf Regionen mit mehr als 200 Coronavirus-Neuinfektionen binnen einer Woche pro 100 000 Einwohner.

  • Forderung nach Wechselunterricht - Lehrergewerkschaft verschärft Ton
    (07.12. 13:40)

In der Debatte um die Einführung von Wechselunterricht an hessischen Schulen wegen Corona hat die Lehrergewerkschaft GEW den Ton verschärft. Die Vorsitzende Maike Wiedwald warf Kultusminister Alexander Lorz (CDU) am Montag Politikversagen vor. Er lehne das von der Gewerkschaft geforderte Wechselmodell zwischen Präsenz- und Distanzunterricht aus ideologischen Gründen ab, heißt es in einer Mitteilung.

Zudem seien die bisherigen Entscheidungen auf einer alten Datengrundlage erfolgt. Die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz für die 11- bis 17-Jährigen liege aktuell "im Durchschnitt um einen Wert von gut 100 über dem jeweiligen Inzidenzwert", sagte Ko-Vorsitzende Birgit Koch. "Angesichts solcher Zahlen sollte die Landesregierung endlich den Empfehlungen des Robert Koch-Instituts folgen und ab einem Inzidenzwert von 50 in den Wechselunterricht gehen." Die Inzidenz beziffert die Zahl der Corona-Neuansteckungen pro 100 000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen.

  • Video-Drehs aufgelöst: Verstoß gegen Kontaktbeschränkungen
    (07.12. 13:30)

In der Rap-Hochburg Offenbach hat die Stadtpolizei am vergangenen Wochenende gleich zwei nicht genehmigte Video-Drehs aufgelöst. Die rund 40 Beteiligten hätten gegen die Corona-Kontaktbeschränkungen verstoßen, berichtete die Stadt am Montag. Die sogenannte Sieben-Tages-Inzidenz liegt in Offenbach aktuell über 300 Neuinfektionen in den vergangenen sieben Tagen pro 100.000 Einwohner.

Am Freitagabend wurde eine erste Zusammenkunft in einer Lagerhalle aufgelöst. Dort hatten sich 25 Personen eingefunden, teilweise mit Alkohol. Die Beteiligten erwartet ein Bußgeldverfahren wegen des Verstoßes gegen die geltenden Kontaktbeschränkungen, der Veranstalter muss mit einem Bußgeld zwischen 500 und 1000 Euro rechnen. Ein weiteres Rap-Video sollte am Sonntag in der Innenstadt entstehen. Diesmal waren rund 15 Personen beteiligt, die mit Lightshow, Nebelmaschine und Kamera zu Gange waren, meist aber ohne Maske. Auch diese Versammlung wurde aufgelöst und Bußgeldverfahren eingeleitet.

  • Neues Corona-Testcenter auf Messegelände
    (07.12. 11:20)

In Frankfurt gibt es ein neues Corona-Testcenter auf dem Gelände der Messe. Es wird von der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) betrieben und soll das bisher einzige Testcenter der Mainmetropole an der Uniklinik entlasten. Es ist als Drive-in konzipiert, in zwei parallelen Teststraßen werden Abstriche direkt im Fahrzeug entnommen. Das neue Testcenter sei "ein wichtiger Baustein zur Umsetzung unserer Teststrategie", sagte Sozialminister Kai Klose (Grüne) am Montag. Die Mitarbeitenden könnten in einem Drive-in voraussichtlich mehr Tests in kürzerer Zeit abwickeln.

Die KV appellierte dennoch an die Menschen, nur dann zu kommen, "nachdem sie sich zuvor entweder bei der 116 117, ihrem Hausarzt oder dem Gesundheitsamt gemeldet haben und eine Testung angeordnet wurde". Diese buchen im Testcenter Terminfenster von 30 Minuten, die Kunden erhalten danach einen Buchungscode, mit dem sie sich im Testcenter ausweisen.
Personen ohne Terminbuchung werden ebenfalls getestet, müssen laut KV aber mit Wartezeiten rechnen. Auch ohne Auto ist das möglich, der Abstrich wird dann in einem der Container genommen. Das Testcenter ist montags bis freitags von 9.00 bis 13.00 Uhr geöffnet.

  • 683 neue Corona-Infektionen in Hessen
    (07.12. 8:31)

Die Anzahl der nachweislich mit dem Coronavirus infizierten Menschen in Hessen ist binnen 24 Stunden um 683 Fälle gestiegen. Die Gesamtzahl seit Beginn der Pandemie stieg damit auf 96 637. Dies geht aus den Zahlen des Berliner Robert Koch-Instituts (RKI) vom Montag hervor (Stand 00.00 Uhr). 1478 Todesfälle werden inzwischen mit dem Erreger in Verbindung gebracht, das sind 18 mehr als am Vortag. Die sogenannte Inzidenz - also die Zahl von Neuinfektionen auf 100 000 Einwohner in den zurückliegenden 7 Tagen - betrug 148,5.

  • Innenministerium: Bereitschaft zur Hilfe in Impfzentren ist groß 
    (07.12. 6:18)

In Hessens Städten haben sich bereits viele Freiwillige für die Mitarbeit in den Corona-Impfzentren gemeldet. "Die Bereitschaft zur Unterstützung ist groß", sagte ein Sprecher des Innenministeriums auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur. Es werde aber weiterhin eine Vielzahl an Freiwilligen benötigt. Sobald ein Impfstoff gegen Covid-19 verfügbar ist, soll in Hessen mit der Immunisierung der Bevölkerung begonnen werden. Dazu errichten die Kommunen aktuell landesweit 28 Impfzentren, für die noch Personal fehlt. Medizinisches Material sei dagegen bereits ausreichend vorhanden.

Beim Gesundheitsamt FRANKFURT haben sich bereits über 100 Freiwillige gemeldet. Derzeit werde der genaue Personalbedarf, auch unter Hinzuziehung der freiwilligen Rettungsdienste und des Katastrophenschutzes festgelegt, und es würden klare Anforderungskriterien für Freiwillige entwickelt, sagte eine Sprecherin.

  • Lehrer und Erzieher sollen sich selbst testen können
    (03.12. 18:00)

"Kitas und Schulen beziehungsweise ihre Träger können von Freitag an eigenständig Schnelltests beziehen und nutzen", sagte Gesundheitsminister Jens Spahn den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Möglich wird das nach Angaben seines Ministeriums durch die kürzlich beschlossenen Änderungen des Infektionsschutzgesetzes und durch eine Änderung der Medizinprodukte-Abgabeverordnung, die an diesem Freitag in Kraft tritt. Bildungsgewerkschaften und der Deutsche Lehrerverband begrüßen die Möglichkeit zwar grundsätzlich, zeigen sich aber skeptisch, denn noch weiß niemand, wie das eigentlich praktisch umgesetzt werden soll und ob es überhaupt genügend Tests dafür gibt.

  • Trotz Corona-Krise: Eintracht fürchtet keine Existenzkrise
    (03.12. 16:10)

Fußball-Bundesligist Eintracht Frankfurt fürchtet in dieser Spielzeit trotz der finanziellen Einbußen durch die Corona-Krise keine Existenzkrise. "Wir sind auf jeden Fall durchfinanziert bis zum Ende der Saison und auch liquide", sagte Frankfurts Sportvorstand Fredi Bobic dem Sender "HIT RADIO FFH" am Donnerstag. "Das ist sehr, sehr wichtig." Größere Probleme als im wirtschaftlichen Bereich sieht Bobic auf emotionaler Ebene. "Das Emotionale kommt brutal kurz. Das ist für die Jungs schwer, aber auch für uns. Mir macht das oft auch keinen Spaß." Trotz der fehlenden Unterstützung durch die Fans strebe die Eintracht in dieser Saison aber einen Platz in einem internationalen Wettbewerb an. "Diesen Traum hat jeder. Natürlich haben die Jungs das Ziel, dahin zu kommen. Wir werden alles versuchen, so gut wie möglich abzuschneiden", sagte Bobic.

Nach sechs sieglosen Spielen in Serie belegen die Hessen vor dem Duell mit Vizemeister Borussia Dortmund an diesem Samstag mit zwölf Punkten den neunten Tabellenplatz. "Wichtig ist es, dass man so schnell wie möglich versucht, wieder einen Dreier einzufahren. Dann kannst du die Sprünge machen", sagte Bobic.

  • Lufthansa stockt Flugplan auf
    (03.12. 13:54)

Trotz Reisewarnungen und drohender Quarantäne wollen sich viele Menschen offenbar nicht davon abhalten lassen, über Weihnachten und Neujahr ins Ausland zu fliegen. Die Buchungen von Flügen nach Übersee und ins europäische Ausland seien für diesen Zeitraum sprunghaft angestiegen, berichtete Lufthansa am Donnerstag - um bis zu 400 Prozent im Vergleich zur Vorwoche. "Die Sehnsucht zu reisen ist weltweit groß. Sobald Reiserestriktionen fallen, sehen wir einen deutlichen Anstieg der Buchungen", erklärte Vorstandsmitglied Harry Hohmeister. Als Reaktion auf die gestiegene Nachfrage will die Lufthansa ihren Flugplan für Verbindungen ab Frankfurt und München wieder aufstocken.

  • RKI: Zahlen sinken nicht spürbar
    (03.12. 11:29)

Die Zahl der neuen Corona-Fälle in Deutschland muss aus Sicht des Robert Koch-Instituts (RKI) deutlich stärker gesenkt werden, um das Infektionsgeschehen unter Kontrolle zu bekommen. "Die Lage bleibt weiter sehr angespannt", sagte RKI-Präsident Lothar Wieler. Auch nach den Beschränkungen der vergangenen Wochen, die die Fallzahlen als ersten Erfolg stabilisiert hätten, seien sie immer noch zu hoch. "Sie sinken nicht spürbar." Die Gesundheitsämter seien zusehends erschöpft und schafften es nicht mehr zu ermitteln, wo sich Betroffene angesteckt haben. Es gebe mehr Ausbrüche in Alten- und Pflegeheimen, in einigen Regionen kämen Krankenhäuser an Belastungsgrenzen. Die Zahl der schweren Verläufe und Todesfälle steige von Woche zu Woche, es sei mit vielen weiteren Fällen zu rechnen. Wieler rief auch eindringlich dazu auf, Regeln zu Abstand, Hygiene und Alltagsmasken "immer und überall" zu beherzigen.

  • Teil-Lockdown wird bis zum 10. Januar verlängert
    (03.12. 9:09)

Der Teil-Lockdown mit geschlossenen Restaurants, Museen, Theatern und Freizeiteinrichtungen wird bis zum 10. Januar verlängert. Das haben Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Ministerpräsidenten der Länder bei ihren Beratungen beschlossen, wie die CDU-Politikerin im Anschluss mitteilte. "Im Grundsatz bleibt der Zustand, wie er jetzt ist", sagte Merkel.

  • Flixbus will wieder Verbindungen anbieten
    (03.12. 7:42)

Der Fernbus-Anbieter Flixbus bietet ab dem 17. Dezember vorübergehend wieder Verbindungen an. In Deutschland sollen dann 150 Ziele angefahren werden, wie das Unternehmen mitteilte. Das Angebot bleibe zunächst bis zum 11. Januar begrenzt. Flixbus hatte seinen Betrieb am 3. November wegen der neuen Corona-Kontaktbeschränkungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz vorübergehend eingestellt. Zu den Abfahrts- und Ankunftsorten mit Beginn der Schulferien und an den Feiertagen gehören außer Großstädten wie Berlin, München, Hamburg oder Köln auch zahlreiche kleine Städte, hieß es. Zudem werden Fahrten ins benachbarte Ausland angeboten.

  • Klinik schließt drei Stationen wegen Corona-Fällen
    (02.12. 18:00)

Nach mehreren Corona-Fällen schließt die Asklepios Klinik in Lich drei Stationen. Wie der Landkreis Gießen am Mittwoch mitteilte, wurden bislang 27 infizierte Personen gemeldet, davon 12 Mitarbeiter und 15 Patienten. Die Infektionskette lasse sich zurückverfolgen auf eine symptomatische Mitarbeiterin. Positiv getestete Patienten seien isoliert und würden weiter behandelt. Wer bereits entlassen worden sei, sich aber angesteckt habe, befände sich ebenso in häuslicher Quarantäne wie enge Kontaktpersonen. Insgesamt wurden den Angaben zufolge 320 Personen auf Infektionen getestet. Einige Ergebnisse stünden noch aus. Solange die Ermittlung weiterer möglicher Kontaktpersonen andauere, würden die betroffenen Stationen keine neuen Patienten mehr aufnehmen.

  • Corona-Infektion bei Hund und Katze in Deutschland nachgewiesen
    (02.12. 13:10)

Bei einer Katze aus Frankfurt und einem Hund aus München sind Infektionen mit dem Coronavirus nachgewiesen worden. Proben der Katze seien im Friedrich-Loeffler-Institut auf der Insel Riems bei Greifswald untersucht worden, sagte dessen Präsident Thomas Mettenleiter am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur. Zuvor hatten verschiedene Medien berichtet, dass erstmals seit Einführung der Meldepflicht Anfang Juli mit Corona infizierte Haustiere registriert wurden. Bei der Katze aus Frankfurt am Main seien Antikörper nachgewiesen worden, sagte der Wissenschaftler. Das Tier habe die Infektion überlebt. Zu dem Hund aus München konnte er keine weiteren Angaben machen.

Die Katze sei getestet worden, weil in ihrem Haushalt Sars-CoV-2 nachgewiesen worden war, sagte Mettenleiter. Überrascht habe ihn der Befund bei den Haustieren nicht. "Wir wissen seit dem Frühjahr, dass sie infizierbar sind", sagte er. Weltweit seien rund 70 bestätigte Fälle bei Haustieren bekannt. Zwei Drittel davon seien Katzen, ein Drittel Hunde. Aus Zoos seien mehrere Infektionen von Großkatzen bekannt, unter anderem in Südafrika. Wer Frettchen als Haustiere halte, müsse ebenfalls damit rechnen, dass sie sich anstecken können. Infizierte Menschen sollten daher auch Abstand zu ihren Haustieren halten, mahnte Mettenleiter. Die Vierbeiner könnten durch das Coronavirus ebenfalls an Atemwegsinfektionen erkranken und schlimmstenfalls sterben. Dass das Virus mutiere und vom Haustier wieder auf den Menschen übertragen werde, sei aber nicht seine Befürchtung.

  • Regierung legt weitere Hilfen von über 670 Millionen Euro vor
    (02.12. 11:45)

"In der Corona-Krise setzen wir auf vielfältige Hilfen: Mehr Geld für den Infektionsschutz in Kitas und Schulen. Mehr Geld aber auch für flexibles und digitales Lernen und damit für die Bildung unseres Nachwuchses in Zeiten von Corona. Viel Geld nehmen wir außerdem in die Hand, um in Hessen in kürzester Zeit den Aufbau und Betrieb der landesweiten Impfzentren logistisch gestemmt zu bekommen. Wir kümmern uns außerdem um eine kräftige Finanzspritze für die hessischen Krankenhäuser und den ÖPNV. Diese und weitere Hilfen bringen wir jetzt auf den Weg. Sie dienen den Menschen in unserem Land", sagte Hessens Finanzminister Michael Boddenberg vor der Sitzung des Haushaltsausschusses des Landtags heute in Wiesbaden.

Boddenberg hat dem Haushaltsausschuss ein 5. Hilfspaket zur Zustimmung vorgelegt. Es wird aus dem Sondervermögen Hessens gute Zukunft sichern finanziert. Das heute zur Abstimmung anstehende Paket umfasst Hilfen von über 670 Millionen Euro.

"Wir packen an und setzen sehr zügig um, was wir mit den Kommunalen Spitzenverbänden vereinbart haben: Erste konkrete Hilfen aus dem Kommunalpakt liegen dem Haushaltsausschuss zur Abstimmung vor. Insgesamt handelt es sich dabei um Maßnahmen in Höhe von fast 385 Millionen Euro. Konkret profitieren beispielsweise die Kitas und die Schulen, aber auch die Krankenhäuser in unserem Land davon. Wir unterstützen die Landkreise, Städte und Gemeinden weiter tatkräftig in der Corona-Krise", erklärten Finanzminister Michael Boddenberg und Innenminister Peter Beuth.

  • Mehr als 1300 neue Corona-Infektionen in Hessen gemeldet
    (02.12. 09:15)

Innerhalb eines Tages sind in Hessen 1368 neue Coronavirus-Infektionen gemeldet worden. Damit haben sich seit Beginn der Pandemie 89 446 Menschen im Bundesland nachweislich mit dem Virus infiziert. Dies geht aus Zahlen des Berliner Robert Koch-Instituts (RKI) vom Mittwoch (Stand 00.00 Uhr) hervor. 1338 Todesfälle werden inzwischen mit dem Virus in Verbindung gebracht, das sind 40 mehr als am Vortag.

Die sogenannte Inzidenz - also die Zahl von Neuinfektionen auf 100 000 Einwohner in den zurückliegenden sieben Tagen - lag in Hessen am Mittwoch wie schon am Vortag bei 153. Von Kommunen selbst gemeldete Werte können von den Zahlen des Robert Koch-Instituts abweichen, da sie die Daten mit Zeitverzögerung weitergeben. Zahlen, die die Kommunen selbst nennen, sind in der Regel aktueller als die des RKI.

Laut dem Intensivregister der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) werden in Hessen mit Stand Dienstag 350 Corona-Patienten in Krankenhäusern intensivmedizinisch behandelt (Stand 12.15 Uhr). Das entspricht 19 Prozent der belegten Intensivbetten. 215 Patienten mussten beatmet werden.

