Corona-Warn-App: So soll das Handy ab heute für mehr Sicherheit sorgen

Auf der Corona-Warn-App ruhen große Hoffnungen im Kampf gegen die Pandemie. Die Software hilft zwar nicht dabei, eine Ansteckung zu verhindern. Sie kann aber dazu beitragen, dass Menschen nachträglich über risikoreiche Begegnungen informiert und so Infektionsketten besser erkannt werden.

Mit Hilfe der App soll also verhindert werden, dass bei einer Lockerung für das öffentliche Leben die Ausbreitung des Coronavirus wieder stark zunimmt. Die Nutzung ist freiwillig - das hat die Regierung mehrfach deutlich gemacht. Heute haben mehrere Bundesminister, das Robert-Koch-Institut und die beteiligten Unternehmen die App offiziell präsentiert.

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App ist "wichtiges Werkzeug in der Pandemie"

Die App kommt nach Worten von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) passend zur jetzigen Phase weiterer Corona-Lockerungen. Sie sei "kein Freifahrtschein, aber ein wichtiges weiteres Werkzeug in der Pandemie". Etwa auf Demonstrationen, in Bussen und Bahnen gebe es nun zunehmend "anonyme Nähe" zu anderen Menschen. Die App ermögliche dann Meldungen an Personen, die darüber sonst nie hätten informiert werden können. Spahn verwies auch auf die Urlaubszeit, wenn sich Deutsche im Ausland und bei Ferien im Inland träfen oder von Reisen zurückkommen.

Weitere Fragen rund um die App beantwortet Ihnen die Website der Bundesregierung

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