Lebensbedrohlicher Gendefekt: Yasemins Kampf gegen das Proteus-Syndrom

Am 29.07.2020 veröffentlicht

Gibt es doch noch Hoffnung für Yasemin? Die junge Frau hat einen Gendefekt, an dem nur 200 Menschen auf der ganzen Welt leiden: das Proteus-Syndrom. Gliedmaßen und Gewebe werden in ihrem Körper überdimensional groß. Seit ihrer Geburt kämpft Yasemin schon dagegen. Und jetzt, mit 30 Jahren, wird es für sie lebensbedrohlich. Kann ein ganz neues Medikament sie retten? Franziska Geißler und Kathrin Ebeling haben sie getroffen.

Schon im Alter von drei Jahren mussten ihr die ersten Gliedmaßen amputiert werden. „Man ist machtlos, wenn die Ärzte sogar machtlos sind", sagt uns Yasemin. Doch Aufgeben ist für sie keine Option: „Ich kämpfe, mache einfach weiter, versuche alles hinzubekommen.“

Vor neun Jahren treffen wir Yasmin zum ersten Mal. Damals hatte die seltene Krankheit "nur“ ihre Finger befallen. "Ich hab sieben Finger und zwei davon sind halt etwas deformierter, früher hatte ich auch mal 10, aber die waren halt zu groß, und dann wurden sie dann auch entfernt."

Doch die Krankheit breitet sich immer weiter in ihrem Körper aus. Zwei weitere Finger mussten entfernt werden. Als wäre das nicht schon schlimm genug: Der Gendefekt sorgt auch noch dafür, dass Yasmin gefährliche Tumore an ihren Organen und im Hals wachsen. Die 30-Jährige kann kaum noch atmen, fällt nach einer risikanten OP ins Koma.

Mehr zu Yasemins Kampf zurück ins Leben und welche konkrete Hoffnung sie nun hat, erfahren Sie im Video.

 

 

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