  • Frankfurt fehlen mehr als 500 Millionen Euro Gewerbesteuereinnahmen
    (01.12. 17:55)

Die Stadt Frankfurt rechnet wegen der Corona-Pandemie mit hohen Einbußen bei den Einnahmen aus der Gewerbesteuer. Bis Ende 2020 würden im Vergleich zur erwarteten Summe voraussichtlich fast 680 Millionen Euro fehlen, erklärte Stadtkämmerer Uwe Becker (CDU) am Dienstag.

Die Corona-Hilfen von Bund und Land ersetzten mit rund 440 Millionen Euro zwar den größten Teil, es verbleibe aber eine erhebliche Lücke. Hinzu kämen Mindereinnahmen bei Einkommen- und der Umsatzsteuer sowie etwa Ausgleichszahlungen an städtische Gesellschaften. Becker forderte eine Begrenzung der Ausgaben, auch im Bereich der "sozialen, kulturellen, ja gesellschaftlichen Infrastruktur". Der Magistrat sei darüber im Gespräch. "Wir werden ehrlich mit den Trägern sprechen müssen, welche Leistungen bei verminderten Mitteln dauerhaft möglich sind, welche Angebote stadtteilbezogen zusammengeführt werden können und wo auch Einrichtungen schließen müssen2, erklärte Becker.

Spätestens im Januar müssten dazu die notwendigen Beschlüsse gefasst werden. "Um Bewährtes zu sichern, müssen wir auf vieles Neue verzichten", wurde der CDU-Politiker zitiert. Frankfurt hatte im vergangenen Jahr mit 2,01 Milliarden Euro einen Rekord bei den Gewerbesteuereinzahlungen verzeichnet. Mit rund 49 Prozent sind sie die wichtigste Einnahmequelle der Stadt.

  • Theater setzen Spielbetrieb wegen Corona-Pandemie bis Ende Januar aus
    (01.12. 17:00)

Die drei hessischen Staatstheater in Darmstadt, Kassel und Wiesbaden sowie das Landestheater Marburg und das Stadttheater Gießen setzen ihren Spielbetrieb wegen der Corona-Pandemie bis Ende Januar 2021 aus. "Wir haben uns damit gemeinsam auf eine einheitliche Schließzeit verständigt, die über die Frist der derzeit geltenden Verordnung hinausgeht", sagte Kunst- und Kulturministerin Angela Dorn (Grüne) am Dienstag in Wiesbaden nach der Vereinbarung mit der Intendanzen der fünf Bühnen. Für die Theater sei eine solche längerfristige Perspektive unabdingbar, um den künstlerischen Betrieb sinnvoll und wirtschaftlich planen zu können, betonte die Ministerin.

Es bleibe weiterhin wichtig, flexibel auf das dynamische Pandemiegeschehen zu reagieren und kurzfristig zu entscheiden, ob Verordnungen angepasst werden müssen. Kulturbetriebe, die einen langen Vorlauf benötigen, stelle das aber vor zu große Herausforderungen. Der Probenbetrieb soll nach Angaben von Dorn im Ermessen der Intendanzen unter Einhaltung der verbindlichen Hygieneregeln weiterlaufen. Außerdem sei vereinbart worden, Angebote im Bereich des Schultheaters bereits im Laufe des Januars wieder aufzunehmen, sollte das jeweils regionale Infektionsgeschehen das möglich machen.

  • Bislang kaum Entlassungen im Teil-Shutdown
    (01.12. 13:40)

Auf dem hessischen Arbeitsmarkt hat es trotz verschärfter Corona-Regeln im November keine größere Entlassungswelle gegeben. Stattdessen hielten die Betriebe mehrheitlich an ihren Mitarbeitern fest, stellte die Arbeitsagentur am Dienstag bei der Vorstellung der jüngsten Arbeitsmarktzahlen in Frankfurt fest.

Danach ist die Zahl der Arbeitslosen in Hessen im November den dritten Monat in Folge auf nun 188 050 Männer und Frauen gesunken. Die Quote ging um 0,1 Punkte auf 5,5 Prozent zurück. Die negative Wirkung der Pandemie wird erst im Jahresvergleich deutlich: Im November 2019 waren 44 170 Menschen weniger arbeitslos gemeldet und die Quote betrug lediglich 4,2 Prozent. Von Entlassungen betroffen ist vor allem Südhessen mit seinem starken Wirtschaftszweig Transport und Logistik.

  • Biontech und Pfizer beantragen EU-Zulassung für Corona-Impfstoff
    (01.12. 11:00)

Die Mainzer Firma Biontech und der US-Pharmariese Pfizer haben bei der Europäischen Arzneimittel-Agentur (Ema) die Zulassung für ihren Corona-Impfstoff in der EU beantragt. Der Antrag auf eine bedingte Marktzulassung sei am Montag eingereicht worden, teilten Biontech und Pfizer am Dienstag mit. Am Montag hatte auch der US-Konzern Moderna bei der Ema einen entsprechenden Antrag für seinen Impfstoff gestellt.

  • 1282 Neuninfektionen, 50 neue Todesfälle
    (01.12. 08:55)

Innerhalb von 24 Stunden haben sich in Hessen 1282 Personen mit dem Corona-Virus infiziert. Außerdem meldete das Robert-Koch-Institut 50 neue Todefälle. Die Inzidenz für Hessen liegt bei 153.

  • Umfrage: Mehrheit in Hessen will sich gegen Coronavirus impfen lassen
    (30.11. 18:45)

Mehr als die Hälfte der Hessen will sich einer Umfrage zufolge gegen das Coronavirus impfen lassen. Wie die Barmer Ersatzkasse am Montag mitteilte, sind laut einer repräsentativen Umfrage aus dem November 52 Prozent der Befragten impfbereit. 58 Prozent hiervon würden sich am liebsten sofort oder so bald wie möglich impfen lassen. Elf Prozent aller Befragten gaben demnach hingegen an, sich "sicher nicht" impfen lassen zu wollen. Sich und das Umfeld zu schützen, steht nach Angaben der Barmer im Fokus der Impfbereiten.

64 Prozent wollen demnach selbst bestmöglich geschützt sein, für 62 Prozent geht es um den Schutz von anderen. Etwa fünf von sechs Hessen sind Auswertungen der Umfrage zufolge der Meinung, dass medizinisches Personal und ältere Menschen mit höherem Risiko, zu erkranken, zuerst geimpft werden sollten. Für eine Impfpflicht spricht sich die Mehrheit laut Barmer aber nicht aus: 64 Prozent lehnen eine solche Pflicht zur Impfung ab.

  • Diese Regeln für Pflegeheime gibt das Land vor
    (30.11. 13:35)

Grundsätzlich dürfen Pflegeheime in Hessen laut der Landesverordnung für Besuche betreten werden. Es muss ein Konzept der Einrichtung vorliegen, wie dies mit dem Infektionsschutz in der Corona-Pandemie vereinbart werden soll. Die Gesundheitsämter können die Besuche unterbinden, wenn in der Einrichtung Covid-19 ausbricht. Jederzeit in die Heime dürfen Personen wie Seelsorger, Rechtsanwälte und Notare sowie Angehörige im Sterbefall. Ausnahmen gibt es nur bei akuten Corona-Infektionen oder Covid-19-Symptomen dieser Personen oder in ihrem Hausstand.

Den Bewohnern muss zudem das Verlassen des Hauses möglich sein. Bei der Rückkehr darf es keine generelle Quarantäne geben. Es gibt keine Vorgaben des Landes zur Anzahl und Dauer der Besuche. In Bewohnerzimmern kann vom Mindestabstand abgesehen und Berührungen können zugelassen werden, ein Mund-Nasen-Schutz ist aber weiter erforderlich.

  • Trotz Corona: Hessens Handel erwartet Umsatzplus zu Weihnachten
    (30.11. 12:10)

Hessens Einzelhandel erwartet trotz der Corona-Pandemie ein leichtes Umsatzplus im Weihnachtsgeschäft. Die Erlöse in den Monaten November und Dezember sollen der Prognose zufolge vom Vorjahreswert um 1,2 Prozent auf 8,8 Milliarden Euro steigen, wie der Handelsverband Hessen am Montag in Frankfurt berichtete. Dabei gibt es aber erhebliche Verlagerungen auf das Online-Geschäft, das viel stärker um 19 Prozent wächst, sowie zwischen den verschiedenen Warengruppen und Anbietern, wie HVH-Präsident Jochen Ruths erklärte.

Besonders hart getroffen werden demnach Geschäfte in den Innenstädten mit Textilien, Schuhen, Spielwaren sowie Uhren und Schmuck. Zu den Corona-Gewinnern gehören hingegen der Lebensmittel-Einzelhandel und Baumärkte. Frankfurt leide wegen der fehlenden Touristen, Pendler und Messegäste besonders.

Aufs Gesamtjahr gesehen erwartet der Verband einen um 1,5 Prozent steigenden Umsatz von rund 47 Milliarden Euro. Bei der Weihnachtsumfrage des Verbandes mit rund 400 Teilnehmern beklagten fast 60 Prozent der Händler, dass der derzeitige Teil-Lockdown einem faktischen Lockdown gleiche. Ein knappes Drittel schätzte die Gefahr hoch oder sehr hoch ein, das eigene Geschäft aufgeben zu müssen.

  • "Corona-Pandemie" ist "Wort des Jahres" 2020
    (30.11. 10:10)

"Corona-Pandemie" ist von der Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) zum "Wort des Jahres" 2020 gekürt worden. Auf dem zweiten Platz landete "Lockdown", wie die Gesellschaft am Montag in Wiesbaden mitteilte. Bei der Aktion wählt eine Jury regelmäßig zehn Wörter und Wendungen aus, die das politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Leben eines Jahres sprachlich in besonderer Weise bestimmt haben. Die Begriffe stammen aus einer Sammlung von mehreren Tausend Belegen aus verschiedenen Medien und Einsendungen von Außenstehenden. Im vergangenen Jahr wurde "Respektrente" zum "Wort des Jahres" gekürt, 2018 war es "Heißzeit".

  • 512 neue Fälle, acht weitere Todesfälle
    (30.11. 08:30)

Die Zahl der Neuinfektionen in Hessen ist innerhalb 24 Stunden um 512 Fälle gestiegen. Das ist eine vergleichsweise niedrige Zahl. Jedoch melden wochenendbedingt zahlreiche Kreise nur wenige oder keine Fälle. Diese werden im Laufe der Woche in die Statistik einfließen. Außerdem meldete das Robert-Koch-Institut acht neue Todesfälle.

  • Pflegeheimbewohner dürfen über Feiertage zur Familie
    (30.11. 08:21)

Während der Weihnachtsfeiertage dürfen alle Bewohner und Bewohnerinnen zu ihren Familien, unabhängig der Corona-Infektionszahlen. Dies betonte der Leiter des Arbeitskreises Pflege, Gesundheit und Senioren der Liga der freien Wohlfahrtspflege Hessen. Nur wenn eine Quarantäne angeordnet wurde, durfen Bewohner und Bewohnerinnen die Einrichtungen nicht verlassen.

  • Auf Frankfurter Messegelände entsteht Corona-Impfzentrum
    (27.11. 17:12)

Der Planungsstab Impfzentrum hat heute entschieden, dass auf dem Frankfurter Messegelände ein Impfzentrum eingerichtet werden soll. Dieses soll bis zum 11. Dezember 2020 einsatzbereit sein. Derzeit wird der Personalbedarf für das Impfzentrum ermittelt. 

  • Start-ups in Hessen rufen Millionen an Corona-Hilfen ab
    (27.11. 15:25)

Hessische Start-ups und kleine Mittelständler haben in der Corona-Krise Millionenhilfen des Landes abgerufen. Allein von Juli bis Ende November hat die Beteiligungs-Managementgesellschaft Hessen Liquiditätsbeteiligungen von 5,2 Millionen Euro zugesagt. Weitere rund 4 Millionen Euro wurden zudem beantragt, wie die Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen (WIBank) am Freitag in Offenbach mitteilte. Die Beteiligungshöhe liege im Schnitt bei 400.000 Euro pro Unternehmen.

Das Land, die WIBank und die Beteiligungs-Managementgesellschaft Hessen haben mehrere Initiativen entwickelt, um Firmen in der Corona-Krise zu helfen - auch Start-ups. Seit September stünden zusätzliche Mittel des Landes Hessen für Liquiditätsbeteiligungen zur Verfügung, betonte die WIBank. Konkret seien die Fonds Hessen Kapital I und Hessen Kapital II zusätzlich mit 50 Millionen Euro an Landesmitteln ausgestattet worden. "Viele Start-ups hat es in einer sensiblen Anfangsphase erwischt, kleine Betriebe müssen sich vor einer möglichen Insolvenz schützen", erklärten Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir (Grüne) und Finanzminister Michael Boddenberg (CDU). Mehr Eigenkapital bedeute eine Überlebenschance und eine Zukunft.

  • "Maskenkontrolltag" in hessischen Bahnhöfen und Zügen
    (27.11 11:55)

Bei einem landesweiten "Maskenkontrolltag" in Bahnhöfen und Zügen kontrollieren Sicherheitskräfte am Freitag den korrekten Mund-Nasen-Schutz der Reisenden. An der Aktion sind die Bundespolizei, der Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) und die Deutsche Bahn (DB) beteiligt. Die ersten Schwerpunktkontrollen führten die Teams am frühen Freitagmorgen am Frankfurter Hauptbahnhof durch, danach ging es zunächst weiter nach Fulda.

Kontrolliert wird neben großen Bahnhöfen stichprobenartig auch in Fern- und Nahverkehrszügen sowie der S-Bahn. Wer grundlos ohne Maske erwischt wird und sich weigert, muss 50 Euro bezahlen. Laut RMV sind Maskenverweigerer inzwischen "die absolute Ausnahme", ein Sprecher schätzte die Quote auf 0,3 bis 0,4 Prozent. Auch die Bundespolizei bezeichnete die Zahl als "verschwindend". Bislang können Kontrolleure lediglich einen Platzverweis aussprechen und die Personalien aufnehmen - nur die Ordnungsbehörden dürfen ein Verfahren einleiten. Ab 1. Januar 2021 dürfen die RMV-Kontrolleure die Vertragsstrafe auch selbst kassieren: Die Maskenpflicht wurde in die Beförderungsbedingungen aufgenommen.

  • 1.924 neue Corona-Infektionen
    (27.11. 08:10)

In Hessen haben sich weitere 1.924 Menschen nachweislich mit dem Coronavirus angesteckt. Damit erhöht sich die Zahl der seit Beginn der Pandemie gemeldeten Fälle auf 83.251, wie das Robert Koch-Institut (RKI) am Freitag (Stand 0.00 Uhr) mitteilt. Die Zahl der Todesfälle, die mit der Pandemie in Verbindung gebracht werden, steigt um 36 auf 1.199.

  • Bouffier: Für Weihnachtsbesuch soll Hotelübernachtung möglich sein
    (26.11. 13:35)

Für Verwandtenbesuche über die Weihnachtsfeiertage will Hessen private Übernachtungen in Hotels ermöglichen. Das kündigte Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) am Donnerstag in Wiesbaden an. Wer eine Verwandtenreise mache, "der muss ja auch die Chance haben, irgendwo übernachten zu können", sagte er. Schließlich habe nicht jeder die Möglichkeit, für Besucher ein Zimmer zur Verfügung zu stellen.

Reine touristische Reisen seien derzeit mit Blick auf die Corona-Pandemie nicht angesagt, betonte Bouffier. Aber die Hotels seien ja grundsätzlich geöffnet - etwa für Geschäftsreisende. Schon jetzt sei es so, dass für besondere Fälle auch Privatleute in Hotels übernachten dürften, etwa bei Familienbesuchen nach einem Todesfall. Hessen könne die Hotelübernachtungen für Weihnachtsbesuche derzeit aus gesetzlichen Gründen noch nicht regeln, werde dies aber rechtzeitig tun, kündigte Bouffier an.

  • Corona-Kabinett beschließt verlängerten Teil-Lockdown in Hessen
    (26.11. 13:00)

Wegen der Corona-Pandemie müssen sich die Menschen in Hessen auch im Dezember auf deutliche Einschränkungen einstellen. Das Corona-Kabinett beschloss am Donnerstag eine Verlängerung des Teil-Lockdowns über Ende November hinaus, wie Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) in Wiesbaden erklärte. Er kündigte zudem schärfere Kontaktbeschränkungen an. Private Zusammenkünfte sind demnach vom 1. Dezember an weiter auf den eigenen und einen weiteren Hausstand beschränkt - und auf maximal fünf Menschen. Bislang waren es höchstens zehn Personen aus maximal zwei Haushalten. Kinder bis 14 Jahre sollen nicht mitzählen. Über die Weihnachtstage und an Silvester werden voraussichtlich Lockerungen gelten.

Anfang November hatten Gastronomiebetriebe, aber auch Kultur- und Freizeiteinrichtungen in allen Bundesländern schließen müssen, dies wird als Teil-Lockdown bezeichnet.

Mehr Informationen gibt es in unserem Artikel zur gestrigen Pressekonferenz.

  • Hessens Wirtschaft kritisiert Corona-Beschränkungen
    (26.11. 10:05)

Hessens Wirtschaft hat die Verlängerung des Teil-Lockdowns über Ende November hinaus kritisiert. "Bereits jetzt verschiebt oder streicht die Hälfte der hessischen Betriebe Investitionen infolge der Corona-Situation, sagte Robert Lippmann, Geschäftsführer des Hessischen Industrie- und Handelskammertages (HIHK) am Donnerstag laut Mitteilung. Jeder vierte Betrieb in Hessen stehe laut einer aktuellen HIHK-Umfrage unter rund 1.100 Firmen komplett oder in wesentlichen Teilen still. "Die aktuellen Maßnahmen verschärfen die Situation für hessische Betriebe zusätzlich."

