Hessen fährt runter: Auf welche Änderungen wir uns jetzt einstellen müssen

Am 17.03.2020 veröffentlicht

Das Coronavirus hat Hessen voll im Griff. Das öffentliche Leben wird sich ab Morgen drastisch ändern. Um die Ausbreitung der Krankheit weiter einzudämmen hat die Landesregierung in Abstimmung mit der Bundesregierung eine Reihe von Maßnahmen getroffen, die in erster Linie das Freizeitangebot einschränken.

Von Mittwoch an müssen Kneipen, Kinos, Bordelle, Theater, Museen, Diskotheken und viele Läden erst einmal schließen. Auch Tier- und Freizeitparks sowie Sportplätze machen dicht. Ausgenommen von der Regelung seien unter anderem Banken, Supermärkte, Lieferdienste, Apotheken und andere Geschäfte des täglichen Bedarfs wie beispielsweise Baumärkte, sagte Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) am Montag in Wiesbaden. Auch Dienstleister und Handwerker sollen ihrer Tätigkeit weiterhin nachgehen können.Außerdem werde das Verkaufsverbot an Sonntagen aufgehoben.

Laut Bouffier wolle man "ein Mindestmaß des öffentlichen Lebens aufrechterhalten". Der Katastrophenfall – wie in Bayern – werde vorerst nicht ausgerufen. Handwerker und andere Dienstleister können unter bestimmten Bedingungen weiterarbeiten. Auch Restaurants dürfen weiter geöffnet bleiben – mit der Einschränkung, dass sie frühestens um 6 Uhr öffnen und spätestens um 18 Uhr schließen.

Unsere Reporter Mareike Luft, Luisa Vollmert und Tim Ellrich haben sich in der hessischen Gastronomie-Szene umgehört und die Stimmung eingefangen.

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