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Für Corona-Impfzentren: Hessen sucht dringend Helfer

Hessen bereitet sich auf die Corona-Impfung von rund vier Millionen Menschen vor. Um dieses Vorhaben in die Tat umzusetzen, braucht es hunderte Helfer – schließlich plant die Landesregierung um die 1.000 Impfungen am Tag. Landkreise und Städte suchen jetzt medizinisches Personal, das sie in ihren Impfzentren unterstützen soll.

Ärzte, Apotheker und Pfleger sollen die Corona-Impfungen möglich machen

Pro Landkreis und kreisfreier Stadt soll mindestens ein Impf-Anlaufpunkt eingerichtet werden. Eine logistische Herausforderung, auch für den Landkreis Darmstadt-Dieburg. An sieben Tagen die Woche, von 7:00 Uhr bis 22:00 Uhr soll dort abwechselnd in mehreren Schichten geimpft werden. Von wem? Laut der entsprechenden Stellenanzeige werden vor allem Ärzte (auch im Ruhestand) und Medizinstudenten, Apotheker, Pfleger, Medizinische Fachangestellte oder medizinisches Personal mit einer vergleichbaren Ausbildung gesucht.

Organisationen wie das Deutsche Rote Kreuz und die Malteser werden gebraucht

Bernd Woide, Landrat des Kreises Fulda (Osthessen), ist ebenfalls auf Freiwillige angewiesen. Gegenüber dem Radiosender FFH schätzt er: "60 bis 80 Leute braucht es bei uns im Impfzentrum, die Hälfte davon Ärzte". Malteser, das Deutsche Rote Kreuz und andere Hilfsorganisationen wurden bereits kontaktiert. Im Landkreis sollen 150.000 Menschen geimpft werden.

Wie genau die Helfer entschädigt werden, ist noch nicht bekannt. Für die Helfer in Darmstadt-Dieburg gibt es laut Stellenausschreibung "die Gewissheit, bei der Bewältigung der Pandemie einen eigenen, wertvollen Beitrag geleistet zu haben" in jedem Fall gratis dazu.

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