Anfang November hatten Gastronomiebetriebe, aber auch Kultur- und Freizeiteinrichtungen in allen Bundesländern schließen müssen, dies wird als Teil-Lockdown bezeichnet. Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) hatte nach den Beratungen mit den anderen Regierungschefs aus Bund und Ländern angekündigt, im Kampf gegen die Corona-Pandemie den Teil-Lockdown über Ende November hinaus zu verlängern.

  • Bislang mehr als 81.000 Corona-Infektionen in Hessen
    (26.11. 08:15)

Die Anzahl der nachweislich mit dem Coronavirus infizierten Menschen in Hessen ist mit mehr als 2.000 Fällen binnen 24 Stunden deutlich gestiegen. Die Zahl der bekannten Infektionen erhöhe sich mit den 2.067 Fällen seit Beginn der Pandemie auf 81.327. Dies geht aus Zahlen des Berliner Robert Koch-Instituts (RKI) vom Donnerstag hervor (Stand 00.00 Uhr).

Bislang starben in Hessen 1.163 Menschen an oder mit dem Virus. Die Zahl der Todesfälle stieg im Vergleich zum Vortag um 52. Von Kommunen selbst gemeldete Werte können von den Zahlen des Robert Koch-Instituts abweichen, da sie die Daten mit Zeitverzögerung weitergeben. Zahlen, die die Kommunen selbst nennen, sind in der Regel aktueller als die des RKI oder des hessischen Sozialministeriums in Wiesbaden. Die sogenannte Inzidenz - also die Zahl von Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner in den zurückliegenden sieben Tagen - liegt am Donnerstag in Hessen bei 158,2 und sinkt damit leicht. Am Mittwoch hat der Wert bei 161,7 gelegen.

  • Kalkulator des Max-Planck-Instituts: Corona-Ansteckungsrisiko selbst berechnen
    (25.11. 08:40)

Wie wahrscheinlich ist es, sich in einem Innenraum über Aerosole mit dem Coronavirus anzustecken? Und mit welchen Maßnahmen kann man das Risiko wie stark reduzieren? In Zeiten hoher Infektionszahlen zwei entscheidende Fragen, die sich dank der Forscher des Max-Planck-Instituts für Chemie in Mainz für unterschiedliche Situationen nun ganz individuell beantworten lassen. Zum Beispiel für das geplante Familientreffen an Weihnachten. Ein Aerosol-Kalkulator auf Basis eines Algorithmus macht es möglich: Damit kann die Wahrscheinlichkeit von Infektionen durch Aerosole in Innenräumen abgeschätzt werden. Den kostenlosen Aerosolkalkulator finden SIe auf der Homepage des Max-Planck-Instituts für Chemie in Mainz.

  • Opel bietet Werksflächen für regionale Corona-Impfzentren an
    (25.11. 08:02)

Der Autobauer Opel hat den Ländern Hessen, Rheinland-Pfalz und Thüringen angeboten, in den Werken regionale Corona-Impfzentren aufzubauen. Flächen und Gebäude stünden bereit, sagte Opel-Chef Michael Lohscheller.
"Mit großen Werkshallen und Parkflächen sowie einer guten Anbindung an das öffentliche Nahverkehrsnetz verfügen unsere Standorte über hervorragende logistische Voraussetzungen, um den Impfprozess gezielt zu unterstützen und zu erleichtern, sobald ein Impfstoff verfügbar sein wird", warb Lohscheller für seine Idee. Neben dem Stammsitz Rüsselsheim bei Frankfurt hat der vom französischen PSA-Konzern übernommene Autobauer noch Werke in Kaiserslautern und Eisenach. In Rüsselsheim ist das Gelände überdimensioniert, so dass bereits Teile verkauft worden sind. Der Opel-Chef bezeichnete den Kampf gegen die Krankheit Covid-19 als gesamtgesellschaftliche Aufgabe, bei der alle mit anpacken müssten. Er sagte: "Wir wollen unseren Beitrag leisten. Denn die Gesundheit der Menschen hat oberste Priorität."

  • Studie im Klassenzimmer: Stoßlüften wirksamer als Filtergeräte
    (24.11. 05:02)

Laut einer Untersuchung hessischer Wissenschaftler ist das Stoßlüften in Schulen um ein Vielfaches wirksamer als der Einsatz von Luftfiltergeräten. Zwei Professoren der Technischen Hochschule Mittelhessen (THM) hatten in einem nicht genutzten Klassenzimmer einer Wiesbadener Schule die Wirkung auf zuvor freigesetzte Aerosole ermittelt, die per Ventilator im Raum verteilt wurden. "Als wesentliches Resultat zeigte sich, dass die Stoßöffnung aller Fenster über drei Minuten bei Außentemperaturen von 7 bis 11 Grad Celsius die eingebrachte Konzentration an Aerosolen bis zu 99,8 Prozent senkte", heißt es in der Mitteilung der THM in Gießen zu der Analyse. Mit vier mobilen Luftfiltergeräten in dem Raum sei nach etwa 30 Minuten eine um 90 Prozent verringerte Konzentration gemessen worden. Die Wissenschaftler verweisen zudem auf den Lärm beim Betrieb der Geräte und die hohen Kosten bei der Anschaffung. Das Umweltbundesamt hat schon mehrfach davor gewarnt, zu stark auf mobile Luftreiniger zu setzen. Ihr Einsatz in Klassenzimmern sei kein Ersatz für das Lüften, weil sie nicht für die notwendige Zufuhr von Außenluft sorgten, hieß es. Es gebe Fälle, in denen Luftreiniger das Lüften «sinnvoll ergänzen» könnten - nämlich dort, wo Fenster nicht ausreichend geöffnet werden könnten. Luftreiniger könnten aber nicht alle Verunreinigungen aus der Raumluft entfernen.

  • Gewerkschaft: Zugbegleiter sind keine «"Masken-Sheriffs"
    (23.11. 13:30)

Nach Ansicht der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) in Frankfurt sind Zugbegleiter nicht für die Kontrolle der Maskenpflicht zuständig. !Unsere Kolleg*innen in den Zügen sind keine Masken-Sheriffs! Wir lehnen die Pläne des Rhein-Main-Verkehrsverbundes, von Zugbegleiter*innen die Kontrolle der Maskenpflicht durchführen zu lassen, vehement ab!, erklärte EVG-Geschäftsstellenleiter Alexander Beichel. Schon heute seien die Zugbegleiter vielfach Anfeindungen, Übergriffen und Gewalt von Reisenden ausgesetzt. Die Maskenkontrolle sei allein Aufgabe der staatlichen Ordnungsbehörden.
In der vergangenen Woche hatte der Aufsichtsrat des RMV dem Kontrollpersonal die Befugnis gegeben, 50-Euro-Strafen bei Maskenverweigerern zu erheben. Die Pflicht zur Mund-Nasen-Bedeckung werde in die Beförderungsbedingungen von Bussen und Bahnen aufgenommen, hieß es. Dies gelte ab 1. Januar. Bisher hätten Fahrgäste ohne Maske auf Basis des Hausrechts von der Weiterfahrt ausgeschlossen werden müssen. Eine Geldbuße konnte nur von Ordnungsbehörden wie der Polizei verhängt werden.

  • Bouffier stimmt Hessen auf längeren Teil-Lockdown ein
    (23.11. 12:36)

Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) hat die Menschen auf eine Verlängerung des Teil-Lockdowns im Kampf gegen die Corona-Pandemie eingestimmt. "Aus meiner Sicht wird es sehr darauf hinauslaufen, dass wir die vorhandenen Maßnahmen fortsetzen", sagte er mit Blick auf die neuen Beratungen von Bund und Ländern diese Woche. "Wir haben die steile Kurve der Infektionen gebrochen, aber wir haben immer noch viel zu hohe Zahlen."
Die Ministerpräsidenten und Kanzlerin Angela Merkel (CDU) wollen sich am Mittwoch über das weitere Vorgehen in der Corona-Pandemie abstimmen. Die bisherigen Beschränkungen gelten bis Ende November.
"Aus meiner Sicht muss klar sein, wir werden am Mittwoch eine gemeinsame Position einnehmen", sagte Bouffier. "Wir möchten alle gerne, dass die Menschen mal Planungssicherheit kriegen - das verstehe ich sehr wohl." Er verwies jedoch darauf, dass per Gesetz alle Maßnahmen auf maximal vier Wochen begrenzt werden müssen. Er gehe davon aus, dass Bund und Länder sich auf Regeln einigen, die dann etwa bis zum 20. Dezember gelten. Rechtzeitig davor müsse dann erneut entschieden werden, wie es weitergeht.

  • Landesregierung informiert über Impfstrategie gegen Coronavirus
    (23.11. 11:51)

Die großangelegte Impfaktion gegen das Coronavirus in Hessen wird nach Schätzungen der Landesregierung etwa acht bis neun Monate dauern. "Wir gehen davon aus, dass zwischen 60 und 70 Prozent der Bevölkerung geimpft werden wollen", sagte Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) am Montag in Wiesbaden. Diese Anzahl sei auch notwendig, um eine sogenannte Herdenimmunität zu erreichen.
Derzeit werde mit 4 Millionen zu impfenden Menschen in Hessen gerechnet, sagte Bouffier. Da pro Person jeweils zwei Impfungen nötig sind, seien es insgesamt acht Millionen Impfungen. Die Landesregierung plant mit etwa 30 Zentren, in denen pro Tag 1000 Impfungen durchgeführt werden können. Bei 30 000 Impfungen am Tag wird von einem Gesamtzeitraum von acht bis neun Monaten ausgegangen
Die Impfungen gegen das Coronavirus sind kostenlos und freiwillig. Sowohl Bouffier als auch Sozialminister Kai Klose (Grüne) appellierte an die hessischen Bürgerinnen und Bürger, sich an der großangelegten Aktion zu beteiligen, um die Ansteckungsgefahr effektiv einzudämmen.
Zur Vorbereitung der Impfaktion im Land sollen 20 Millionen Euro aus dem Sondervermögen bereitgestellt werden.

 

  • Corona-Krise reißt 2,2 Milliarden-Loch in Steuerkasse
    (18.11. 9:55)

Hessens Finanzminister Michael Boddenberg (CDU) rechnet wegen der Corona-Pandemie weiter mit einem Milliarden-Minus in den Steuerkassen des Landes. "Derzeit gehen wir davon aus, dass die Steuerausfälle 2020 bei 2,2 Milliarden Euro liegen im Vergleich zu dem, was die Steuerschätzer uns vor einem Jahr – und damit vor der Krise – vorhergesagt haben", erklärte er am Mittwoch in Wiesbaden mit Blick auf die November-Steuerschätzung.

Für den Landeshaushalt ergäben sich leichte Verbesserungen im Vergleich zu einer Schätzung im September, die extra wegen der Corona-Krise angesetzt worden war. Hessen kann demnach hoffen, in diesem Jahr rund 340 Millionen Euro weniger zu verlieren als noch vor zwei Monaten angenommen. Auch für die kommenden vier Jahre gehe die aktuelle Schätzung von geringeren Verlusten von im Schnitt rund 170 Millionen Euro aus, teilte das Ministerium mit.

  • Mehr als 1500 Corona-Neuinfektionen in Hessen
    (18.11. 7:45)

Mehr als 1500 weitere Coronavirus-Infektionen sind nach Zahlen des Robert Koch-Instituts (RKI) am Mittwoch in Hessen registriert worden. Die exakte Zahl gab das RKI mit 1567 an, die Gesamtzahl der Fälle seit Beginn der Pandemie stieg damit auf 68 070 (Stand 18.11.2020, 0.00 Uhr). 935 Todesfälle werden inzwischen mit dem Erreger in Verbindung gebracht, das sind 30 mehr als am Vortag.

  • Angebot kostenloser Corona-Tests für Lehrer wird verlängert
    (17.11. 13:39)

Das Angebot kostenloser Corona-Tests für hessische Lehrer wird bis auf weiteres verlängert. Das teilte ein Sprecher des Kultusministeriums in Wiesbaden auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur am Dienstag mit. Das freiwillige Angebot war zunächst bis Mitte November begrenzt gewesen. Es greift, wenn keine konkreten Symptome einer Infektion mit dem Coronavirus vorliegen. Einen Anspruch haben alle Mitarbeiter an Schulen oder der Jugendhilfe, die regelmäßig Kontakt zu Schülerinnen und Schülern haben. Sie können sich alle 14 Tage testen lassen.

  • GEW für Verlängerung von kostenlosen Corona-Tests für Kita-Arbeiter
    (17.11. 13:05)

Die hessische GEW fordert, dass Beschäftigte in Kindertageseinrichtungen kostenlos auf Corona getestet werden, bis ein Impfstoff gegen die Krankheit zur Verfügung steht. "Ein Test bringt allerdings wenig, wenn man tagelang auf das Ergebnis warten muss", erklärte die Landesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), Birgit Koch, am Dienstag in Frankfurt. Deshalb sollte es Schnelltestangebote für die Mitarbeiter gegeben.

  • Zahl der Corona-Infektionen steigt um 1024
    (17.11. 7:40)

Binnen eines Tages haben sich weitere 1024 Hessen nachgewiesen mit dem Coronavirus angesteckt. Die Zahl der Todesfälle, die mit dem Erreger in Zusammenhang gebracht werden, stieg um 32 auf insgesamt 905. Das geht aus Zahlen des Robert Koch-Instituts (RKI) von Dienstag hervor (Stand 00.00 Uhr). Insgesamt wurden seit Beginn der Pandemie 66 503 Corona-Infektionen in Hessen registriert.

  • Virologe: Appelle und Freiwilligkeit reichen gegen Corona nicht
    (17.11. 4:00)

Für den Frankfurter Virologen Martin Stürmer geht im Kampf gegen das Coronavirus in Deutschland womöglich wichtige Zeit verloren, weil die Entscheidung über Verschärfungen bei den Corona-Regeln verschoben wurde. «Jede Woche, die wir verschenken, werden wir etwa bei der Belegung der Intensivbetten spüren», sagte der Laborleiter und Dozent der Deutschen Presse-Agentur in Wiesbaden. Bund und Länder hatten sich am Montag darauf verständigt, für die nächsten Tage erst einmal keine weiteren Verbote und verbindlichen Beschränkungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie zu erlassen. Auch die Schulen sollen weiter geöffnet bleiben.

  • Tourismus und Gastronomie leiden weiter unter Corona-Folgen
    (16.11. 12:28)

Der hessische Tourismus und die Gastronomie leiden weiter unter den Folgen der Corona-Pandemie. Die Beherbergungsbetriebe zählten im September nur knapp die Hälfte der sonst üblichen Gästezahl und 38 Prozent weniger Übernachtungen als im September 2019, wie das Statistische Landesamt am Montag in Wiesbaden zum Tourismus mitteilte. Die Hotels, Gasthäuser und Pensionen zählten 817 200 Gäste und 2,05 Millionen Übernachtungen.

  • Bund fordert flächendeckend deutlich strengere Anti-Corona-Maßnahmen
    (16.11. 8:34)

Im Kampf gegen das Coronavirus will der Bund die Kontaktbeschränkungen nochmals drastisch verschärfen. Unter anderem sollen sich weniger Menschen verschiedener Haushalte treffen dürfen, auf private Feiern soll bis zum Weihnachtsfest ganz verzichtet werden. Zudem will der Bund die Maskenpflicht an Schulen ausweiten, bei zu kleinen Räumen sollen Klassen geteilt werden. Das geht aus dem Entwurf der Beschlussvorlage des Bundes für die Video-Konferenz von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) mit den Ministerpräsidenten an diesem Montag hervor.

  • Mehr als 1080 weitere Corona-Neuinfektionen in Hessen registriert
    (16.11. 8:08)

In Hessen sind am Montag innerhalb eines Tages nach Zahlen des Robert Koch-Instituts (RKI) 1086 weitere Coronavirus-Infektionen registriert worden. Damit stieg die Zahl der Fälle seit Beginn der Pandemie auf 65 479 (Stand 16.11.2020, 0.00 Uhr). 873 Todesfälle werden inzwischen mit dem Erreger in Verbindung gebracht, das sind 9 mehr als am Sonntag.

  • Maskenpflich in Wiesbaden
    (13.11. 16:10)

Der Verwaltungsstab der Landeshauptstadt Wiesbaden hat am Freitag, 13. November, erneut getagt und unter anderem beschlossen, die Straßen und Flächen zu benennen, für die die Corona-Kontakt- und Betriebsbeschränkungsverordnung des Landes als "stark frequentierte Verkehrswege" eine Maskenpflicht anordnet.

Die ausführliche Übersicht gibt es auf der Homepage der Stadt Wiesbaden.

  • Gericht lehnt Eilantrag gegen Corona-Regeln für Gaststätten ab
    (13.11. 14:40)

Hessische Gaststätten dürfen nach einem Beschluss des Verwaltungsgerichtshofes in Kassel (VGH) wegen der Corona-Beschränkungen weiter nur Abhol- oder Lieferdienste anbieten. Ein Eilantrag gegen die seit 2. November für vier Wochen geltenden Bestimmungen wurde abgelehnt, teilte das Gericht am Freitag mit.

Eine Wirtin aus Rüsselsheim habe ihren Antrag im Wesentlichen damit begründet, dass es sich um einen nicht zu rechtfertigenden Eingriff in ihre Grundrechte handele und die Schließung unverhältnismäßig sei. Dem folgte das Gericht nicht. "Der Senat halte weiterhin an seiner Rechtsprechung fest, dass die im geltenden Infektionsschutzgesetz enthaltene Ermächtigungsgrundlage für den Verordnungsgeber hinreichend sei", heißt es in einer Mitteilung des VGH.

