Forderung der Grünen: CO2-Bremse gehört ins Grundgesetz

Am 14.08.2018 veröffentlicht

Um den immer weiter fortschreitenden Klimawandel aufzuhalten, fordern die Grünen in Hessen, eine CO2-Bremse im Grundgesetz zu verankern. Bei einem Interview fand Fraktionsvorsitzende Katrin Göring-Eckardt auch deutliche Worte gegen AfD-Vorsitzenden Alexander Gauland.

Das Ziel der Grünen steht fest: Die international vereinbarten Klimaschutzziele umsetzen, die vorsehen, bis zum Jahr 2050 weltweit klimaneutral zu sein. „Der alte Satz: Wir haben die Erde von unseren Kindern nur geborgt - der gilt heute erst Recht“, stellte Göhring-Eckhardt klar.

Gleichzeitig wies sie die Behauptung des AfD-Vorsitzenden Alexander Gauland im ZDF-Sommerinterview, der Klimawandel sei nicht durch menschliches Handeln beeinflusst, mit eindringlichen Worten zurück: „Das macht mich nicht wütend, das ist einfach dumm. Jeder, der das leugnet, ist eigentlich nicht in der Lage, ernsthaft Politik zu betreiben“, polterte sie und erklärte weiter: „Man braucht nur vor die Tür zu treten und dann weiß man, dass die Klimakrise da ist.“

Den Vorstoß, eine Co2-Bremse in der Verfassung zu verankern, unterstützen auch die hessischen Grünen: „Für uns ist es ein zentrales Anliegen, dass auch unsere Kinder und Enkelkinder in einer intakten Welt leben und wir nicht auf ihre Kosten wirtschaften“, betonten Priska Hinz und Tarek Al-Wazir unisono.  Die Spitzenkandidaten der Grünen wollen die Co2-Bremse sogar zum Gegenstand möglicher Koalitionsgespräche nach der Landtagswahl im Oktober 2018  machen.

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