  • Buchmesse wird virtueller und muss Stellen abbauen
    (13.11. 12:14)

Die Frankfurter Buchmesse wird virtueller und will Stellen streichen. "Infolge der Corona-bedingten Einnahmeausfälle in diesem Jahr und der unsicheren Planungsperspektive werden zurzeit die zur Verfügung stehenden Sanierungswege geprüft", teilte die Buchmesse am Freitag mit. Bis Ende des Jahres soll ein Restrukturierungsprogramm für die Betriebsgesellschaft vorliegen. "Fest steht bereits, dass die bestehenden Strukturen gestrafft werden sollen, beispielsweise durch die Zusammenlegung von Abteilungen. Damit verbunden wird auch ein Stellenabbau sein", hieß es in der Mitteilung weiter.

Geschäftsführer Juergen Boos habe am Freitag die Belegschaft über den Stand der Dinge und die geplanten nächsten Schritte unterrichtet. Im Kürze sollen Verhandlungen mit dem Betriebsrat aufgenommen werden.

  • Merkurist.de stellt Arbeit ein wegen Corona
    (13.11. 10:15)

Auch die Medienbranche leidet unter den Folgen der Corona-Pandemie. Werbekunden springen ab - manche Branchen wie etwa die Veranstaltungsbranche ist garnicht in der Lage, irgendetwas zu bewerben. Das finanzielle Loch hat die Nachrichtenseite merkurist.de jetzt zum Aufhören gezwungen. In einem emotionalen, letzten Artikel begründet die Geschäftsführung ihre Entscheidung und bedankt sich noch einmal bei allen Lesern und Mitarbeitern.

Das vor fünf Jahren gestarte Unternehmen zeichnete sich dadurch aus, dass Leser Themen-Vorschläge einreichen konnten, über die die Redakteure letztendlich berichtet haben. Finanziert hat es sich bis zu Ende ausschließlich durch Werbeanzeigen.

  • 1.684 weitere Corona-Neuinfektionen in Hessen registriert
    (13.11. 08:20)

In Hessen sind 1.684 weitere Corona-Infektionen nachgewiesen worden. Die Gesamtzahl der Fälle seit Beginn der Pandemie steigt damit auf 61.055, wie aus Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Freitag hervorgeht. Insgesamt 836 Todesfälle werden mit dem Erreger in Verbindung gebracht. Das sind 15 mehr als am Vortag.

  • Frankfurter Polizei bereitet sich auf "Querdenken"-Demo vor
    (12.11. 18:37)

Am Samstag findet in Frankfurt eine Demo gegen die Corona-Maßnahmen in Frankfurt statt. Laut Ordnungsamt sind 500 Teilnehmer für einen Demozug angemeldet, 2000 für eine Kundgebung in der Innenstadt. Das Motto der Demonstration lautet "Kein Lockdown für Bembeltown". Auch zwei Gegenkundgebungen sind angemeldet. Nach den Ausschreitungen in Leipzig vor einer Woche, will die Polizei in Frankfurt konsequent handeln. So betonte Polizeipräsident Gerhard Bereswill noch einmal das Recht auf freie Meinungsäußerung, jedoch müssten auch die Vorgaben der Corona-Verordnungen eingehalten werden.

  • Mehr Maskenkontrollen in Offenbach - Corona-Kennwert bei 316,2
    (12.11. 16:00)

Aufgrund der hohen Corona-Infektionszahlen in Offenbach hat die Stadt verstärkte Maskenkontrollen angekündigt. Die Stadtpolizei hatte bereits am Mittwoch, unterstützt von zwölf Bundespolizisten, in der Innenstadt Kontrollen durchgeführt. "Insgesamt mussten rund 100 Menschen mit einer Strafe daran erinnert werden, dass in Hessen die Maske überall dort getragen werden muss, wo der Abstand von mindestens anderthalb Meter nicht eingehalten werden kann", sagte Bürgermeister Peter Freier am Donnerstag.

In den kommenden Tagen würden weitere Kontrollen folgen. In Offenbach lag die Zahl der Corona-Ansteckungen pro 100 000 Einwohner binnen sieben Tagen am Donnerstag bei 316,2 - das ist der höchste Wert in ganz Hessen. Binnen 24 Stunden wurden in der Stadt 71 neue Corona-Fälle registriert.

In der gesamten Offenbacher Innenstadt gilt eine strikte Maskenpflicht. Das bedeutet auch, dass dort weder gegessen, getrunken oder geraucht werden darf.

  • Frankfurt: Mehr Rolltreppen sollen mit UV-Licht entkeimt werden
    (12.11. 15:35)

Um Fahrgäste vor der Verbreitung des Coronavirus zu schützen, sollen weitere Rolltreppen in Frankfurter U-Bahn-Stationen mit einer UV-Licht-Technik gereinigt werden. Wie die Frankfurter Verkehrsgesellschaft (VGF) am Donnerstag mitteilte, ist ein Pilotversuch so positiv verlaufen, dass nun kurzfristig alle für 2021 geplanten elf neuen Rolltreppen mit der Technik ausgestattet werden sollen. Die VGF hatte das UV-Licht zur Entkeimung der Handläufe erstmals an einer Rolltreppe der Station "Leipziger Straße" verbaut.

Die Anlagen werden dafür mit einem UV-Licht-Modul ausgerüstet. Kontinuierliche Proben der Test-Rolltreppe haben laut VGF ergeben, dass auf Handläufen, die mit UV-Licht bestrahlt werden, deutlich weniger Keime gemessen wurden als auf unbestrahlten Anlagen.

  • Frankfurter Start-ups leiden unter Corona-Krise
    (12.11. 14:45)

Die Corona-Krise macht Frankfurter Start-ups zu schaffen. Zwei Drittel der jungen Firmen am Main geben an, dass die Pandemie ihre Geschäfte belastet, zeigt eine Umfrage des Bundesverbands Deutsche Startups und der Beratungsgesellschaft PwC. Abgesagte Veranstaltungen, verzögerte Aufträge, Umsatzrückgänge und eine knappere Liquidität machen den Gründern das Leben schwer, heißt es in dem Papier.

Für den bundesweiten Report wurden knapp 2.000 deutsche Start-ups befragt, darunter 112 aus dem Frankfurter Raum. In der Krise verschiebt demnach fast jedes zweite Start-up geplante Investitionen. Auch sank die durchschnittliche Mitarbeiterzahl auf 13 nach 17 im Vorjahr. Die größte Hürde sei aber die Kapitalbeschaffung.

Nur 12 Prozent der Frankfurter Gründer, noch weniger als im Bundesschnitt, hätten Zugang zu Wagniskapital von Investoren. "Ausgerechnet am größten Finanzplatz Deutschlands haben junge Unternehmer es besonders schwer, an Kapital zu kommen", sagte Daniel Spengemann, Leiter der PwC-Startup-Initiative NextLevel in der Rhein-Main-Region, am Donnerstag.

  • Außergerichtliche Einigung um falsches Attest gegen Maskenpflicht
    (12.11. 14:25)

Ohne Gerichtsverhandlung ist am Donnerstag ein Verfahren um ein falsches ärztliches Attest gegen die Maskenpflicht zu Ende gegangen. Mit der Bescheinigung wollte ein Fluggast bei einer Kontrolle gegen seine Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes vorgehen. Der 32-Jährige und das Gericht einigten sich "auf schriftlichem Wege", wie das Amtsgericht Frankfurt mitteilte. Weitere Einzelheiten gab das Gericht nicht bekannt. Ursprünglich war der Mann per Strafbefehl zu einer Geldstrafe von 800 Euro verurteilt worden. Er hatte gegen diese Entscheidung Einspruch eingelegt. Die den Kontrolleuren am Flughafen im Juli vorgelegte "ärztliche Bescheinigung" stammte laut Strafbefehl aus dem Internet und war mit einer Fantasie-Unterschrift versehen.

  • Maske im Gerichtssaal zum Schutz vor Coronainfektionen rechtmäßig
    (12.11. 13:20)

Bei Gerichtsverhandlungen kann ein Richter zum Schutz vor Corona-Infektionen von allen Beteiligten im Saal verlangen, durchgängig eine Maske zu tragen. Das Frankfurter Landgericht hat die Beschwerde eines Rechtsanwalts gegen eine solche Anordnung zurückgewiesen, wie es in einer Mitteilung von Donnerstag hieß. Demnach hatte ein Vorsitzender Richter am Amtsgericht Frankfurt angeordnet, dass während der gesamten Verhandlung eine "OP-Maske oder höhere Schutzklasse" oder notfalls ein "dickes Baumwolltuch" zu tragen sei.

Die Richter entschieden laut Mitteilung, dass die Anordnung aufgrund der "aktuellen Verbreitung des Coronavirus" rechtmäßig sei. Das Tragen einer Maske sei als "eine Lästigkeit" anzusehen, die den Rechtsanwalt nicht daran hindere, mündlich vorzutragen. Auch habe der Vorsitzende Richter die Möglichkeit gelassen, per Videokonferenz an der Verhandlung teilzunehmen, hieß es.

Die Beschwerde habe sich dem Rechtsanwalt zufolge zwar nicht gegen das Tragen einer Maske an sich, sondern gegen die Art der Schutzklasse gerichtet. Das Landgericht entschied demnach aber, dass aus der Anordnung des Richters am Amtsgericht hervorgehe, dass eine Alltagsmaske ausreiche.

  • 1.905 bestätigte Corona-Neuinfektionen in Hessen
    (12.11.20 11:20)

In Hessen sind 1.905 weiterere Corona-Infektionen nachgewiesen worden. Die Gesamtzahl der Fälle seit Beginn der Pandemie steigt damit auf 59.371, wie aus Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) hervorgeht (Stand: 00.00 Uhr). Insgesamt 821 Todesfälle werden mit dem Erreger in Verbindung gebracht, 12 mehr als am Vortag.

  • Kultusminister will für jeden Tag Präsenzunterricht kämpfen
    (12.11.20 11.00)

Hessens Kultusminister Alexander Lorz (CDU) hat erneut bekräftigt, dass die Schulen in der Corona-Krise so viel Präsenzunterricht wie möglich anbieten sollten. Er wolle einen landesweiten Wechselunterricht zwischen Präsenz in den Klassen und Lernen von zu Hause aus verhindern, solange es gehe, sagte er am Donnerstag im Landtag in Wiesbaden.

Es gebe keinen Grund, dass bei hohen Infektionszahlen in Offenbach auch die Kinder im Vogelsberg zu Hause bleiben müssen. "Solange es infektiologisch vertretbar ist, werde ich für jedes Kind an jedem Ort in Hessen um jeden Tag Präsenzunterricht kämpfen", sagte Lorz. Der bildungspolitische Sprecher der FDP-Fraktion, Moritz Promny, forderte vom Land eine Bildungs- und Betreuungsgarantie. "Familien brauchen die Sicherheit, dass ihre Kinder nicht wieder wochenlang den Schulen fernbleiben müssen und währenddessen keinen adäquaten Distanzunterricht erhalten", sagte er.

Für ältere Schülerinnen und Schüler müsse dafür schnellstmöglich das Wechselmodell aus Präsenz- und Distanzunterricht ermöglicht werden, erklärte Promny. Dafür benötigten die Schulen die notwendige digitale Infrastruktur, Lehrkräfte und Schüler müssten mit Endgeräten ausgestattet werden. "Zudem muss die Landesregierung klare Richtlinien für den Distanzunterricht erarbeiten", forderte Promny.

  • Passagierverkehr in Frankfurt bleibt im Corona-Tief
    (12.11.20 08.00)

Der Passagierverkehr am Frankfurter Flughafen ist im Oktober wie erwartet nicht aus dem Corona-Tief herausgekommen. Das Aufkommen an Fracht und Luftpost nahm hingegen im Jahresvergleich sogar um 1,8 Prozent auf 178 702 Tonnen zu, wie der Flughafenbetreiber Fraport am Donnerstag in Frankfurt mitteilte. Im abgelaufenen Monat zählte Fraport an Deutschlands größtem Luftfahrt-Drehkreuz 1,07 Millionen Passagiere und damit 83,4 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Im September hatte der Rückgang im Jahresvergleich 82,9 Prozent betragen. Im Oktober starteten und landeten in Frankfurt noch rund 81 000 Passagiere weniger als im Vormonat.

Auch an den Fraport-Flughäfen im Ausland waren im Oktober infolge der Pandemie und der weltweiten Reisebeschränkungen deutlich weniger Passagiere unterwegs als ein Jahr zuvor. Allerdings klaffte die Entwicklung an den einzelnen Standorten deutlich auseinander.

  • Kassenärzte: Stimmung in Corona-Testcentern wird aggressiver
    (11.11.20 17:40)

Die Kassenärztliche Vereinigung in Hessen beklagt eine zunehmende Aggressivität von Besuchern der Corona-Testzentren. Die Vorstandsvorsitzenden des Ärzteverbandes, Frank Dastych und Eckhard Starke, berichteten am Mittwoch in einer Mitteilung von Beschimpfungen, Beleidigungen und einem hohen Maß an Aggressivität. "Wenn der Satz stimmt, dass existenzielle Krisen das Beste und Schlechteste in Menschen zutage fördern, dann erleben wir in den Testcentern und an der Hotline derzeit leider fast ausschließlich negative Dinge", erklärten sie. Sie mahnten: "Durch diese Krise kommen wir nicht mit Unverschämtheit, Drängelei oder Pöbelei."

  • Sieben-Tage-Inzidenz in Offenbach fast bei 350
    (11.11.20 16:10)

Das Coronavirus beschäftigt die Menschen weiterhin auf allen Ebenen. Diskutiert wird über die politischen Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie, Tests für Mitarbeiter im Gesundheitswesen und drohende Schulschließungen. In Offenbach liegt die Sieben-Tages-Inzidenz nach Angaben der Stadt bei 343,9. 735 Offenbacher sind aktuell infiziert, elf von ihnen liegen im Krankenhaus. Hessenweit zählt das Intensivregister der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin am Mittwoch 274 Corona-Patienten auf Intensivstationen, 147 von ihnen werden beatmet (Stand 14.00 Uhr). 387 Intensivbetten sind am Mittwoch noch frei, danach gibt es noch eine Notfallreserve von knapp 1000.

  • Auch zweiter Corona-Test von Innenminister Beuth negativ
    (11.11.20 14:50)

Hessens Innenminister Peter Beuth (CDU) ist erneut negativ auf eine Coronavirus-Infektion getestet worden. Das sagte ein Sprecher des Innenministeriums am Mittwoch auf dpa-Anfrage in Wiesbaden. Nach einer bestätigten Infektion in seinem persönlichen Umfeld bleibe der Minister dennoch zunächst weiter in häuslicher Quarantäne. Beuth gehe es gut, bisher zeigten sich keine Symptome, sagte der Sprecher. Der Minister führe seine Amtsgeschäfte von zuhause aus weiter. Auch ein erster Corona-Test war negativ gewesen.

  • Finanzminister: Trotz Corona-Pandemie kein Kahlschlag im Haushalt
    (11.11.20 12:50)

Hessens Finanzminister Michael Boddenberg (CDU) hat das Ziel der schwarz-grünen Landesregierung betont, spätestens im Jahr 2024 wieder eine schwarze Null im Landeshaushalt zu erreichen. Dabei sei gleichzeitig die Tilgung der Kredite des Corona-Sondervermögens geplant, sagte der Finanzminister am Mittwoch in der Haushaltsdebatte im hessischen Landtag in Wiesbaden. "Das wird ein hartes Stück Arbeit."

Die zentrale Aufgabe bei der mittelfristigen Finanzplanung bestehe darin, künftige Ausgabenzuwächse zu begrenzen, erklärte Boddenberg. "Das heißt, kein Kahlschlag und keine Kürzungsrunden." Es müsse aber zu einer noch stärkeren Prioritätensetzung kommen. Boddenberg verwies auf den Einbruch der Steuereinnahmen wegen der Corona-Pandemie. Dieser Einbruch hinterlasse tiefe Spuren im Landeshaushalt.

Nach seinen Schätzungen werden dem Landeshaushalt dadurch jährlich zwischen 1,5 Milliarden und 2,5 Milliarden Euro fehlen. Der SPD-Finanzexperte Marius Weiß kritisierte, der Landesetat für das Jahr 2021 biete kein Zeichen von Zuversicht und keine Antworten auf drängende Zukunftsfragen in Hessen.

  • Gesundheitsamtsleiter gegen Schulschließungen
    (11.11.20 11:10)

Der Leiter des Frankfurter Gesundheitsamts, René Gottschalk, hält im Kampf gegen die Corona-Pandemie Schulschließungen für unnötig. "Es gibt überhaupt keinen Grund, Schulen zu schließen", sagte der Seuchenexperte im Interview der "Frankfurter Rundschau"

"Diese Entscheidung hatte schon im Frühjahr kaum einen Anteil daran, dass die Zahlen gesunken sind." Forderungen in dieser Richtung seien "eine Entscheidung der Politik, für die es keine infektiologische Notwendigkeit gibt". Natürlich gebe es Infektionen in Schulen, "wir müssen aber die Frage beantworten: Finden Ansteckungen in den Schulen statt? Und das ist nicht der Fall. Wir wissen von kleineren Kindern, dass sie erheblich weniger ansteckend sind als Erwachsene. Das heißt: Lehrkräfte stecken Kinder an und nicht umgekehrt."

Von Luftfiltern in Klassenräumen hält Gottschalk "gar nichts". Im schlimmsten Fall sorgten sie sogar dafür, dass mit Viren beladene Tröpfchen länger in der Luft blieben. Lüften sei viel wichtiger. Mit dem zu erwartenden Impfstoff werde sich die Lage nach Gottschalks Einschätzung "im Frühjahr und Sommer" verbessern. In einem Jahr "werden wir eine deutliche Entspannung erreicht haben, da bin ich sehr optimistisch". Eigentlich sei er aber mit Prognosen vorsichtig geworden, sagte Gottschalk: "Da habe ich mich bei dieser Pandemie geirrt wie bei noch keiner anderen."

  • Robert-Koch-Institut: 1722 bestätigte Neuinfektionen in Hessen
    (11.11.20 07:48)

Die Zahl der bestätigten Corona-Infektionen in Hessen ist erneut deutlich gestiegen. Binnen eines Tages kamen 1722 neue gemeldete Fälle hinzu, wie aus Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) von Mittwoch hervorgeht (Stand: 00.00 Uhr). Die Zahl der seit Beginn der Pandemie registrierten Corona-Fälle lag bei 57 466. Insgesamt 809 Todesfälle werden mittlerweile mit dem Erreger in Verbindung gebracht. Das waren 23 mehr als am Vortag.
Von Kommunen selbst gemeldete Werte können von den Zahlen des Robert Koch-Instituts abweichen, da sie die Daten mit Zeitverzögerung weitergeben. Zahlen, die die Kommunen selbst nennen, sind in der Regel aktueller als die des RKI oder des hessischen Sozialministeriums.

  • Mehrheit der Hessen stimmt Corona-Maßnahmen zu
    (10.11. 17:25)

Einer Umfrage zufolge bewerten 60 Prozent der Hessen das aktuelle Corona-Krisenmanagement der Landesregierung als ausreichend. 22 Prozent gehen die Maßnahmen nicht weit genug, wie aus der Erhebung des Instituts infratest dimap im Auftrag des Hessischen Rundfunks hervorgeht. 15 Prozent der Hessen gehen die Maßnahmen dagegen zu weit.

Um die zuletzt starke Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen, hat Hessen wie die anderen Bundesländer Anfang November einen Teil-Lockdown verhängt. Freizeit- und Kultureinrichtungen, aber auch Gastronomiebetriebe müssen daher fast den gesamten November über geschlossen bleiben.

Für die repräsentative Umfrage wurden vom 2. bis 7. November mehr als 1000 wahlberechtigte Hessen telefonisch befragt. Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) wertete die Umfrage als "starken und breiten Rückhalt für die beschlossenen Maßnahmen". Er appellierte an alle, nicht die Geduld zu verlieren. "Wenn wir uns gemeinsam weiterhin verantwortungsbewusst verhalten, können wir es hoffentlich schaffen, die Infektionszahlen auf einem Niveau zu halten, das unsere Kliniken nicht überfordert."

  • Biontech: Liefervereinbarungen für 570 Millionen Corona-Impfdosen
    (10.11. 16:30)

Das Mainzer Pharmaunternehmen Biontech hat nach eigenen Angaben mit seinem US-Partner Pfizer Liefervereinbarungen mit mehreren Ländern und der EU für insgesamt 570 Millionen Dosen seines Corona-Impfstoffs für dieses und das nächste Jahr geschlossen. Darüber hinaus gebe es Kaufoptionen für weitere 600 Millionen Dosen, teilte Biontech am Dienstag mit.

Alle Vereinbarungen sind den Angaben zufolge abhängig vom klinischen Erfolg und der Zulassung. Das Unternehmen hatte zuvor ermutigende Zwischenergebnisse zur Wirksamkeit seines Corona-Impfstoffs vorgelegt und angekündigt, voraussichtlich schon ab der kommenden Woche mit Pfizer die Zulassung bei der US-Arzneimittelbehörde FDA zu beantragen.

  • Hessen erwartet Höchststand der Covid-Fälle in Kliniken Ende November
    (10.11. 13:50)

Der Sozialminister rechnet damit, dass die Zahl der Covid-Patienten in hessischen Kliniken steigt. Er sieht noch keine Notwendigkeit, planbare Operationen landesweit abzusagen. Das Land will aber "genau hinschauen", was Maßnahmen bewirken.

Hessen erwartet den Höchststand an Corona-Patienten in hessischen Krankenhäusern erst zum Monatswechsel. Derzeit würden 1456 Covid-19-Patienten stationär in den Klinken des Landes behandelt, sagte Sozialminister Kai Klose (Grüne) in einem Hintergrundgespräch am Dienstag. 308 lägen auf Intensivstationen, 1148 auf normalen Stationen. Der Anteil der Patienten auf Normalstationen sei viel höher als im Frühjahr. "Wir gehen davon aus, dass wir den Gipfel voraussichtlich etwa zum Monatswechsel erreichen werden", sagte Klose.

Durch die seit rund einer Woche geltenden Kontaktbeschränkungen scheine sich die Kurve der Neuinfektionen abzuflachen. Zwischen dem Rückgang der Infektionszahlen in der Gesamtbevölkerung und der Entspannung der Situation in den Kliniken lägen erfahrungsgemäß zwei bis drei Wochen.

  • Sechs Monate mit Corona: Bundesweite Umfrage zu Jugendlichen in der Pandemie
    (10.11.20 10:20)

„Wie geht es Dir nach sechs Monaten in der Corona-Zeit?“ Die Erfahrungen und Perspektiven junger Menschen stehen derzeit im Mittelpunkt der bundesweiten Studie „Jugend in der Corona-Zeit“. Damit geht die Studie der Goethe-Universität Frankfurt und der Universität Hildesheim vom Frühjahr 2020 in die zweite Runde.Die Online-Befragung richtet sich deutschlandweit an junge Menschen ab 15 Jahren. Es geht darum, mehr über den Lebensalltag, die Herausforderungen und Perspektiven der Jugendlichen in der Pandemie zu erfahren. Der Fragebogen ist für Jugendliche auf Deutsch und Englisch abrufbar. Teilgenommen kann bis Ende November, die Teilnahme dauert ca. 20 Minuten. Unter den Teilnehmerinnen und Teilnehmern werden 20 Gutscheine im Wert von je 20 Euro verlost.

  • Robert Koch-Institut: 1702 neue Corona-Infektionen in Hessen gemeldet
    (10.11.20 07:32)

Die Zahl der bestätigten Corona-Infektionen in Hessen ist deutlich angestiegen an. Binnen eines Tages kamen 1702 neue Fälle hinzu, wie aus Daten des Berliner Robert Koch-Instituts (RKI) von Dienstag hervorgeht (Stand: 00.00 Uhr). Die Zahl der seit Beginn der Pandemie registrierten Corona-Fälle lag bei 55 744. Insgesamt 786 Todesfälle werden mittlerweile mit dem Erreger in Verbindung gebracht. Das waren 28 mehr als am Vortag.

  • AfD stellt Eilantrag gegen Maskenpflicht im Landtag
    (09.11.20 17:10)

Die hessische AfD-Fraktion will die Maskenpflicht für Abgeordnete am Platz bei Sitzungen des Wiesbadener Landtags verhindern. "Eine Maskenpflicht am Sitzplatz im Plenarsaal des Landtags ist aus unserer Sicht nicht gerechtfertigt, da hier hinreichende Abstände gewahrt und entsprechende Hygienemaßnahmen eingehalten werden können", erklärte der Fraktionsvorsitzende Robert Lambrou in Wiesbaden. Noch am Montag sollte ein entsprechender Eilantrag bei hessischen Staatsgerichts eingereicht werden.

Solange die Maskenpflicht aber nicht durch eine Gerichtsentscheidung gekippt ist, gelte die aktuelle Verfügung für alle Angeordneten des hessischen Landtags, betonte Lambrou. Daran werde sich auch die AfD-Fraktion halten. Der Vorsitzende betonte auch die Freiwilligkeit der Corona-Schnelltests, die im Landtag künftig angeboten werden.

Der Ältestenrat des Landtags hatte vor wenigen Tagen wegen der Corona-Pandemie das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes zum Schutz vor einer Ansteckung mit dem Virus angeordnet. Die Maskenpflicht gilt demnach im gesamten Gebäude und damit auch im Plenarsaal sowie dort am Sitzplatz. Der Ältestenrat beschloss zudem auch Abstandsregelungen im Plenarsaal sowie das Angebot freiwilliger Corona-Schnelltests vor Ausschuss- und Plenarsitzungen.

  • 883 neue Corona-Infektionen in Hessen
    (09.11.20 15:50)

Die Zahl der bestätigten Corona-Infektionen in Hessen steigt weiter deutlich an. Binnen eines Tages kamen 883 Fälle hinzu, wie aus Daten des Berliner Robert Koch-Instituts (RKI) von Montag hervorgeht (Stand 00.00). Die Zahl der seit Beginn der Pandemie registrierten Corona-Fälle liegt bei 54.043. Insgesamt 758 Todesfälle werden mittlerweile mit dem Erreger in Verbindung gebracht. Das sind fünf mehr als am Vortag.

  • Biontech veröffentlicht vielversprechende Daten zu Corona-Impfstoff
    (09.11.20 13:05)

Erstmals gibt es zu einem für Europa maßgeblichen Corona-Impfstoff Zwischenergebnisse aus der für eine Zulassung entscheidenden Studienphase. Das Mainzer Unternehmen Biontech und der Pharmakonzern Pfizer teilten am Montag mit, ihr Impfstoff biete einen mehr als 90-prozentigen Schutz vor der Krankheit Covid-19. Schwere Nebenwirkungen seien nicht registriert worden. Biontech und der Pharmariese Pfizer wollten voraussichtlich ab der kommenden Woche die Zulassung bei der US-Arzneimittelbehörde FDA beantragen. Unabhängige Experten zeigten sich beeindruckt. "Ehrlich gesagt ist das die beste Nachricht, die ich seit dem 10. Januar erhalten habe", erklärte der Virologe Florian Krammer von der Icahn School of Medicine in New York.

Der Impfstoff BNT162b2 war von Biontech im Projekt "Lightspeed" (Lichtgeschwindigkeit) seit Mitte Januar entwickelt worden. Die für eine Zulassung entscheidende Phase-3-Studie begann ab Ende Juli in verschiedenen Ländern. Inzwischen haben mehr als 43 500 Menschen mindestens eine der beiden Impfungen bekommen, die im Abstand von drei Wochen verabreicht werden. Ein Impfschutz wird nach Angaben der Hersteller eine Woche nach der zweiten Injektion erreicht.

In der Studie wurden demnach bis Sonntag insgesamt 94 Fälle der Krankheit bestätigt. Die Ergebnisse werden den Angaben zufolge erst dann abschließend ausgewertet, wenn insgesamt 164 Fälle erreicht sind. Zudem werde geprüft, in welchem Maß die Impfung nicht nur vor Covid-19 schützt, sondern auch vor schweren Verläufen der Krankheit. Insgesamt sollen sowohl die Schutzwirkung als auch etwaige Nebenwirkungen über einen Zeitraum von zwei Jahren beobachtet werden.

  • Corona-Kampagne: Bei Erkältungssymptomen Hotline 116117 anrufen
    (09.11.20 12:02
    )

Die Kassenärztliche Vereinigung (KVH) und die Landesregierung rufen die Hessen in der Erkältungszeit dazu auf, wegen der Corona-Pandemie nicht einfach ohne Termin zum ärztlichen Bereitschaftsdienst zu gehen. "Bei Erkältungssymptomen müssen wir derzeit immer auch eine Corona-Infektion in Betracht ziehen", erklärte der KVH-Vorsitzende Frank Dastych am Montag in Wiesbaden. Daher sei es wichtig, die Versorgung von Patienten mit Husten, Schnupfen oder Fieber von der Versorgung anderer Patienten trennen. Um zu erfahren, wann die Patienten in die Bereitschaftsdienstzentralen gehen können, sollten sie vorab die Rufnummer 116117 wählen.

  • Jens Spahn: Bis zu 40 Prozent der Deutschen gehören zur Risiko-Gruppe
    (09.11.20 08:01)

Nach Einschätzung von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn fallen in Deutschland 30 bis 40 Prozent unter die sogenannte Corona-Risikogruppe, gelten also als besonders gefährdet, sich mit dem Coronavirus zu infizieren. ​"Bei uns sind 23 Millionen Deutsche über 60", sagte der CDU-Politiker am Sonntagabend in der "Bild". Zu den über 60-Jährigen kämen laut Spahn außerdem die Menschen, die an Blutdruck, Diabetes und Übergewicht leiden. "Wir sind ein Wohlstandsland mit Zivilisationskrankheiten", daher komme man auf einen so hohen Anteil von Gefährdeten in der Bevölkerung. Spahn warnte deshalb: "Wenn von 20.000 Neuinfizierten an einem Tag etwa zwei Prozent in die Intensivmedizin müssen, dann sind das 400 am Tag. Wenn die intensivmedizinische Behandlung und Begleitung 15 Tage im Schnitt dauert – sind das 6000." Diese Zahl werde Deutschland noch im November erreichen. behauptet Spahn. Für das Gesundheitswesen bedeute dies eine "ziemliche Anspannung".

  • Robert Koch-Institut meldet 883 neue Corona-Infektionen in Hessen 
    (09.11.20 07:26)

Die Zahl der bestätigten Corona-Infektionen in Hessen steigt weiter deutlich an. Binnen eines Tages kamen 883 Fälle hinzu, wie aus Daten des Berliner Robert Koch-Instituts (RKI) von Montag hervorgeht (Stand 00.00). Die Zahl der seit Beginn der Pandemie registrierten Corona-Fälle lag bei 54 043. Insgesamt 758 Todesfälle werden mittlerweile mit dem Erreger in Verbindung gebracht. Das waren fünf mehr als am Vortag.

  • Corona-Bonus für Pflegekräfte in Kliniken
    (06.11.20 16:14)

Pflegekräfte in Krankenhäusern sollen für ihren Einsatz in der Corona-Pandemie einen Bonus bekommen. Die entsprechenden Regelungen seien in der vergangenen Woche in Kraft getreten, teilte das hessische Sozialministerium am Freitag in Wiesbaden mit. «Den Beschäftigten in diesem Bereich, der seit Monaten unter einem besonderen Druck steht, drücken wir auch auf diesem Wege unsere besondere Wertschätzung aus», sagte Sozialminister Kai Klose (Grüne) der Mitteilung zufolge.
Für den Bonus stehen nach Angaben des Ministeriums aus der Liquiditätsreserve des Gesundheitsfonds sowie den privaten Krankenversicherungsunternehmen rund 6,4 Millionen Euro zur Verfügung. Hessen stocke diesen Betrag um die Hälfte auf und stelle weitere rund 3,2 Millionen Euro bereit. Der Bonus wird demnach in Kliniken gezahlt, in denen Covid-19-Patienten behandelt werden. 31 hessische Krankenhäuser könnten ihren Pflegekräften die Prämie zahlen, so das Ministerium.

  • Kommunen erhalten drei Milliarden Euro
    (06.11.20 12:54)

Land und Kommunen haben sich auf Hilfen von mehr als drei Milliarden Euro für die krisengeplagten Städte und Gemeinden geeinigt. Wie Finanz- und Innenministerium am Freitag mitteilten, werden die aus dem Corona-Sondervermögen vorgesehenen Mittel von 2,5 Milliarden Euro um weitere 550 Millionen Euro aus dem Kernhaushalt aufgestockt. Das Geld soll insbesondere Steuerausfälle kompensieren und wird beispielsweise in den kommunalen Finanzausgleich gesteckt. Bis zum Jahr 2024 werde dieser kontinuierlich erhöht. Dafür gebe das Land insgesamt 1,4 Milliarden Euro aus

  • Sportanlagen, Kunst- und Musikschulen dürfen wieder öffnen
    (06.11.20 11:00)

Die Landesregierung hat die Corona-Beschränkungen für Sportanlagen, Kunst- und Musikschulen gelockert. Wie das Innen- und das Kunstministerium gemeinsam mitteilten, dürfen Musik- und Kunstschulen wieder öffnen. Außerdem dürfen Amateur- und Freizeitsportler wieder alleine, zu zweit oder mit den Angehörigen des eigenen Hausstands auf Sportplätzen und in Hallen Sport treiben. Auch Sportarten in der Öffentlichkeit wie Rudern oder Reiten seien unter Beachtung der allgemein geltenden Personengrenze möglich. "Die Hessinnen und Hessen sollen trotz Pandemie die Möglichkeit haben, sich fit zu halten und auch gemeinsam sportlich aktiv zu sein. Wir haben uns dazu auch noch einmal intensiv mit dem Landessportbund beraten", sagte Innen- und Sportminister Peter Beuth (CDU). Der Beschluss orientiere sich an den Regelungen in anderen Bundesländern. Die Lockerungen gelten ab sofort.

  • Maskenpflicht im Freien: Büdingen und Bad Vilbel
    (06.11.20 09:40)

Der Wetteraukreis hat eine Maskenpflicht an belebten Orten in Bad Vilbel und Büdingen erlassen. Sie gilt auf Wunsch der beiden Städte ab Samstag (7. November). In Bad Vilbel betrifft die Maskenpflicht den Marktplatz, Niddaplatz sowie einen Teil der Frankfurter Straße, und zwar montags bis samtags zwischen 8 und 21 Uhr. In Büdingen müssen Menschen, die zwischen 8 und 19 Uhr im Bereich zwischen Bahnhof und Schloss unterwegs sind, eine Maske tragen. Die entsprechende Verfügung des Landkreises gilt bis einschließlich Januar.

  • Intensiv-Stationen haben Maximum der Covid-Intensivfälle des Frühjahrs fast erreicht
    (06.11.20 09:27)

Das DIVI-Intensivregister meldet für den 05. November 243 Corona-Intensivpatienten in hessischen Krankenhäusern. Damit ist das Maximum der COVID-Intensivfälle des Frühjahrs fast erreicht. Reinhard Schaffert, Geschäftsführer des Klinikverbunds Hessen e. V., fürchtet, dass diese Zahl noch deutlich überschritten wird. Der Klinikverbund Hessen e.V. fordert deswegen Sofortmaßnahmen und Maßnahmen für das Jahr 2021.

  • 19 neue Todesfälle, 1 851 Neuinfektionen
    (06.11.20 08:12)

Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldet binnen 24 Stunden 19 neue Todesfälle und 1 851 Neuinfektionen. Frankfurt hat auch weiterhin die höchste Inzidenz (235,3), gefolgt von Offenbach (227,2) und dem Kreis Marburg-Biedenkopf (212,9). Auch für Deutschland meldete einen neuen Höchstwert. Innerhalb 24 Stunden infizierten sich 21.506 Personen mit dem Corona-Virus.

  • Lockdown-Rettungsschirm vorgestellt
    (05.11.20 18:07)

Bei den Novemberhilfen will die Regierung nun "nicht kleckern", wie Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) gesagt hatte. Wann das Geld fließt, ist aber noch offen: Altmaier sprach davon, dass so schnell wie möglich Abschlagszahlungen erfolgen sollten, möglichst bis Ende November 2020. Die Hilfen haben ein Finanzvolumen von voraussichtlich rund 10 Milliarden Euro. Das Geld soll aus dem Topf für die bereits bestehenden Überbrückungshilfen stammen. Antragsberechtigt für die Hilfen sind laut Finanz- und Wirtschaftsministerium direkt von temporären Schließungen betroffene Unternehmen, Selbstständige, Vereine und Einrichtungen. Voraussetzung ist, dass sie auf der Grundlage der Beschlüsse von Bund und Länder vom 28. Oktober den Geschäftsbetrieb einstellen mussten. Hotels zählen als direkt betroffene Unternehmen.Unterstützung bekommen auch indirekt betroffene Firmen - also etwa Lieferanten für Kneipen. Mit der Novemberhilfe werden Zuschüsse pro Woche der Schließungen in Höhe von 75 Prozent des durchschnittlichen wöchentlichen Umsatzes im November 2019 gewährt. Die Anträge sollen in den nächsten Wochen über die bundeseinheitliche IT-Plattform der Überbrückungshilfe gestellt werden.

  • Essen, Trinken, Rauchen im Stadtkern Darmstadt verboten
    (05.11.20 13:24)

Die Stadt Darmstadt hat die Maskenpflicht in der Innenstadt noch einmal verschärft. Dort dürfe die Maske auch zum Essen, Trinken und Rauchen nicht abgenommen werde. Das sollten Menschen dann einfach in den Randbereichen der Innenstadt außerhalb der Fußgängerzone tun, wie der Krisenstab der Stadt am Mittwoch mitteilte. "Viele Personen zeigen sich hier nach wie vor enorm uneinsichtig und gefährden mit diesem Verhalten andere", berichtet demnach die Kommunalpolizei von ihren Kontrollen. In Darmstadt sind die Corona-Infektionszahlen weiter auf hohem Niveau, aktuell weist die Stadt eine Inzidenz von 166,4 auf.

  • Erste Kliniken verschieben OPs
    (05.11.20 12:03)

Angesichts der steigenden Corona-Zahlen in Hessen ist die Situation in den Kliniken zunehmend angespannt. Die Kapazitäten seien momentan noch ausreichend, "aber die Krankenhäuser sehen, was auf sie zukommt", sagte der Geschäftsführende Direktor der Hessischen Krankenhausgesellschaft, Prof. Steffen Gramminger, der Deutschen Presse-Agentur. So schlage sich die Welle mit zwölf bis 14 Tagen Verzögerung in den Kliniken nieder. Erste Krankenhäuser in Hessen würden bereits planbare Operationen verschieben.

  • Corona-Programm für Fastnacht
    (05.11.20 10:16)

Die Wiesbadener Karnevalsvereine haben zusammen mit der Stadt ein Corona-Programm für die anstehende Kampagne entwickelt. Das teilte die Stadt am Donnerstag mit. Demnach wollen Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende (SPD) und der Vorsitzende der Dachorganisation Wiesbadener Karnevalsvereine (DACHO), Simon Rottloff, am 11.11. um 11.11 Uhr symbolisch die Fastnachtsfahne am Rathaus hissen. Anstelle der abgesagten Saalfastnach haben die Karnevalsvereine gemeinsam ein noch nicht näher benanntes Format entwickelt, dass Mitte Februar veröffentlicht werden soll. "Tanzmariechen, Gardegruppen, Showtanzgruppen, Büttenreden und Gesang werden da selbstverständlich mit von der Partie sein", sagte ein DACHO-Sprecher. Für das Fastnachtswochenende soll eine noch nicht näher beschriebene Pop-Up-Fastnachtsmesse in der Innenstadt stattfinden.

  • Studie: Wohl geringes Infektionsrisiko in Kitas
    (05.11.20 08:55)

Bei kleinen Kita-Kindern besteht nach einer Studie der Universität Frankfurt wohl ein vergleichsweise geringes Corona-Ansteckungsrisiko. Bei der «Safe-Kids-Studie» in Zusammenarbeit mit dem hessischen Sozialministerium waren über einen Zeitraum von zwölf Wochen 825 Kinder sowie 372 Mitarbeiterinnen in 50 Kitas in Hessen getestet worden, wie die Universität am Mittwoch mitteilte. Dabei seien nur zwei Probanden positiv getestet worden - in beiden Fällen Erzieherinnen. Zuerst hatte "Die Zeit" darüber berichtet.
Im Untersuchungszeitraum (18. Juni bis 10. September) sei die Rate an Neuinfektionen landesweit allerdings als niedrig einzustufen gewesen, hieß es. Daher seien die Ergebnisse nicht ohne weiteres auf ein Umfeld mit hoher Inzidenz übertragbar. Im Studienzeitraum hätten jedoch auch die hessischen Sommerferien und die Wochen danach gelegen, in denen es reisebedingt zu einem Anstieg der Fallzahlen kam.
"In den zwölf Wochen Beobachtungszeitraum hat sich wohl keines der mehr als 800 untersuchten Kinder infiziert", sagte Studienleiterin Sandra Ciesek der Zeitung. «Die Wahrscheinlichkeit scheint also extrem gering zu sein, dass sich Kinder anstecken.» Überraschend sei dieser Befund insofern, als die meisten Infektionskrankheiten wie Erkältungen oder die saisonale Grippe sich sehr schnell in Kitas und Schulen verbreiteten, erklärte die Direktorin des Instituts für Medizinische Virologie am Universitätsklinikum Frankfurt. "Ausgerechnet bei Sars-CoV-2 scheint das aber nicht so zu sein.» Bei der "Safe-Kids-Studie" hatten die Eltern und Mitarbeiter den Angaben zufolge einmal pro Woche einen Wangen- und einen Analabstrich bei ihren Kindern und sich selbst vorgenommen, um eine Ausscheidung von Sars-CoV-2 nachzuweisen.

  • Robert Koch-Institut registriert 1658 neue Corona-Fälle in Hessen
    (05.11.20 08:21)

Die Zahl der bestätigten Corona-Neuinfektionen in Hessen ist am Donnerstag binnen eines Tages um 1658 gestiegen. Insgesamt lag die Zahl der seit Beginn der Pandemie registrierten Fälle bei 47 477, wie aus Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) in Berlin hervorgeht (Stand 00.00 Uhr). 11 weitere Todesfälle wurden mit Sars-CoV-2 in Verbindung gebracht. Insgesamt starben demnach bislang 710 Menschen. Von Kommunen selbst gemeldete Werte können von den Zahlen des Robert Koch-Instituts abweichen, da sie die Daten mit Zeitverzögerung weitergeben. Zahlen, die die Kommunen selbst nennen, sind in der Regel aktueller als die des RKI oder des hessischen Sozialministeriums.
Nach den Zahlen des Intensivregisters der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin hatten in Hessen am Mittwoch 228 Covid-19-Patienten auf Intensivstationen gelegen (Stand 12.15 Uhr). Das entsprach einer Belegung von 13 Prozent aller Intensivbetten. 124 der Patienten wurden beatmet.

  • Maskenpflicht in Wiesbadener Grundschulen
    (04.11.20 16:47)

In Hessens Landeshauptstadt Wiesbaden müssen Grundschüler wegen der Corona-Pandemie künftig auch im Unterricht eine Maske tragen. Dieser Beschluss gilt von Montag (9. November) an bis zunächst einschließlich dem 27. November, wie die Stadt am Mittwoch mitteilte. Die Grundschulen würden in einem extra Schreiben noch über die Details und Hintergründe der Regelung informiert.

  • Weitere 1221 Corona-Fälle in Hessen
    (04.11.20 15:18)

In Hessen sind binnen eines Tages weitere 1221 Corona-Infektionen nachgewiesen worden. Seit Beginn der Pandemie seien damit 45 819 Fälle registriert worden, teilte das hessische Sozialministerium am Mittwoch mit. Die Zahl der mit dem Virus in Verbindung gebrachten Todesfälle stieg im Vergleich zum Vortag um 16 auf 699 (Stand 0.00 Uhr).
Bei der Zahl der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner in sieben Tagen wiesen alle Kommunen Werte über der als kritisch geltenden Schwelle von 50 auf - mittlerweile auch der Werra-Meißner-Kreis, der in den vergangenen Tagen darunter gelegen hatte. Der Wert betrug dort nun 53,8, an der Spitze stand der Kreis Marburg-Biedenkopf mit 254,7. Die Daten für die einzelnen Kreise listet auch das Robert Koch-Institut (RKI) online auf, die Daten konnten am Mittwoch zeitweise nicht angezeigt werden. Nach den Zahlen des Intensivregisters der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) lagen in Hessen 228 Covid-19-Patienten auf Intensivstationen. Das entspricht demnach einer Belegung von 13 Prozent aller Intensivbetten. 124 der Patienten wurden beatmet (Stand 12.15 Uhr). 

  • Corona-Virus in Frankfurter Gefängnis nachgewiesen
    (04.11.20 13:53)

In einer Frankfurter Justizvollzugsanstalt sind mehrere Bedienstete und Insassen positiv auf das Corona-Virus getestet worden. Insgesamt gelte dies für 28 Personen, 26 Gefangene und zwei Bedienstete, wie das Justizministerium am Mittwoch in Wiesbaden mitteilte. Zunächst sei am Montag ein Gefangener der JVA Frankfurt IV wegen leichter Erkältungssymptome auf Corona getestet worden. Er befinde sich dort seit Ende September im geschlossenen Vollzug. Vorsorglich seien Gefangene und Bedienstete derselben Station getestet worden, die Ergebnisse stammten vom Dienstagabend. Weitere stünden noch aus. Insgesamt sollen 140 Personen getestet werden. Schwere Symptome von Covid-19 seien bisher nicht festgestellt worden.

  • Flughafenbetreiber Fraport tief in der Verlustzone
    (04.11.20 7:36)

Der Einbruch des Passagierverkehrs in der Corona-Krise und der geplante Stellenabbau haben den Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport im Sommer noch tiefer in die roten Zahlen gerissen als befürchtet. Unter dem Strich stand im dritten Quartal ein Verlust von 304 Millionen Euro nach einem Gewinn von 222 Millionen Euro ein Jahr zuvor, wie das im MDax gelistete Unternehmen am Mittwoch in Frankfurt mitteilte.

  • Quarantäne-Verweigerer löst Polizeieinsatz aus
    (03.11.20 16:21)

Ein Mann hat im Wetteraukreis trotz Quarantäne-Anweisung sein Haus verlassen und damit einen Polizeieinsatz ausgelöst. Er habe zwei Beamte leicht verletzt, teilte die Polizei in Friedberg am Dienstag mit. Er habe sie geschlagen, getreten, bespuckt und beleidigt. Am Montagmittag habe der alkoholisierte 31-Jährige seine Wohnung in Büdingen verlassen und mit seinem Auto davon fahren wollen. Die alarmierten Polizisten wollten ihn daran hindern, daraufhin habe er sie angegriffen. Der Mann wurde wegen seines alkoholisierten Zustands mit dem Rettungswagen in eine Klinik gebracht. Ob er mit dem Coronavirus infiziert ist, teilte die Polizei nicht mit. 

  • Auch Darmstadt sagt Weihnachtsmarkt ab
    (03.11.20 15:43)

Auch der Weihnachtsmarkt in Darmstadt ist für dieses Jahr wegen der Corona-Pandemie abgesagt worden. "Wir haben uns die Entscheidung nicht leicht gemacht und bis zuletzt geprüft, ob es Möglichkeiten zur Durchführung gibt", sagte der Oberbürgermeister Jochen Partsch (Grüne). Dies sei jedoch nicht realistisch und verantwortbar. Für eine Adventsstimmung in der Stadt sollen unter anderem Weihnachtsbeleuchtung und -bäume sorgen. Wegen der steigenden Corona-Infektionszahlen wurden bereits reihenweise Weihnachtsmärkte abgesagt, darunter in Wiesbaden, Kassel und Frankfurt.

  • Viele Infizierte in Frankfurter Altenheim - Weitere Tests geplant
    (03.11.20 12:06)

Nach einer hohen Zahl von Coronainfektionen und vier Todesfällen in einer Frankfurter Altenpflegeeinrichtung sollen am Mittwoch erneut alle Bewohnerinnen und Bewohner getestet werden. «Das dient eher der Kontrolle. Ab jetzt rechnen wir nicht mehr mit steigenden Zahlen», sagte ein Sprecher des Frankfurter Kreisverbands der Arbeiterwohlfahrt (Awo) am Dienstag. Er geht davon aus, dass frühestens am Freitag alle Ergebnisse vorliegen.

  • 1219 neue Corona-Fälle in Hessen
    (03.11.20 7:46)

Die Zahl der bestätigten Corona-Neuinfektionen in Hessen ist binnen eines Tages um 1219 gestiegen. Insgesamt lag die Zahl der seit Beginn der Pandemie registrierten Fälle bei 44 598, wie am Dienstag aus Zahlen des Robert Koch-Instituts (RKI) in Berlin hervorgeht (Stand 00.00). 20 weitere Todesfälle wurden mit Sars-CoV-2 in Verbindung gebracht. Insgesamt starben demnach bislang 683 Menschen. Bei der Zahl der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner in sieben Tagen wiesen am Dienstag fast alle Kommunen Werte über der als kritisch geltenden Schwelle von 50 auf. Darunter lag laut RKI der Werra-Meißner-Kreis mit 46,7.

  • Organspende trotz Corona-Pandemie stabil
    (03.11.20 4:00)

Trotz Corona-Pandemie hat es in Deutschland bisher keinen Einbruch bei den Organspenden gegeben. «Im Gegensatz zu vielen Nachbarländern sind wir sehr gut durch die erste Welle gekommen», sagte der Medizinische Vorstand der Deutschen Stiftung Organtransplantation (DSO), Axel Rahmel, der Deutschen Presse-Agentur. Ob das auch für die zweite Welle gilt, hänge vor allem von den Intensiv-Kapazitäten ab.

Bis Ende Oktober gab es laut DSO in Deutschland 793 postmortale Organspender - das waren 2,3 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. «Das sind stabile Zahlen, mit denen wir ganz gut dastehen», sagte Rahmel. «In vielen Ländern gab es einen dramatischen Einbruch.» In Spanien etwa seien die Spenderzahlen während der ersten Welle um rund 70 Prozent zurückgegangen. Wegen der vielen Covid-19-Fälle und überlasteter Intensivstationen hätten Mediziner einfach keine Kapazitäten für dieses «herausfordernde Thema» gehabt.

  • RMV mit vollständigem Fahrtenangebot im November
    (02.11.20 17:24)

Während des Teil-Lockdowns im November hält der Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) an seinem kompletten Fahrtenangebot im Regionalverkehr fest. "Wir setzen alles daran, den Wünschen unserer Fahrgäste nachzukommen und eine Fahrt mit so viel Abstand wie möglich zu bieten", sagte RMV-Geschäftsführer Knut Ringat am Montag. "Für uns sind ein dichter Takt und lange Züge Teil der Daseinsvorsorge - auch bei weniger Fahrgästen." Um volle Busse und Bahnen zu meiden, verwies Ringat auf die RMV-Auslastungsprognose. Diese bietet online Informationen zum geschätzten Fahrgastaufkommen. "So sorgen wir dafür, dass alle, die nicht zu Hause bleiben können, mit einem guten Gefühl in Bus und Bahn einsteigen können."

  • Merkel: Einschränkungen können «ein Wellenbrecher» sein
    (02.11.20 13:02)

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat an alle Bürgerinnen und Bürger Deutschlands appelliert, die nun greifenden Kontaktbeschränkungen gegen die Corona-Pandemie zu befolgen. «Ob diese große gemeinsame Kraftanstrengung etwas bringt im Monat November, das hängt nicht nur von den Regeln ab, sondern auch davon, ob diese Regeln befolgt werden», sagte Merkel am Montag vor Journalisten in Berlin. Jede und jeder habe es in der Hand, ob es einen Wendepunkt in der Pandemie gebe.

  • Minister Al-Wazir und Dorn: Keine Alternativen zu Teil-Lockdown
    (02.11.20 12:19)

In einer gemeinsamen Mitteilung haben Hessens Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir (Grüne) und Kulturministerin Angela Dorn (Grüne) den Teil-Lockdown begründet. «Die Infektionszahlen steigen seit Wochen an. Wir haben diesen Trend bis heute nicht stoppen können», erklärten sie am Montag. Das lasse nur einen Schluss zu: Man müsse die Kontakte wieder massiv reduzieren. Es gebe keinen anderen Weg, um die Verbreitung des Virus einzudämmen.

  • RKI meldet 1307 neue Corona-Infektionen in Hessen
    (02.11.20 7:46)

Die Zahl der gemeldeten Infektionen mit dem Coronavirus ist in Hessen am Montag im Vergleich zum Vortag um 1307 gestiegen. Damit erhöhte sich die Zahl der seit Beginn der Pandemie erfassten Fälle auf 43 379, wie aus Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) hervorgeht (Stand 00.00 Uhr). Neun weitere Todesfälle wurden mit dem Virus in Verbindung gebracht, die Gesamtzahl seit Beginn der Pandemie liegt in Hessen nun bei 663.

Zur Zahl der Covid-19-Patienten auf Intensivstation lagen am Montag zunächst keine neuen Zahlen vor. Am Sonntag waren laut Intensivregister der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) in Hessen 194 Covid-19-Patienten auf Intensivstationen, das entspricht einer Belegung von elf Prozent aller Intensivbetten. 102 Patienten wurden demnach beatmet (Stand Sonntag 12.15 Uhr).

Wegen der rasant steigenden Infektionszahlen in der Corona-Pandemie gelten von diesem Montag an neue verschärfte Regeln für die Bevölkerung in Hessen. Dazu zählen deutliche Kontaktbeschränkungen für die Menschen in der Öffentlichkeit und eine weitgehende Schließung von Freizeiteinrichtungen wie Theater, Opern oder Konzerthäuser. Auch Restaurants müssen nach der neuen Verordnung der schwarz-grünen Landesregierung schließen und dürfen nur noch Speisen liefern oder zum Abholen anbieten. Sportvereine müssen ebenfalls pausieren, Schwimm- und Spaßbäder dürfen nicht öffnen. Einzelhandel, Schulen und Kitas sollen dagegen grundsätzlich geöffnet bleiben.

  • Weitere Weihnachtsmärkte abgesagt
    (30.10.20 16:02)

Nun ist auch in Wiesbaden die Entscheidung gefallen: Der Weihnachtsmarkt findet in diesem Jahr nicht statt. Das teilte die Stadt Wiesbaden mit. Der Verwaltungsstab habe in seiner heutigen Sitzung beschlossen, den Sternschnuppenmarkt wegen der aktuellen Corona-Lage abzusagen. "Die Entscheidung ist uns sehr schwer gefallen. Aber unter den gegebenen Umständen ist es nicht möglich und verantwortbar, den Sternschnuppenmarkt durchzuführen", bedauert Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende.

  • Wieder Heim-Unterricht für viele hessische Schüler
    (30.10.20 15:58)

Rückkehr zum Homeschooling: Wegen der steigenden Corona-Infektionszahlen werden zahlreiche Schüler bei uns in Hessen ab nächster Woche wieder zu Hause unterrichtet. Im Landkreis Kassel etwa soll es für die höheren Jahrgänge wieder einen Wechsel von Präsenz- und Distanzunterricht geben, sagte ein Sprecher. Auch in Gießen kehren laut Schulamt viele Schulen wieder zu einem Schichtmodell beim Unterricht zurück.

  • Klinken schicken Patienten weiter
    (30.10.20 14:08)

Mit der Region Gießen und Mittelhessen befindet sich seit Freitag der dritte von sechs Krankenhaus-Bezirken in Hessen in der zweiten Stufe des Warnsystems. Wegen der steigenden Auslastung durch Covid-19-Patienten ist auch dort die Situation in den Kliniken angespannt, wie das Sozialministerium in Wiesbaden mitteilte. Die Krankenhäuser müssen jetzt weitere Intensivbetten bereitstellen und dürfen außerdem Patienten, bei denen dies medizinisch vertretbar ist, in Kliniken anderer Bezirke in West-, Ost- und Nordhessen weiterschicken. Zuvor war diese Warnstufe bereits für die Bezirke Frankfurt-Offenbach sowie Darmstadt-Südhessen ausgerufen worden.

  • Neues Corona-Testcenter in Fulda
    (30.10.20 11:01)

In Fulda hat heute ein neues Corona-Testcenter eröffnet. Das berichtet das Deutsche Rote Kreuz. Die Vergabe für einen Termin in der Einrichtung im Stadtteil Neuenberg (St.-Laurentius-Straße 4) erfolgt online. Der Nasen-Rachen-Abstrich wird dann in einem zugeteilten Zeitfenster vorgenommen. Die Untersuchung der Proben findet danach im Labor des Klinikums Fulda statt. Nach rund 24 Stunden soll das Ergebnis vorliegen. Kosten: 94 Euro pro Person. Unabhängig davon biete das DRK auch an, sogenannte PCR-Tests in Unternehmen durchzuführen - mit mobilen Testaktionen.

  • Flixbus stellt Betrieb im November vorübergehend ein 
    (30.10.20 09:51)

Der Fernreise-Anbieter Flixbus stellt aufgrund der neuen Corona-Kontaktbeschränkungen seinen Betrieb vorübergehend ein. Der Mitgründer und Geschäftsführer von FlixMobility, André Schwämmlein, verwies in der "Welt am Sonntag" auf die von der Politik gewünschten Reiseeinschränkungen. "Deswegen fahren wir unseren Bus- und Zugbetrieb jetzt im November auch komplett runter in der Hoffnung, an Weihnachten mit Flixbus für unsere Kunden im Einsatz sein zu können. Flixtrain macht vorübergehend Winterpause." Wenn Kanzlerin Angela Merkel (CDU) darum bitte, "nicht zu reisen, hat das natürlich Einfluss auf die Nachfrage", sagte Schwämmlein.

  • Neuer Höchstwert: 18 681 Corona-Neuinfektionen in Deutschland 
    (30.10.20 09:37)

Die Zahl der registrierten Corona-Neuinfektionen in Deutschland hat mit 18 681 Fällen binnen eines Tages einen neuen Höchstwert erreicht. Dies geht aus Angaben des Robert Koch-Instituts hervor. Der bisherige Rekordwert vom Vortag lag bei 16 774 Fällen. Am Freitag vor einer Woche hatten die Gesundheitsämter dem RKI 11 242 Neuinfektionen gemeldet.

  • RKI-Daten: 7-Tage-Inzidenz nun bundesweit über 100
    (30.10.20 09:07)

Die Zahl erfasster Corona-Infektionen je 100 000 Einwohner lag in den vergangenen sieben Tagen erstmals bundesweit über 100. Die 7-Tage-Inzidenz liege Stand 00.00 Uhr bei 104,9, teilte das Robert Koch-Institut (RKI) mit. Tags zuvor hatte sie bei bundesweit 99,0 gelegen, vor vier Wochen (2.10.) noch bei 15,3. Eine hohe 7-Tage-Inzidenz zeigt an, dass sich viele Menschen mit dem Virus infiziert haben.

  • Noch keine Ausgangssperre für Hessen
    (29.10.20 18:00)

Auf einer Pressekonferenz hat Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) am Donnerstag die Beschlüsse des hessischen Corona-Kabinetts erläutert. Er könne den Frust vieler Menschen verstehen, sagte Bouffier: "Diese Corona-Pandemie ist eine Zumutung." Ziel sei es jedoch, einen nationalen Gesundheitsnotstand zu vermeiden. "Andere Länder haben Ausgangssperren, das wollen wir verhindern", sagte Bouffier.

  • Mehrere Landkreise führen Maskenpflicht für Schüler ein
    (29.10.20 17:10)

Maskenpflicht für Schüler im Unterricht schon ab sechs Jahren - das gilt ab heute unter anderem im Landkreis Fulda. Dazu wird dort der Sportunterricht komplett untersagt, mit Ausnahme für Leistungs- oder Prüfungskurse. Maskenpflicht für Schüler und Lehrer im Unterricht gilt ab sofort auch in der Stadt und im Landkreis Kassel. Hier allerdings erst ab Klasse 5. Im Landkreis Darmstadt-Dieburg und der Stadt Darmstadt gibt's die Maskenpflicht für Schüler schon länger. Ab Samstag sollen hier auch die Lehrer Maske tragen.

  • Startverschiebung für Terminal 3 am Flughafen Frankfurt
    (29.10.20 16:03)

Der Frankfurter Flughafen nimmt sein drittes Passagier-Terminal frühestens im Jahr 2025 in Betrieb. Wegen der Corona-Krise bestehe seitens der Kunden keine frühere Nachfrage, sagte ein Sprecher des Betreibers Fraport. Die Bauarbeiten für das rund vier Milliarden Euro teure Projekt werden zwar fortgesetzt, könnten aber teilweise aus Kostengründen gestreckt werden. Zuerst hatte die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" berichtet. Von der Verschiebung des Termins für die Inbetriebnahme auf das Jahr 2025 ist auch der weit fortgeschrittene Flugsteig G betroffen, der vor allem für Billigfluggesellschaften vorgesehen ist. Er sollte eigentlich schon zum Jahresende 2021 zur Verfügung stehen. Dieser Teilabschnitt könne bei einem früherem Bedarf innerhalb von zwölf Monaten startklar gemacht werden, sagte der Fraport-Sprecher.

  • Schilderwald in Kassel zur Maskenpflicht
    (29.10.20 15:40)

Seit Donnerstagmorgen hängen Mitarbeiter der Stadt Kassel hunderte Schilder im Stadtgebiet auf. Die Schilder sollen auf die Maskenpflicht an Öffentlichen Bereiche Hinweisen. Die Schilder wurden am Bebelplatz, Rudolphsplatz, Königsplatz sowie auf der Friedrich-Ebert-Straße, Schillerstraße und Hoffmann-von-Fallersleben-Straße auf gehangen.

  • Intensivmediziner befürchten dramatische Lage
    (29.10.20 10:15)

Mediziner befürchten in wenigen Wochen eine dramatische Lage auf Deutschlands Intensivstationen. "Es ist jetzt schon nachweislich schlimmer als im Frühjahr", sagt Uwe Janssens, Präsident der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI). "In 14 Tagen haben wir die schweren Krankheitsfälle und unsere großen Zentren kommen unter Maximalbelastung." Hauptproblem sei das Personal, das sich durch die stark steigenden Infektionszahlen deutlich häufiger anstecke als im März oder April. "Wir haben mehr Betten und mehr Beatmungsgeräte als zu Beginn der Pandemie. Aber wir haben nicht eine müde Maus mehr beim Personal", sagte Janssens. Von den Infizierten müssten etwa fünf Prozent im Krankenhaus behandelt werden, zwei Prozent auf der Intensivstation, ergänzte Stefan Kluge, Leiter der Intensivmedizin am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf. Über 70-Jährige hätten ein Todesrisiko von über 50 Prozent.

  • Fast 1.700 neue Infektionen in Hessen 
    (29.10.20 08:35)

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat fast 1.700 neue Infektionen mit dem Coronavirus in Hessen binnen eines Tages registriert. Acht Menschen seien binnen eines Tages im Zusammenhang mit dem Virus in Hessen gestorben. Damit stieg die Zahl der Todesopfer auf 637. Der Landkreis Marburg-Biedenkopf (238) und die Städte Offenbach (234) und Frankfurt (219) liegen über dem Inzidenz-Wert von 200. Der Wert misst die Zahl der Infektionen pro 100 000 Einwohner binnen sieben Tagen. Nach dem Intensivregister der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin lagen zuletzt in Hessen 156 Covid-19-Patienten auf Intensivstationen. 87 Patienten wurden demnach beatmet.Von Kommunen selbst gemeldete Zahlen können von den Zahlen des RKI abweichen, da sie die Daten mit Zeitverzögerung weitergeben. Zahlen, die die Kommunen selbst nennen, sind in der Regel aktueller als die des RKI oder des hessischen Sozialministeriums.

  • SPD-Fraktion fordert wegen neuer Corona-Regeln Landtagssondersitzung
    (28.10.20 17:35)

Die oppositionelle SPD-Fraktion fordert wegen der massiven Verschärfung der Corona-Regeln eine Sondersitzung des hessischen Landtags. Angesichts der Tragweite der Bund-Länder-Beschlüsse sei es "eine demokratische Selbstverständlichkeit", die verschärften Infektionsschutzmaßnahmen dem Parlament vorzulegen, twitterte die Fraktionsvorsitzende der Sozialdemokraten, Nancy Faeser. Die SPD-Fraktion werde deswegen eine Sondersitzung des Wiesbadener Landtags beantragen.

  • Quarantäne für Flüchtlingseinrichtung in Büdingen 
    (28.10.20 15:42)

Nach drei bestätigten Corona-Infektionen ist die Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge in Büdingen unter Quarantäne gestellt worden. Betroffen von der Maßnahme sind 600 Bewohner, wie der Wetteraukreis am Mittwoch in Friedberg mitteilte. Die positiven Tests betrafen einem Sprecher zufolge drei Bewohner. Solange die Dimension nicht abgeschätzt werden könne, müsse verhindert werden, «dass hier Menschen ein und aus gehen und die Gefahr bestehe, dass das Virus weiter verbreitet» werde, teilte der Kreis weiter mit. Im Wetteraukreis sind in den vergangenen sieben Tagen 76,9 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner registriert worden. 

  • Bouffier berät mit Länderchefs und Kanzlerin über Corona-Pandemie
    (28.10.20. 08:32)

Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) berät am Mittwoch mit den anderen Länderchefs und Kanzlerin Angela Merkel (CDU) über weitere Einschränkungen wegen der zuletzt stark steigenden Corona-Infektionszahlen. Bei der Videokonferenz von Bund und Ländern wird es unter anderem um die Fragen gehen, wie zwischenmenschliche Kontakte weiter eingeschränkt werden können, um die rasante Ausbreitung einzudämmen, so die Deutsche Presseagentur. Es gebe auch Forderungen nach einem einheitlicheren Vorgehen der Länder.

  • Gerichtshof weist Beschwerde von Schüler gegen Maskenpflicht zurück
    (27.10.20. 17:20)

Der Hessische Verwaltungsgerichtshof hat die Maskenpflicht für Schüler ab der 5. Jahrgangsstufe in Wiesbaden bestätigt. Er wies am Dienstag die Beschwerde eines Schülers dagegen ab. Es bestehe eine infektionsschutzrechtliche Gefahrenlage, entschieden die Kasseler Richter. Die Anordnung stelle eine Schutzmaßnahme dar, die die Verbreitung von Covid-19 verhindern solle. Die Stadt habe dabei das ihr eingeräumte Handlungsermessen fehlerfrei ausgeübt. Der Beschluss des Hessischen Verwaltungsgerichtshofs ist unanfechtbar. Der Schüler hatte sich gegen eine Allgemeinverfügungen der Landeshauptstadt Wiesbaden gewehrt. Diese hatte das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung für Schüler ab der 5. Jahrgangsstufe bis zum 1. November angeordnet. Der Kläger hatte argumentiert, durch diese Pflicht massiv beeinträchtigt zu sein. Doch in den Augen der Richter ist das Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung verhältnismäßig.

  • Offenbach verzeichnet Sieben-Tage-Inzidenz von mehr als 200
    (27.10.2020 13:17) 

In Offenbach steigt die Zahl der Corona-Infektionen weiter an. Erstmals wurden mehr als 200 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner binnen sieben Tagen registriert. Die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz stieg am Dienstag auf 205,7, wie die Stadt mitteilte. Die Zahl der Menschen, die wegen der vom Coronavirus ausgelösten Krankheit Covid-19 im Krankenhaus behandelt werden müssen, liege derzeit bei 13. Ihr Zustand sei überwiegend stabil. Aktuell seien im Stadtgebiet 382 Menschen mit dem Coronavirus infiziert.
Die Stadt hat wegen der steigenden Infektionszahlen zahlreiche Einschränkungen erlassen. So dürfen sich etwa nur noch maximal drei Menschen aus verschiedenen Haushalten im öffentlichen Raum treffen, oder Menschen aus zwei Haushalten. In den weiterführenden Schulen gilt auch während des Unterrichts eine Maskenpflicht. Für private Feiern und beim Sport gelten ebenfalls Einschränkungen. Die Stadt rät dringend davon ab, dass Kinder in diesem Jahr an Halloween von Haustür zu Haustür ziehen, um Süßigkeiten einzusammeln. Auch die Martinsumzüge sollten nur dann stattfinden, wenn die Teilnehmer Masken tragen. Auf das Singen sollte wegen der Ansteckungsgefahr besser verzichtet werden. Grundsätzlich seien derzeit Umzüge mit bis zu 100 Teilnehmern möglich.

  • RKI meldet 1349 neue Corona-Infektionen in Hessen
    (27.10.20 07:55)

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat sechs neue Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus in Hessen registriert. Damit steigt die Zahl der gestorbenen Menschen auf insgesamt 617, wie das RKI am Dienstag mitteilte. Binnen eines Tages infizierten sich demnach 1349 Menschen mit dem Virus. Seit Beginn der Pandemie wurden nach Angaben des Instituts 34 200 Corona-Fälle in Hessen bestätigt. Nach dem Intensivregister der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin lagen zuletzt in Hessen 137 Covid-19-Patienten auf Intensivstationen. 58 Patienten wurden demnach beatmet.

  • Frankfurt will Hilfe der Bundespolizei bei Corona-Kontrollen
    (26.10.20 17:34)

Frankfurt will bei Corona-Kontrollen auf die Hilfe der Bundespolizei zugreifen. Die Stadt hat nach eigenen Angaben beim hessischen Innenministerium entsprechende Unterstützung angefordert. "Unsere Stadtpolizisten leisten in der derzeitigen Situation hervorragende Arbeit. Aber sie brauchen Hilfe. Nur so können wir eine Kontrolldichte herstellen, die Maskenverweigerer abschreckt und verhindert, dass Sperrstunde und Alkoholverbote übergangen werden", sagte Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) am Montag. Frankfurt ist die Stadt in Hessen mit der höchsten Zahl der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner in sieben Tagen. Die Kennziffer lag dort am Montag bei 199,6.

  • Land verteilt weitere Schutzausrüstung an Krankenhäuser und Heime
    (26.10.20 16:21)

Hessen verteilt seit dieser Woche zusätzliche Corona-Schutzausrüstung an Gesundheitseinrichtungen. Wie das Sozialministerium am Montag in Wiesbaden mitteilte, sollen mehr als 17 Millionen Masken und rund fünf Millionen Schutzhandschuhe an Krankenhäuser, Altenpflegeheime, den Rettungsdienst sowie Einrichtungen der Jugend-, Drogen- und Wohnsitzlosenhilfe gehen. "Zusätzlich errichten wir eine Notfallreserve bei den örtlichen Gesundheitsämtern", erklärte das Ministerium. Die Ämter würden mit einem vollen Sortiment an Schutzanzügen, -brillen, -handschuhen und Masken ausgestattet, damit sie bei Notfällen schnell reagieren könnten. Bereits am 19. Oktober seien die Krankenhäuser angewiesen worden, insgesamt 607 Intensivbetten und 1226 Normalbetten für die Versorgung von Covid-19-Patienten bereitzuhalten, wie das Ministerium erläuterte. Weitere Maßnahmen, wie etwa die Verfügbarmachung zusätzlicher Kapazitäten in den Krankenhäusern, würden derzeit vorbereitet.

  • Wiesbaden wird strenger: Höchstgrenze 50 Teilnehmer
    (26.10.20 16:04)

Wegen steigender Corona-Infektionszahlen zieht nun auch Wiesbaden andere Saiten auf. Der Verwaltungsstab der Landeshauptstadt beschloss am Montag weitere Schutzmaßnahmen. Sie gelten ab diesem Donnerstag (29. Oktober) bis vorerst 15. November. Die Sieben-Tages-Inzidenz in der Landeshauptstadt lag am Montag bei 120,2 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner. Im öffentlichen Raum dürfen sich nur noch fünf Personen oder Angehörige aus zwei Hausständen gemeinsam aufhalten. Bei privaten Feiern zum Beispiel in Gaststätten dürfen maximal zehn Personen zusammenkommen. Für Zusammenkünfte in Privaträumen bleibt es bei einer Empfehlung: höchstens zehn Personen aus höchstens zwei Haushalten. "Zusammenkünfte und Veranstaltungen sowie Kulturangebote wie Theater, Opern, Konzerte, Kinos und vergleichbare Veranstaltungen mit mehr als 50 Personen sind fortan untersagt", teilte die Stadt mit. Die Begrenzung auf 50 Personen gilt auch für Gottesdienste, Trauerfeiern, Führungen sowie Zuschauende bei Sportveranstaltungen. Die Pflicht zur Bedeckung von Mund und Nase wird ebenfalls ausgeweitet. Sie gilt nun auch für Gottesdienste, Theater, "Vergnügungsstätten" und öffentliche Einrichtungen.

  • Landesärztekammerpräsident: Alle müssen mitmachen
    (26.10.20 14:34)

Der Präsident der Landesärztekammer Hessen, Edgar Pinkowski, hat erneut zu Beachtung der Corona-Schutzmaßnahmen aufgerufen: "Neben dem Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes kommt es weiterhin darauf an, Abstand zu halten, zu lüften, die Hände regelmäßig zu waschen und Menschenansammlungen zu meiden", sagt Pinkowski am Montag. "Nur wenn alle mitmachen und sich ihrer Verantwortung für sich und andere bewusst sind, können wir diese Pandemie bewältigen." Das deutsche Gesundheitswesen sei nach wie vor gut aufgestellt. Man müsse allerdings beobachten, wie sich die Anzahl der schweren Krankheitsverläufe bei Covid-19 entwickle

  • RKI meldet 625 neue Corona-Infektionen in Hessen
    (26.10.20 09:33)

In Hessen haben sich laut Robert Koch-Institut (RKI) mindestens 625 Menschen neu mit dem Coronavirus infiziert. Damit wurden seit Beginn der Pandemie 32 852 Menschen in dem Bundesland positiv getestet, wie das RKI am Montag mitteilte (Stand 0.00 Uhr). Die Zahl der Todesfälle, die mit Covid-19 in Verbindung gebracht werden, nahm um zwei auf 611 zu. Nach dem Intensivregister der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin lagen am Montag in Hessen 130 Covid-19-Patienten auf Intensivstationen (Stand 09.00 Uhr). 57 Patienten wurden demnach beatmet.

  • Nur noch ein Landkreis unter kritischem Wert
    (26.10.20 07:10)

Fast ganz Hessen überschreitet mittlerweile den Grenzwert von 50 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen - nur der Werra-Meißner-Kreis liegt noch darunter. Das zeigen Daten des Robert-Koch-Instituts.

  • 12 Kommunen überschreiten höchste Warnstufe
    (23.10.20 17:04)

Knapp die Hälfte der Landkreise und kreisfreien Städte in Hessen hat am Freitag die höchste Corona-Warnstufe der Landesregierung erreicht. Die Marke von 75 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner binnen sieben Tagen (Inzidenz) überschritten 12 der 26 Kommunen, wie aus Zahlen des hessischen Sozialministeriums hervorgeht. Allerdings kann die aktuelle Gesamtzahl für Hessen noch höher liegen. Wegen einer technischen Störung am RKI ist es am Donnerstag zeitweise zu Datenlücken bei der Übermittlung von Infektionszahlen aus den Bundesländern gekommen. So sind die Stadt Wiesbaden und der Landkreis Gießen am Freitag mit keiner Veränderung bei der Zahl der Neuinfektionen aufgelistet.

  • Rund 1600 Masken-Verstöße in Frankfurt
    (23.10.20 16:23)

In den vergangenen zwei Wochen hat die Stadtpolizei in Frankfurt rund 1.600 Masken-Verstöße bei mehr als 11.000 Kontrollen festgestellt, wie Ordnungsdezernent Markus Frank (CDU) am Freitag mitteilte. Die müsse besser werden, so Frank, auch um einen zweiten Lockdown, der für die Frankfurter Wirtschaft "eine Katastrophe" sei, zu vermeiden. Kontrollen wurden in diesem Zeitraum auch in der Gastronomie durchgeführt - insgesamt 17.000. Dabei lagen die Verstöße nur bei 1,8 Prozent. Laut Frank ein vorbildliches Ergebnis.

  • Neues Covid-19 Testzentrum in Marburg eröffnet
    (23.10.20 15:14)

In Marburg wird ein neues Covid-19-Testzentrum eröffnet. Auf dem Messeplatz am Afföller betreibt die Kassenärztliche Vereinigung (KV) ab kommendem Montag einen Drive-in für Corona-Patienten. Das bisherige Testzentrum sei nicht winterfest gewesen, teilte die KV mit.

  • Zu wenig Pflegekräfte auf Intensivstationen
    (23.10.20 13:54)

Zu wenige Pflegekräfte sind der Engpass bei der Betreuung schwer betroffener Covid-19-Patienten - Hessens Sozialminister Kai Klose (Grüne) hat deswegen nun Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) um Hilfe gebeten. Konkret geht es um eine Bundesregelung namens Pflegepersonaluntergrenzenverordnung. Zuvor hatte die «Frankfurter Allgemeine Zeitung» (FAZ/Freitag) darüber berichtet. Die Verordnung legt fest, wie viel Personal in bestimmten Klinikbereichen mindestens vorgehalten werden muss. Können die Vorgaben nicht eingehalten werden, darf das Krankenhaus keine neuen Patienten aufnehmen. In der ersten Phase der Corona-Pandemie wurde die Verordnung ausgesetzt. Als sich die Lage im Sommer entspannte, wurde die Verordnung wieder in Kraft gesetzt. Dieser Schritt müsse «aufgrund der in den letzten Tagen zu beobachtenden erheblichen Dynamik des Infektionsgeschehens nach meiner Überzeugung dringend überdacht werden», schrieb Klose am Montag an Spahn.

  • Werra-Meißner-Kreis verschärft Corona-Regeln
    (23.10.20 12:50)

Der Werra-Meißner-Kreis hat an diesem Freitag zum ersten Mal einen Inzidenzwert über 35 erreicht. Wie der Kreis mitteilte, liegt die Inzidenz nun bei 36, weswegen die Corona-Regeln verschärft werden müssten. Zum einen gibt es nun ab dem Sonntag eine Sperrzeit für die Gastronomie, die um 23 Uhr beginnt. Diese Verfügung gilt zunächst bis zum 7. November. Zudem werden Feiern und weitere Zusammenkünfte ebenfalls ab dem Sonntag beschränkt. Private Zusammenkünfte wie Hochzeiten oder Geburtstage sind nur noch mit höchstens 25 Personen gestattet. Bei Feierlichkeiten im privaten Räumen empfiehlt der Kreis zudem dringend, die Teilnehmerzahl auf 15 Personen zu beschränken. Zu Veranstaltungen wie Konzerten oder Theater-Vorführungen dürfen nur noch 150 Teilnehmer erscheinen - wenn die zuständige Behörde nicht eine höhere Zahl genehmigt. Auch im Sport gelten weitere Beschränkungen. Für Training oder Wettkämpfe in geschlossenen Räumen gilt eine Obergrenze von 50 Zuschauern, im Freien von 150. All diese Regelungen gelten ebenfalls zunächst bis zum 7. November

  • Kassel: Ausbrüche in Heimen
    (23.10.20 11:00)

Corona-Ausbrüche in Altenheimen sorgen derzeit für steigende Infektionszahlen im Kreis Kassel, der bei der 7-Tage-Inzidenz bei über 50 liegt. Allein im Naumburger Alten- und Pflegeheim Hahn hat es laut Landkreis über 50 Corona-Fälle gegeben. Auch im Alten- und Pflegeheim Schloß Beberbeck in Hofgeismar gibt es mehrere Fälle. Wie das Virus in die Heime gekommen ist, ist unklar. 

  • Frankfurter Gesundheitsamt verfolgt nicht alle Kontakte
    (23.10.20 10:47)

Das Frankfurter Gesundheitsamt kann angesichts der Vielzahl der Fälle nicht mehr jede Infektionskette nachvollziehen. "Jedem Fall genau nachzugehen, das gelingt nicht mehr", sagte Leiter Gottschalk. In Frankfurt kämen derzeit zwischen 100 und 200 Fälle pro Tag dazu. "Eine solche Fülle kann man nicht mehr im Detail abarbeiten." Das Frankfurter Gesundheitsamt wird von der Bundeswehr unterstützt. 60 Soldaten helfen bei der Nachverfolgung. Dafür sei man dankbar, sagte Gottschalk, es reiche aber nicht aus. Die Mitarbeiter müssten inzwischen die Fälle priorisieren. Genauer nachzufragen lohne sich beispielsweise bei Infizierten, die enge Kontakte mit Risikogruppen haben - anders als bei einem Ausbruch in einer jungen Familie.

  • Groß-Gerau schränkt Kontakte weiter ein
    (23.10.20 10:12)

Im Kreis Groß-Gerau gilt ab heute eine weitere Kontaktbegrenzung. Maximal fünf Menschen oder zwei Haushalte dürfen sich in der Öffentlichkeit treffen. "Aufgrund der derzeit hohen Infektionszahlen ist es bei einer Inzidenz von weit über 75 unumgänglich, auch die sozialen Kontakte weiter einzuschränken", begründeten Landrat Thomas Will (SPD) und der Erste Kreisbeigeordnete Walter Astheimer (Grüne) diese Entscheidung. Private Kontakte seien die häufigste Infektionsquelle. Am Freitag lag die Inzidenz bei 122,2.Außerdem gilt in Groß-Gerau eine Maskenpflicht bei öffentlichen Veranstaltungen, in öffentlichen Einrichtungen und Glaubensgemeinschaften. Private Feiern sind auf zehn Menschen begrenzt. Zwischen 23 und 6 Uhr wurde eine Sperrstunde in der Gastronomie eingeführt. Sport darf nur noch kontaktlos und ohne Zuschauer ausgeübt werden. Menschen in Alten- oder Pflegeheimen dürfen nur noch dreimal in der Woche für jeweils eine Stunde Besuch bekommen.

  • Frankfurt kippt Privatfeier-Beschränkung
    (23.10.20 09:51)

In Frankfurt dürfen - zumindest offiziell - doch wieder mehr als zehn Menschen privat zusammen feiern. Die Stadt hat die entsprechende Corona-Beschränkung am Abend ausgesetzt - verbunden mit der dringenden Empfehlung, freiwillig daheim mit möglichst wenig Menschen aus verschiedenen Haushalten zu feiern.

  • Frankfurter Weihnachtsmarkt vor dem Aus
    (23.10.20 09:32)

Es war fast schon absehbar, aber jetzt scheint der Frankfurter Weihnachtsmarkt tatsächlich vor dem Aus zu stehen. SPD-Fraktionsgeschäftsführer Holger Tschierschke: "Wenn die Zahlen so weiter steigen, und das werden sie tun, kann der Weihnachtsmarkt nicht stattfinden.“ 

  • Gastronome in Marburg wehren sich gegen Sperrstunde
    (23.10.20 08:26)

Auch im Kreis Marburg-Biedenkopf gilt aktuell eine Sperrstunde für Restaurants von 23 bis 6 Uhr. Doch eine Betreiberin eines Marburger Lokals hat Anfang der Woche einen Eilantrag eingericht. Das Verwaltungsgericht Gießen hat die Sperrstunde für Gaststätten darauhin als rechtswidrig eingestuft. Das Urteil ist jedoch noch nicht rechtskräftig.

  • 958 Neuinfektionen, sieben Tote
    (23.10.20 07:53)

Auch heute verzeichnet das Robert-Koch-Institut wieder einen starken Anstieg der Neuinfektionen. Innterhalb 24 Stunden infizierten sich 958 Personen, sieben Menschen starben. Damit liegt die Anzahl der Corona-Toten in Hessen nun bei 600. Frankfurt liegt weiterhin deutlich über der höchsten Warnstufe mit einer Inzidenz von 134,9. Zwar ist dieser Wert etwas niedriger als am Vortag, entspannt ist Lage aber noch lange nicht. In Groß-Gerau (122,2), Marburg-Biedenkopf (108,9) und Darmstadt (107,6) sind die Werte weiter gestiegen. 

  • Condor vor Neustart
    (22.10.20 15:42)

Der Ferienflieger Condor kann ab 1. Dezember in eine eigenständige Zukunft starten. Die Gläubiger stimmten am Donnerstag den Plänen für die Restrukturierung zu. Wegen der andauernden Corona-Krise wurde allerdings die Suche nach einem neuen Investor aufgeschoben. Nach einem Investor soll erst gesucht werden, wenn die Marktlage sich stabilisiert hat.

  • Ball des Sports abgesagt
    (22.10.20 13:02)

Die Deutsche Sporthilfe hat den "Ball des Sports" 2021 in Wiesbaden wegen der Corona-Pandemie abgesagt. Geplant war die Benefizgala zugunsten der deutschen Nachwuchs- und Spitzensportler für den 6. Februar. In den vergangenen Monaten sei ein umfangreiches Hygienekonzept und ein angepasstes Veranstaltungskonzept erarbeitet worden, hieß es. Die aktuell stark ansteigenden Infektionszahlen und die Ungewissheit über mögliche kurzfristige Einschränkungen seitens der Behörden hätten das Risiko aber zu groß werden lassen.

  • Besuchsverbot für Klinikum Fulda
    (22.10.20 11:42)

Wegen stark steigender Infektionszahlen mit dem Coronavirus auch im Landkreis Fulda gilt von Freitag (23. Oktober) an ein komplettes Besuchsverbot im Klinikum Fulda. Krankenbesuche sind somit - wie auch bereits im März und April in der Anfangsphase der Virus-Pandemie – vorerst wieder nicht gestattet. Ausnahmen können im Einzelfall nach Rücksprache mit der Station für werdende Väter, Besuche in der Kinderklinik sowie auf den Intensivstationen und der Palliativstation gemacht werden, wie das Krankenhaus am Donnerstag mitteilte.

  • Über 1000 Neuinfektionen
    (22.10.20 10:02)

Über 11 000 Neuinfektionen in ganz Deutschland innerhalb eines Tages hat das Robert-Koch-Institut heute gemeldet, davon kommen 1133 Neuinfektionen aus Hessen. Auch drei weitere Todesfälle hat das Bundesland zu beklagen. Zum ersten Mal hat Hessen die Marke von 1000 Neuinfektionen geknackt, so viele wie noch nie zuvor. Mit einer Corona-Inzidenz von 76,33 liegt Hessen im bundesweiten Vergleich auf Platz drei. Aber auch in den Städten und Landkreise steigen die Inzidenzen immer weiter. Allen voran Frankfurt. Hier stieg die Inzidenz innerhalb eines Tages von 124,4 auf 143,8 und überholt damit Offenbach. Hier sank die Inzidenz leicht von 129,0 auf 126,7. Darauf folgen der Kreis Groß-Gerau mit 110,6, Wiesbaden mit 93,0, und Darmstadt mit einer Inzidenz von 88,8. In Frankfurt steigt nun die Angst vor einem erneuten Lockdown.

  • Eine Million Euro Corona-Hilfe für Jugendherbergsverband
    (22.10.20 08:23)

Mit Mitteln in Höhe von einer Million Euro hat das Land Hessen im Mai den hessischen Landesverband des Deutschen Jugendherbergsverbands (DJH) im Rahmen der Corona-Soforthilfe unterstützt. Das geht aus einer Antwort des Sozialministeriums auf eine Kleine Anfrage der AfD-Fraktion im Landtag hervor. Zudem nutze der Landesverband die Möglichkeiten des Kurzarbeitergelds, hieß es. Ein Sprecher des DJH-Landesverband Hessen ging davon aus, dass in diesem Jahr von einem Verlust von etwa einer halben Million Übernachtungen auszugehen ist. Wenn die Belegungen nun nicht auf Grund der aktuell wieder steigenden Corona-Zahlen komplett einbrechen, sollten am Ende des Jahres etwa 150 000 Übernachtungen im Jahr 2020 zusammenkommen.

(red/dpa)

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